Fast schon Triathlonreif

August 3rd, 2010

Nachdem ich ja im September für eine Woche surfen fahre bin ich im Moment wieder mehr ins Schwimmtraining eingestiegen – dem Plan nach zumindest zwei Mal die Woche. Gestern Mittag war ich dann gleich in Vaihingen, war eigentlich der beste Zeitpunkt für das erste Mal schwimmen diese Woche, mit Klettern und Laufen muss man ja erst mal schauen dass man das alles unterkriegt. Da es Mittags ordentlich kübelte war wenig los, im Schwimmerbecken waren mit mir immerhin drei Leute. Vielleicht lag’s am vielen Platz, aber es lief erstaunlich gut und mein neuer Rekord liegt jetzt bei 500m (10 Bahnen) am Stück kraulen. Hinten dran noch 500m mit Pull Buoy, war durchaus ein gutes Training. Mittelfristig stehen die 20 Bahnen am Stück ohne Pull Buoy auf dem Programm, mal sehen wie sich’s entwickelt.

Der deutsche Tourist

Juli 20th, 2010

Was macht der deutsche Tourist in Madrid? Ist klar, erstmal in die Cervecería alemana gehen. ;) Davon abgesehen dass es dort Bier in Steinkrügen (barros) gibt es ist aber eher wenig Deutsch und zumindest gestern waren auch wenig Touristen da. Heute Morgen ging’s dann um halb sieben erst mal in den Retiro zum Laufen – wenn man da nicht entlang schlendert wirkt der Park gar nicht so groß, aber eigentlich hat mein keine Probleme halbwegs lang zu laufen und so waren’s am Ende immerhin 11,5km mit 3 Tempoläufen à 1km. Nachher geht’s dann zu den OpenNebula Technology Days, hoffentlich gibt’s was zu Lernen.

2:06:06

Juni 24th, 2010

Nach 2:19:18 vor drei Jahren ging’s dieses Mal beim Halbmarathon flotter zu, was sicherlich auch an Sportsfreund Daniel lag, der durchaus Interesse an einer halbwegs flotten Leistung hatte, ab Kilometer 16 dann aber trotzdem alleine davon zog. So ganz dumm stehen lassen wollte ich mich dann aber auch nicht und so gab ich dann noch ein bisschen Gas, wobei mich Daniels Forerunner anspornte, denn nach dem war ich in unter zwei Stunden im Ziel. Das war allerdings Quatsch, denn im Tunnel hatter der die Zeit angehalten. Gut, wäre auch zu schön gewesen, aber hätte ich gleich gewusst dass es unter zwei Stunden nichts wird hätte ich halt die letzten 5 Kilometer auch nicht so angezogen, insofern war’s schon besser so. Trotz allem war Daniel dann noch beachtliche 2:40 vor mir, Hut ab davor und vor allem auch vor Martins Leistung, der in unglaublichen 1:23:50 finishte – we’re not worthy, we’re not worthy!


Vor…


…während…

Dafür dass ich dieses Mal eigentlich kaum trainiert hatte, lief’s echt gut, das Tempo war eigentlich kein Problem, wie gesagt war nur die Tempoverschärfung am Ende etwas haarig. Wie anstrengend das Ganze ist merkt man aber auch erst danach, Sonntag Abend hab ich erstmal drei Stunden gepennt, bevor ich mich nochmal an die Paper-Arbeit machte. War jedenfalls durchaus erfolgreich und ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich eher daran zweifle, dass das mit dem Marathon jemals was wird. Aber einen Halbmarathon gibt’s dieses Jahr voraussichtlich noch, dann hoffentlich unter 2:00. Achso, irgendwie war der Zieleinlauf 2007 – ins Stadion – cooler als der dieses Jahr davor, aber was soll’s. Dafür war die Route durch die Stadt angenehmer.


…und nach dem Lauf.

Unvereinbar

Juni 10th, 2010

Irgendwie ist Halbmarathon laufen mit einem auch nur wenig ausschweifenden Lebensstil nicht so ganz vereinbar – und wir reden hier nicht von Koksen und Nutten oder sowas. Einerseits darf man da ja keinen Schoppen machen und große Fressereien sind auch nicht erlaubt – passt also nicht so ganz zu meinem Verhalten. ;) Hinzu kommt, dass ich dank meiner Bänderzerrung auch nicht den erhofften Trainingsplan einhalten könnte, sonst sähe es vielleicht anders aus. Trotzdem habe ich heute mal den Ernstfall geprobt – ich laufe doch gerne zumindest ein Mal die volle Distanz vor dem Lauf. Im Gegensatz zum letztem Mal – immerhin schon drei Jahre her – bin ich dieses Mal nicht auf dem platten Land gelaufen sondern vom Charlottenplatz aus durch den Schlossgarten zum Neckar und dann bis zur Schleuse Münster und zurück.

Der Beginn war eigentlich ganz angenehm, davon abgesehen dass es, obwohl ich erst um 18:40 los gelaufen bin, knallheiß war. Keine Ahnung wann ich das letzte Mal bei solchen Temperaturen gelaufen bin und das letzte Mal dass ich so lange gelaufen bin war glaube ich echt der Zeitung-Lauf 2007. Als ich mal Neckar war ging dann mein Puls unerklärlicherweise auf 170 – vorher war’s mit konstanten 160 schon okay – und ich hatte echt Mühe den auch nur minimal runter zu bringen. Immerhin hatte ich es in 1:15 bis zur Schleuse geschafft, das war aber natürlich erst der halbe Weg. Schnell einen Schokoriegel rein gestopft und weiter gelaufen und schon auf den Trinkbrunnen am Charlottenplatz gefreut – ein halber Liter Wasser ist halt echt nicht viel – und dann ließ sich der Rückweg eigentlich gut an. Irgendwie wurde es dann aber merklich zäher, der Puls blieb nach kurzer Tiefphase wieder hoch. An einer Quelle am Neckar konnte ich immerhin nochmal mein Wasser auffüllen, aber mein eigentlicher Plan, den “Walk in the Park” durch den Schlossgarten auch zu so einem zu machen war dann doch nichts – außer im übertragenen Sinn. Vor allem an den Grillplätzen vorbei laufen war Höchststrafe, aber immerhin hab ich am Ende noch einen Zielspurt hingelegt – finale Zeit dann 2:32:59 für 22,9km, als eine Kilometerzeit von knapp 6:42 – nix berauschendes, aber für einen kaum-Athleten und nicht so ganz schlanken Menschen schon okay, mit der Zeit bin ich zufrieden.

Auch witzig, wenn man dann ankommt und die Beine sich so anfühlen, als wollten sie weiter laufen. ;) Immerhin war der gute Trinkbrunnen an, dem ich mich erst mal versorgte. Am Charlottenplatz war natürlich die U1 gerade weg, so dass ich mit der U4 zum Rathaus fuhr und zum Österreichischen Platz lief – kein Zeitgewinn, da dort gerade die U14 weg war, aber immerhin musste ich nicht mehr so lange warten. Unfein erwartete mich daheim dann noch Arbeit, die ich dann nach Duschen und Essen gegen kurz nach 0:00 auch fertig hatte. Jetzt erst mal in die Kiste und morgen geht’s mit Betzerich ab auf die Pojaukenhochzeit nach Rumänien. :) Mal sehen wie sich die Hochzeit auf die Konstitution auswirkt… ;)

P.S.: Vor drei Jahren war mein Trainingspensum deutlich höher und man muss sagen das merkt man doch… bin mal gespannt was am Sonntag abgehen wird.

Kleine Fortschritte

Juni 9th, 2010

Heute seit einer Ewigkeit mal wieder minirampieren gewesen und – hört, hört – gleich einen echten Tailtap gemacht, so mit Tail ans Coping und so. Cruisen lief auch ganz ordentlich und beim Ollies üben bekam ich aufmunternde Worte meines Mentors Hubert. ;) So kann’s dann weitergehen, die Frequenz der Minirampbesuche wird sich hoffentlich deutlich steigern in der nächsten Zeit.

Und wenn ich niemals irgendwas ordentlich hinkriege: das folgende Video zeigt, wie man trotzdem awesome ist. ;) (Der Anfang ist lahm, aber wenn er mit den Ausreden anfängt wird’s witzig):