A command of thorougly useless knowledge

September 8th, 2009

Da sag noch mal jemand, Computer spielen bringt nichts! Am Sonntag ging’s ja auf’s Fantasy Filmfest, erst Vertige und dann The Tournament schauen und zwischendurch ein Eis in der “Gelateria Old Bridge” essen – lecker, lecker, Frau Veseloski, eine empfehlenswerte Eisdiele, war auch dementsprechend voll.

Vor dem zweiten Film gab’s dann eine Frage im Publikum, bei der nach dem Designer des Spiels “Alice” gefragt wurde – American McGee, war schon klar bevor die Frage zu Ende gestellt war. Leider fiel die Tatsachenentscheidung trotz meiner Schnelligkeit gegen mich aus, da half auch die Unterstützung der Umsitzenden nichts – verständlich, man kann sich als Moderator da auch schlecht umstimmen lassen. Als der Film dann schon lief kamen die beiden Moderatoren aber zu mir und sagten mir, dass ihnen wohl doch noch aufgegangen sei, dass ich der erste gewesen wäre und sie hätten den Gewinn nochmal und ich könnte ihn mir nach dem Film abholen. Gesagt, getan, jetzt habe ich nicht nur eine erfreulich unaufdringlichen neuen Gürtel, einen weniger hübsche Keychain und je eine Ausgabe von GamePro und GameStar sondern bekommen von einer der beiden Zeitschriften noch ein Jahresabo – sweet und danke für den Gewinn. :)

Calvin & Hobbes: A command of thoroughly useless knowledge
Ich fühle mich so oft so ;)

Die Filme waren durchaus solide, aber nichts was man zwingend gesehen haben muss. Vertige erinnerte mich stark an Wrong Turn, ist aber von der Geschichte her eigentlich sogar ein bisschen besser. The Tournament ist, trotzdem er relativ blutig ist, durchaus komisch und auch keine Zeitverschwendung. Stellt sich nur die Frage, nehme ich jetzt lieber GameStar oder GamePro? Einfacher war schon die Entscheidung, was nach dem Kino beim Brunnenwirt zu nehmen sei: Curry Spezial und Pommes Schranke, ist klar – und war lecker wie immer. ;)

Burgholzhofturm und VfB Stuttgart – Saturn Ramenskoje 3:0 n.V. (0:0, 1:0, 1:0)

Juli 30th, 2008

Am Sonntag sollte es nach samstäglichen Sportprogramm eigentlich nur zum UI-Cup-Spiel VfB-Saturn Ramenskoje gehen, aber sowas lässt sich ja trefflich mit Sightseeing kombinieren. Zum angepeilten Ausflug auf den Württemberg fehlte leider die Zeit, denn der Noch-Bittenfelder Axel Axeltenschert hat nur wenige Möglichkeiten, in die Stadt zu fahren. So ging es dann, mit eben jenem Turm-Besichtigungs-Buddy, alternativ zum Burgholzhofturm und in eine Ecke von der Stuttgart, in der wir beide noch nicht warten. Die Aussicht ist deutlich anders als auf dem Bismarckturm, da man viel weiter am Neckar entlang schauen kann, also nach Cannstatt und bis Esslingen. Und da der Turm kostenlos begehbar ist, kann man auf jeden Fall mal hinschauen.

Nach einem gekühlten Wegzäpfle auf dem Turm ging’s Richtung Cannstatt und über den Wilhelmsplatz und ein leckeres Eis zum Stadion. Karten gab’s – bei am Ende stolzen 12.600 Zuschauern – natürlich in Massen. Es war sogar soviel Andrang, dass die Untertürkheimer Kurve gar nicht geöffnet war. Im Stadion durften wir dann erstmal feststellen, dass es nur alkoholfreies Bier gab – an Herrn Kübert war somit also kein Geld zu verdienen.

Das Spiel, meine Saisoneröffnung und Axels erster Besuch im Gottlieb-Daimler-Stadion der Mercedes-Benz-Arena, war eher durchwachsen, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die erste viertel Stunde kämpfte ich im wesentlichen gegen das einschlafen, danach ging’s aber. Der VfB tat sich jedoch schwer gegen defensiv stehende Russen, kam aber nicht unverdient durch einen schönen Freistoß von Simak in der 83. Minute zum 1:0 und folglich ging’s in die Verlängerung.

Dort avancierte gerade der bisher wenig erfolgreiche Ciprian Marica – 2 Tore in 28 Bundesligaspielen für den VfB letztes Jahr – zum Matchwinner. Erst köpfte er eine schöne Flanke von Hilbert von der Grundlinie ein, dann drückte er einen Ball, den die Russen nach einer Ecke von Khedira nicht klären konnten, zum 3:0-Endstand über die Linie.


Alle drei Tore

Danach ging’s über den Wilhelmsplatz zum Brunnen-Wirt, wo es klassisch Curry Spezial und Pommes Schranke gab. Mit Schrecken mussten wir allerdings feststellen, dass das Hefe dort 3,60€ kostet – nächstes Mal also doch wieder nur Imbiss.

Alle Bilder gibt’s hier in der Gallerie.

Außer Kontrolle

Mai 4th, 2008

Außer Kontrolle hieß es am Donnerstag im Staatstheater Stuttgart. Vorher ging’s für Axel und mich über die Maihocketse am Bihlplatz und das Obi in die Stadt und dann ins Theater.

Nach einigen Einstimmungsweizen war dann kurz vor der Pause ein kleiner Müdigkeitsanfall nicht zu vermeiden, aber beim Verlassen des Saals war mir schon klar dass dieser im wesentlichen an der Luft lag, denn im Saal ist es unglaublich warm und stickig. Am Stück lag’s jedenfalls nicht, das war sehr amüsant und kurzweilig. Es geht darin um Richard Willey, einen Staatsminister, der lieber mit der Sekretärin der Opposition turtelt, als einer Debatte beizuwohnen. Als eine Leiche im Fenster hängt, hofft Willey dass sich sein Sekretär Pigden der Sache annehmen kann. Mit einem neugierigen Hotelmanager, einem geldgeilen Butler, dem Mann der Sekretärin, Willeys Frau und der Pflegerin seiner Mutter ist allerdings selbst Pigden überfordert. Bis auf das Ende, das dann doch etwas arg abrupt kam, fand ich das Stück sehr gut, es ist auf jeden Fall einen Besuch wert; und das Ende kann man wohl auch gar nicht viel anders machen.

Nach dem Theater ging es für Axel zum ersten und für mich wiederholten Mal zum Brunnenwirt – Pommes Schranke und Curry Spezial -, bevor wir uns noch einen Absacker im Café Weiß genehmigten. Mit der U-Bahn war ich danach dann in 6 Minuten von der Stadtmitte zum Bihlplatz gefahren – Heslach rockt!