Derby County – Bristol City 3:0 (1:0)
April 5th, 2013Zweiter Stop am Karfreitag: das Pride Park Stadium in Derby. Von Rotherham aus gings wieder nach Sheffield, wo umsteigen Richtung Derby angesagt war, aber auch noch genug Zeit um im gut gefüllten Sheffield Tap am Bahnhof noch ein Pint zu trinken. In Derby gings zu Fuß zum Stadion wo es sich als etwas schwierig erwies, den Collection-Schalter zu finden, die Beschilderung war etwas irre führend und so liefen wir eine vergebliche Stadionrunde um zum merken, dass wir eigentlich vorher schon bei der Collection waren, nur dass es jetzt viel voller war. Zeitlich gepasst hats trotzdem noch und wir konnte ohne Probleme unsere Plätze in der Nordwestecke (“Menzies Hotels Nort-West Corner Stand”, um genau zu sein
) einnehmen.
Das Pride Park Stadium, Heimat der Rams seit 1997, ist schönes Stadion, dass durch den großen (Toyota) West Stand, der auch höher als die anderen Stands ist, dominiert wird. Unser Platz war genau in der Ecke, irgendwie etwas seltsam, von der Sicht aber trotzdem sehr gut. Mit Platz für 33.597 Zuschauer ist es das viertgrößte Stadion der Championship, nur Hillsborough, die Elland Road und das Riverside Stadium sind größer. Der Verein Derby County ist in Deutschland wohl eher weniger bekannt, letztmalig war der Verein in der Saison 2007/08 erstklassig, stieg aber bereits nach einem Jahr wieder ab, ich persönlich hab, seit ich The Damned United gelesen habe, eine gewissen Sympathie für die Rams, aktuell ist mit Nigel Clough der Sohn des ersten Meistertrainers Brian Clough Trainer, allerdings kam Derby bisher über Mittelfeldplatzierungen in der Championship nicht hinaus.
Auch diese Saison steht Derby aktuell im Mittelfeld, dem 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten aus Bristol folgte allerdings ein 1:2-Sieg bei Leeds United, was übrigens den Rücktritt von Neil Warnock zur Folge hatte, allerdings fehlen immer noch 7 Punkte auf den letzten Playoff-Platz. Bristol erwies sich jedenfalls als relativ dankbarer Gegner, Derby hatte leichtes Spiel, obwohl Jamie Ward in der 3. Minute einen Elfmeter zur frühen Führung vergab. Zwei Tore je 10 Minuten vor und nach der Pause entschieden das Spiel, in der Nachspielzeit fiel dann noch das 3:0, was unseren Torschnitt immerhin von eins auf zwei verdoppelte.
Nettes Stadion, flottes Abendspiel und ein Zuckerle obendrauf: eigentlich hatten wir den ersten Zug nach Abpfiff bereits abgehakt und unterhielten uns auf dem Weg zum Bahnhof darüber, dass es in Fällen wo es knapp ist dann meistens doch so ist, dass man den Zug, Bus, etc. nur um drei Minuten oder so verpasst und meint man hätte ihn noch kriegen können, als wir auf der Anzeige sahen, dass der eigentlich für 21.45 angekündigte Zug erst um kurz vor 22.00 kommen sollte – hat dann also doch noch mit dem frühen Zug geklappt und einer ausgedehnten Nachtruhe stand nichts mehr im Weg, bei viel Aufenthalt im Kalten waren wir doch relativ gemolken, auch wenn der Tag alles andere als laufintensiv war.





























































































