Generalprobe

Mai 1st, 2012

Was gibt’s besseres am 1. Mai, Tag der Arbeit, als erst mal ordentlich körperliche Arbeit zu verrichten? Heute morgen stand also die Generalprobe für den Stuttgart-Lauf an, 17km auf ungefähr 5:00/km, Zielzeit ist ja um die 1:45h. Vom Floßhafen aus ging’s also bis zur Schleuse Kleinostheim und zurück, am Ende stand für 17,2km eine Zeit von knapp 1:23h zu Buche, Pace 4:49/km. Damit sollte die 1:45h geritzt sein, sind ja noch sechs Wochen Zeit ein bisschen Feintuning zu machen. Achso, von wegen körperliche Arbeit: waren dann ungefähr 1.500 kcal.

Rund um den Steinprügel

April 22nd, 2012

Nach erfolgreich bestandenem Sportbootführerschein-See stand am Samstag noch ein sportliches Highlight auf dem Programm, der erste Lauf des Stuttgarter Lauf-Cups in Hedelfingen. Team Sonic & Knuckles, reduziert auf Sonic, machte sich also am Sonntag früh mit der U-Bahn auf den Weg via Stöckach zur Endhaltestelle nach Hedelfingen. Von da ging’s erst mal ewig den Berg hoch bis zum Start, ein guter Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Ordentlich verschwitzt oben angekommen ging’s erstmal die Startnummer holen, #385 war mir beschieden zu tragen. Die Startnummernausgabe war eh witzig, als der Ausgeber den Teamnamen vorlas: “Sonic und [knackels], was ist denn das?”, so dass ich erstmal erklären durfte, wer die beiden überhaupt sind und dass heute aber nur Sonic am Start ist – sorgte jedenfalls für allgemeine Erheiterung im Zelt, schon mal sehr gut. :) Danach das übliche Umziehen und Warmlaufen, wobei zwischendurch mal ein ordentlicher Regenguss niederging, zum Start war’s dann aber doch trocken und die kurze war okay, die Jacke hätte ich mir dann sogar sparen können, aber das weiß man ja immer nicht so genau.

Die Strecke war ja insgesamt nur 9,3km lang, also jetzt wenig herausfordernd, das Höhenprofil hat’s aber in sich: vom Start auf 350m ging’s erstmal fast 2km lang leicht bergauf, bis auf 400m, noch vertretbar. Die nächsten zwei Kilometer ging’s praktisch nur bergab, zwischenzeitlich hatte ich eine Durchschnittspace von 5:10/km, nicht so schlecht wenn man den ersten Anstieg berücksichtigt und die Tatsache, dass ich mich bergab auch nicht total verausgaben wollte. Nach einer kleinen Schleife im Tal ging’s von Kilometer fünf bis acht im Endeffekt nur hoch, von 260m auf 400m, ehe es zum Ziel nochmal bergab ging. Am Anstieg hab ich noch ein paar Leute geschluckt, auf den Bergab-Strecken kann man ja quasi niemanden überholen, da laufen ja alle schnell. Am Ende kam ich mit 47:57 (Pace 5:18/km) als 50. von 132 Läufern ins Ziel, ist das erste Mal, dass ich mich auf einer Ergebnisliste in der vorderen Hälfte wiederfinde (gilt auch für die Altersklasse, 4. von 10). :) Hätte ich mich am Samstag vielleicht etwas mehr “geschont”, um’s mal so zu sagen, wäre vielleicht auch ein bisschen mehr drin gewesen, aber für das Höhenprofil war’s eh in Ordnung. Der Erste kam übrigens mit einer Zeit von 34:25 ins Ziel. Nächste Haltestelle: der 33. Feuerbacher Volkslauf am 12.05.2012, es sei denn es kommen doch noch Eintrittskarten für’s Pokalfinale.

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Healthy diets are for jerks and lesbians

April 1st, 2012

Um es mal mit Homer Simpsons zu sagen. Gestern war ich, direkt nach meiner Rückkehr aus Nürnberg, bei Axel zum Grillieren eingeladen, bei sehr lustiger Gesellschaft, unter anderem Bauchfleisch und Würsten sowie lecker Bier und Shisha. Irgendwie hatte ich befürchtet, dass das meinem für heute früh geplanten 10km-Tempolauf nicht so ganz gut bekommen würde, aber weit gefehlt: am Ende stand eine Zeit von 47:19 zu Buche, Durchschnittspace von 4:44/km, neue Bestzeit! Ich glaube meine vorherige Bestzeit war um die 48:50, wenn ich mich aber erinnere, wie furchtbar anstrengend das damals war, war’s heute geradezu entspannt. Ein perfektes Sportwochenende (gestern seit Ewigkeiten mal wieder 1.000m am Stück gekrault) und heute ein perfekter Start in den Sonntag, denn in einer Stunde geht’s schon ab zu den Gartenfreunden zum Mittagessen. :)

Sonic im Training

März 4th, 2012

Obwohl sich mein Beinchen nach wie vor etwas komisch anstellt – die alte Kriegsverletzung halt – ging’s heute morgen zum Tempotraining – hilft ja nix, denn für den Stuttgart-Lauf, formerly known as Stuttgarter Zeitung-Lauf, am 17. Juni plane ich eine Zielzeit von ~1:45 an. Gas geben muss ich ja eh, denn vom Laufteam “Sonic & Knuckles” bin ich natürlich nicht Knuckles, der australische Schnabeligel, sondern Sonic!

Relativ blöd war, dass ich meine GPS-Uhr in Stuttgart gelassen habe, mit dem Hintergedanken, dass ich die ja nicht mitnehmen brauche, weil ich auf der Dienstreise nach Staugustin eh nicht laufen gehe. Naja, war natürlich quatsch, aber so habe ich mir bei Google Maps halt ein bisschen die Strecke am Main angeschaut und mir knappe 10km rausgeschaut. Am Ende war ich glaube ich knapp 500m zu kurz bei 9,5km und es stand eine Zeit von 45:00 auf der Uhr, getreu dem alten Motto, dass man, wenn man die Pace nicht weiß, immer eher schneller läuft. Mit einer Pace von 4:45/km auf 10km bzw. 9,5km kann ich aber sehr gut leben, das lässt noch ein bisschen Luft zum Halbmarathon-Tempo von 5:00/km und es sind ja noch dreieinhalb Monate. Und wer so schnell läuft, hat sich natürlich ein ordentliches Champagnerfrühstück verdient. :)

Eine liebgewonnene Tradition

Februar 29th, 2012

Alles was man mehr als ein Mal macht ist ja sowieso eine Tradition, insofern gilt das jetzt auch für den frühmorgendlichen Lauf bei einem BonFIRE-Meeting. Ging’s in Edinburgh auf den höchsten Berg vor Ort, Arthur’s Seat, stand leider in Southampton nichts vergleichbares auf dem Programm, halten sich die natürlichen Sehenswürdigkeiten doch arg in Grenzen.

Wir trafen uns in Southampton Common und peilten eine relativ großzügige Runde über St. Deny’s und Bitterne an, am Ende machten wir aber doch schon in der Stadtmitte Schluss, das waren dann aber auch trotzdem die anvisierten anderthalb Stunden, anderweitig wäre es eher schwierig gewesen, pünktlich zum Meeting zu kommen. Eine Sehenswürdigkeit gab’s dann auf dem Weg doch noch, die Brücke über den Itchen, immerhin 28 Meter hoch. Erstaunlich, wie grün der Fluss von oben war. Und was an der Brücke so an Plaketten angebracht ist.


Mal wieder ganz oben