TV Bittenfeld – GWD Minden 23:30 (11:16)
November 6th, 20115 Jahre Stuttgart und nicht ein Mal beim Handball und/oder in der Porsche-Arena gewesen, außer zum Startunterlagen für den Zeitung-Lauf abholen, da kam das Heimspiel des – ausgerechnet – TV Bittenfeld gerade recht. Mit Kollege Axel Axeltenschert ging’s nach Cannstatt, wo wir noch Stulip aufgabelten und uns erst mal bei der Noodle Box versorgten, auf Grund der Sprachschwierigkeiten – zum Glück waren wir nicht betroffen – auch eine durchaus humorige Angelegenheit. Ebenfalls eher witziger Natur war der Falschparker auf den U11-Gleisen in der Mercedesstraße, wie auch immer man meinen kann, die Straße ginge auf den Gleisen weiter, so unübersichtlich ist das eigentlich nicht…
An der Arena angekommen ging’s erst mal ans Karten wichteln, dann weiter zum Bier wichteln und ab auf die Plätze. Hintertor, relativ weit oben, gute Sicht, kann man nix sagen. Es ging auch gleich relativ spektakulär los, die Mannschaftsansage erinnert ein bisschen ans Eishockey, dazu gab’s noch Pyrotechnik- und Raucheinlagen, ganz nett gemacht, hätte ich bei einem Zweitligaspiel jetzt auch so nicht erwartet. Zu Gast war GWD Minden – GWD steht übrigens für “Grün-Weiß Dankersen” – letztjähriger Meister der Nord-Staffel der zweiten Liga, allerdings in den Playoffs gescheitert. Bittenfeld hielt eine gute Viertelstunde mit, eigene Fehler und der starke Mindener Torwart bedeuteten aber zur Halbzeit schon fünf Tore Rückstand. Nach der Pause zog Minden relativ schnell auf acht Tore Differenz davon, am Ende stand mit 23:30 eine doch recht deutliche Niederlage zu Buche, wobei der Mindener Torwart wohl Mann des Spiels war. Ganz nett am Handball ist, dass man eigentlich immer auf’s Klo oder an den Bierstand kann, weil ja eh genug Tore fallen – hat auch was.
Nach dem Spiel ging’s für uns wieder per pedes zum Wilhelmsplatz und dann nochmal auf einen Absacker an den Palast, nachdem uns die “Selekteuse” – ja, das gibt’s wirklich, eine Türsteherette mit aufgehübschter Berufsbezeichnung – nicht ins “5″ lassen wollte, wobei ich mich eh frage, warum man in so einen Laden will. Der Rest zog dann an die “Schankstelle” weiter, wobei ich bei 4€ für eine halbe dankend ablehnte mir das anzuschauen (O-Ton Betreiber: “Bei der Größe sind wir nicht darauf angewiesen, Abend für Abend 800 Leute durchzuwinken” – ja, klar, bei den Preisen auch nicht…), des weiteren auch deswegen, weil am nächsten morgen endlich mal der beim Hochschulsport gebuchte Schwimmkurs besucht werden sollte. Nette Sache, das Handball jedenfalls. Nix, was ich jetzt dauernd brauche, aber durchaus anschauenswert.
[Disable Flash Gallery]P.S.: Das interessante Maskottchen der “Wild Boys” aus Bittenfeld heißt übrigens Johnny Blue, das kennen wir doch irgendwoher:
P.P.S.: Auch witzig, der Besserwisser, der meinte uns belehren zu müssen, als wir uns über die Namensherkunft von Charlottenplatz etc. unterhielten, als wir mit der U1 in die Stadt fuhren. Der zuckte schon immer ganz hektisch und traute sich dann, war aber leider nicht belesen genug, uns weiter zu helfen. Ist halt doof, weil a) niemand kann Besserwisser leiden und b) wenn schon besserwissen, dann auch wirklich was hilfreiches beitragen.






