VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 4:1 (1:0)

Januar 31st, 2010

Nach einem feinen Brunch im Calwer Eck ging’s heute mit Jan under lieblichen Nina zu VfB gegen Dortmund – ich fürchte mal das vorletzte Live-Spiel (zumindest mit Dortmund-Beteiligung), dass ich mit Nina gesehen habe, warten wir aber mal das Bayern-Spiel in zwei Wochen ab. ;)


Babyweizen, immer wieder ein Spaß

Das Spiel ging flott los, Sportsfreund Lehmann leistet sich einige nette Schwächen, die leider für Dortmund nichts zählbares einbrachten und die er in der Folge auch abstellte. Der VfB ging durch ein leicht vermeidbares Eigentor von Santana in Führung. Stuttgart war dann weiterhin vor allem über die linke Außenseite gefährlich, Dortmund verschluderte im Spielaufbau oft den Ball und kam nur zu einem gefährlichen Kopfball, hatte aber die ungeliebte optische Überlegenheit.

Nach der Halbzeitpause gab’s gleich einen Elfmeter für den VfB, den Marica allerdings nur an die Unterkante der Latte zimmerte, von wo der Ball aus dem Tor sprang. Der BVB kam nach einem langem Ball auf Großkreutz, der zwar nicht wusste, wie er Lehmann ausspielen sollte, aber auf Barrios ablegte, zum verdienten Ausgleich und drückte von da an auf das 1:2, allerdings ohne Erfolg. Als Pogrebnyak in der 77. Minute nur durch ein Foul kurz vor dem 16er gebremst werden konnte war das zwar die bessere Wahl, als das 2:1 zuzulassen, das fiel dann allerdings durch den folgenden Freistoß. Dortmund war weiterhin bemüht und hätte auch noch ein Tor machen können, aber der VfB erhöhte kurz vor Schluss durch Marica auf 3:1, ehe Träsch sogar noch ein viertes Tor drauf setzte. Ob 4:1 oder 2:1 ist dann eigentlich auch egal, hätte jedenfalls auch anders ausgehen können. Pogrebnyak war einer der stärksten Stuttgarter, sehr ballsicher und kaum von selbigem zu trennen.

Wie immer nervig und nicht nur mir aufgefallen: die permanenten animierten Werbeeinblendungen auf der Anzeigetafel. Keine Wiederholungen, da müsste man dann ja auch weniger Werbung bringen. Stadionsprecher ist, wenn ich das richtig recherchiert habe, Christian Pitschmann, der auch eher nicht geht. Lustig, wie er die Dortmunder in Waldorfschul-Manier aufforderte, die “Pyros oder was das ist” zu löschen, bei der Spielstandsansage immer “Dortmund” ganz tief sprach und beim BVB-Doppelwechsel leicht irritiert “das stand aber so auf meinem Zettel” sagte, weil er wohl den Doppelwechsel nicht richtig begriffen hatte. Naja, für mich war’s als quasi neutraler ja eh egal, was auf dem Feld passierte, da war auch mein Nebensitzer, der nur “schicken!”, “ahwa” und “ja” sagte, ein kleiner Spaßfaktor. Seine Karte war übrigens in 54b, nicht 54a, aber gut, dass er trotzdem neben mir saß.