Peterborough United – AFC Sunderland 0:2 (0:0)

Januar 13th, 2012

Finaler Stop des Dreikönigstrips war Peterborough, wo das FA-Cup-Spiel gegen Sunderland anstand. Peterborough liegt ganz praktisch auf dem Weg von Leeds nach London, insofern war das Spiel einfach ein Zwischenstop auf dem Weg zurück. Die Stadt kannte ich zumindest vom Zughalt her, die Innenstadt ist überraschend hübsch, die Kathedrale ist sehr beeindruckend. Nur einen Pub fanden wir nicht, ebensowenig wie nach dem Spiel einen Supermarkt, aber irgendwas ist ja immer. ;)

London Road, Heimat der Posh, ist schon ein anderes Kaliber als das Pirelli Stadium und die Globe Arena. Mit 15.134 Plätzen ist es natürlich auch eher klein, liegt aber sehr schön mit einer Seite an einem Wohngebiet. Wir hatten unsere Plätze auf dem größten Stand, dem Norwich and Peterborough South Stand, gegenüber vom Main Stand. Der South Stand ist der einzig zweirangige Stand, die anderen sind alle einrangig. Nettes Stadion jedenfalls, und dank Winter und frühem dunkel werden auch schöne Flutlichtatmosphäre.


Ms. Posh


0:2 für Sunderland

Unsere Hoffnung, dass Sunderland die Kiste nicht gleich klar machte, wurde erfüllt und Peterborough spielte sehr ordentlich mit. Am Ende gab’s aber für den Underdog nichts zu holen, denn kurz nach der Pause fand ein Freistoß von Larsson zwar keinen Abnehmer, aber immerhin den Weg ins Tor und 10 Minuten später war die Messe mit dem 0:2 nach einer Ecke dann gelesen.

Für uns ging’s per pedes zum Bahnhof zurück, wie gesagt ohne dass wir auf dem Weg noch eine Möglichkeit zum einkaufen gefunden hätten. Anstatt Verpflegung im Zug ging’s dann halt bei King’s Cross zum Burger King, bevor wir uns auf den Tube Ride nach Heathrow machten. Immerhin gab’s noch etwas zu lachen, als eine griechische Familie zustieg, die dann mal sicherheitshalber mit ihrem gesamten Gepäck (2 Erwachsene, 3 Kinder) eine Tür blockierten. Im Ibis in der Nähe vom Flughafen schauten wir uns dann noch Adventureland, bevor’s knacken ging, Kollege Flopsis Flug war wie immer sehr zeitig, so dass er um 04:00 aufstehen musste. Mein Flug ging um 07:20 und gegen kurz nach 11:00 war ich dann im Büro.

Netter Jahresauftakttrip, mit dem ich die Anzahl meiner League 2-Grounds auf einen Schlag verdoppelt habe. ;) Der nächste Englandtrip steht schon, Anfang Februar geht’s vor dem BonFIRE-Meeting schon am Wochenende zum Fußi nach England, auf dem Plan stehen dann Southend, Tottenham und Aston Villa.

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Spielbericht bei Peterborough United

Morecambe FC – Northampton Town FC 1:2 (0:1)

Januar 13th, 2012

Zweiter Tag des Dreikönigs-Trips und weiter ging’s mit Viertliga-Fußball. Mit dem Zug ging’s von Birmingham aus ins Seaside Resort Morecambe, das sich ein Stück nördlich von Blackpool befindet. Nicht dass ich von Morecambe jemals vorher schon etwas gehört hatte – vom Fußball mal abgesehen… ;) Bei einer richtig steifen Brise ging’s für uns vom Bahnhof erstmal an den Strand, wo sich unter anderem auch das Art-Deco Hotel “The Midlands” befindet. Bei schönem Wetter sicherlich ganz nett war’s bei dem starken Wind etwas ungemütlich. In der völligen Off-Season war’s fast schon schwierig etwas zum Essen zu finden, nachdem wir schon halb am Stadion waren drehten wir nochmal eine Runde in der Stadt und fanden einen netten, leckeren Fish&Chips-Laden. Die Morecambe Bay Plaice war aus, also gab’s handelsüblichen Haddock – wie gesagt, jedenfalls sehr lecker.

Nach Fish&Chips ging’s fußläufig zum Stadion, der Globe Arena. Das Stadion macht ein bisschen mehr her als das Pirelli Stadium, wobei im wesentlichen der Peter McGuigan Stand der einzig große ist. Eigentlich wollten wir auf die Gegentribüne, North Terrace, um den Rest vom Stadion, sprich den Peter McGuigan Stand, gut sehen zu können, bei unsicherem Wetter war es uns allerdings zu heikel, unüberdacht zu stehen und so ging’s dann halt auf die Haupttribüne – für mich immerhin mit 3 Pfund Studentenrabatt. :)

Die Haupttribüne ist ziemlich groß, die beiden Hintertortribünen sind immerhin noch überdacht, wenn auch relativ klein, nur die North Terrace, auf der auch nur 606 Zuschauer Platz haben, ist sehr klein und wie gesagt ohne Dach. Insgesamt passen in das quasi brandneue Stadio (Eröffnung August 2010) 6.476 Zuschauer. Shrimps gegen Cobblers, das hieß 12. gegen 23. Northampton nahm am Ende die wichtigen drei Punkte mit, Morecambe kam zwar 10 Minuten vor Schluss nochmal ran, am Ende war’s aber zu wenig von Gastgebern.

Für uns ging’s, logisch, wieder per pedes zurück zum Bahnhof. Da der Warteraum abgesperrt ware – Vandalismusgefahr – trödelten wir ein bisschen beim Blockbuster rum, wo ich immerhin noch zwei PS3-Spiele für 20 Pfund mitnahm, bevor dann der Zug nach Leeds kam. Vor Ort ging’s dann im Hotel einchecken und dann zu einem späten Abendessen ins Red Hot World Buffet, auf das wir zufällig stießen und über das wir uns schon vorher unterhalten hatten. Dort gibt’s, wie der Name schon sagt, diverses Essen am Buffet – italienisch, indisch, chinesisch, Lousiana-Grill-Style, etc. – was in der Kombination mit der Eis-Bar natürlich dazu führte, dass wir kugelrund waren und im wesentlichen wie die Steine ins Bett fielen. Gut, dass wir auch am nächsten Tag nicht früh raus mussten.


Red Hot World Buffet

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Burton Albion – Accrington Stanley 0:2 (0:1)

Januar 13th, 2012

Wie die meisten England-Trips startete auch der Dreikönigs-Trip 2012 mit dem 06:50-Flug mit Germanwings nach Stansted. Easybus hatte dann meine auf 08:20 gebuchte Busfahrt auf 08:00 verschoben, was sich aber trotz leichter Verspätung ausging, es war aber auch eh wenig los für ein langes Wochenende, insofern wäre auch der 08:40-Bus wohl okay gewesen. Verkehr war wenig beim in die Stadt fahren, also entschied ich mich, von Baker Street über Bond Street, Oxford Circus, Regent Street, Picadilly Circus und Buckingham Palace zum Wetherspoon’s bei Victoria zu laufen, wo ich mich mit Kollege Flopsi zum Beer & Burger-Special traf. Danach ging’s mit dem Megabus mal wieder nach Birmingham, wo wir unser Zeug im Hotel deponierten und uns dann auf den Weg nach Burton upon Trent machten. Zünftigerweise gab’s im Zug natürlich ein Carling, befindet sich die Carling-Brauerei doch ebenda.

In Burton gab’s wenig zu tun außer direkt zum Stadion zu latschen. Das Pirellit Stadium befindet sich ungefähr 2km vom Bahnhof entfernt und ist recht neu, erbaut 2005. Das Stadion hat vier einrangige Tribünen und bietet 6.912 Zuschauern Platz. Der South Stand ist der einzige All-Seater stand, wir standen gegenüber auf dem North Stand, an der Seite zum West Stand, auf dem sich der Heimfanblock befand.

Die Brewers hatten am Anfang mehr vom Spiel, in Führung gingen nach einer guten halben Stunde allerdings die Gäste durch einen Freistoß. Das 0:2 besorgte Brewers-Verteidiger Austin mit einem Eigentor, der Ball ging relativ kurios erst an die Latte und dann zum Torwart, der ihn aber nicht festhalten konnte. Die Brewers hatten nichts mehr entgegen zu setzen und so sahen die 2.486 Zuschauer die zweite Heimniederlage und das zweite Heimspiel ohne Tor in Folge. Burton rutschte damit aus den Playoff-Rängen während Accrington den Anschluss an ebendiese herstellte.

Für uns ging’s nach dem Spiel wieder per pedes zum Bahnhof und mit dem Zug zurück nach Birmingham. Natürlich nicht, ohne noch ein bisschen vom feinen Stöffchen aus Burton zu kosten. :)

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Dem Himmel so nah

Januar 5th, 2012

Irgendwann ist mir mal aufgegangen, dass der Birkenkopf zwar der höchste Berg in den inneren Stuttgarter Stadtbezirken – Mitte, Nord, Ost, Süd, West – ist, aber nicht der höchste im Stadtgebiet, da ist der höchste Berg nämlich die 549 Meter hohe Bernhartshöhe, die damit 38 Meter höher ist als der Birkenkopf. Näher ist man dem Himmel aber in Stuttgart woanders, nämlich auf dem Fernsehturm: der steht auf dem 485 Meter hohen Hohen Bopser, auf der oberen Aussichtsplatform ist man 152,40 Meter höher, macht stolze 637,40 Meter.

Wie der Birkenkopf lässt sich die Bernhartshöhe bequem vom HLRS aus anjoggen, meine Grobplanung ergab so knappe 3km. Am Mittwoch Morgen ging’s deshalb mit Kollege Axel auf einen frühen Lauf, der sich dank falsch einprogrammiertem Zielpunkt im GPS und völliger Orientierungslosigkeit in diese Richtung bis zur Bernhartshöhe schon auf knapp 7,5km erstreckte – ohne zwei hilfreiche Waldarbeiter währen wir wahrscheinlich gar nicht hingekommen. ;)

Die Fernsicht ist leider wenig prall, denn der Gipfel ist von Bäumen umgeben und außerdem gibt’s dort, außer der A8/81/831, wenig zu sehen. Zurück ging’s dann, Crosselemente eingeschlossen, auf quasi direktem Weg, so dass am Ende gute 11km zu Buche standen. Durchaus ein netter Lauf mit einigen ordentlichen Steigungen, kann gerne mal wiederholt werden, jetzt wo wir auch den richtigen Weg kennen. Unabhängig von unserer Orientierungslosigkeit muss man sagen, dass man schon wissen sollte, wo man hin muss, die Ausschilderung ist relativ sparsam. :)

Impressionen aus Kopenhagen

November 12th, 2011

OPTIMIS-Flughafen-Meeting in “Kopenhagen”, das war also mein erster Trip nach Dänemark. Fing gleich gut an, denn auf dem Weg in die Stadt am Sonntag Abend schluckte der Geldautomat in der Bank neben dem Hotel gleich mal meine Kreditkarte – zaudernd und zögernd war ich kurz davor die Karte sperren zu lassen, dachte mir dann aber, dass das schon eine echte Bank ist und auch alles unmanipuliert aussah – war dann zum Glück auch so und am Montag früh vor dem Meeting konnte ich mir meine Karte wieder abholen. Es waren noch zwei andere Karten “gecaptured” worden, wobei mir die freundliche Dame in der Bank auch nicht sagen konnte, was der Grund war.

Montag Abend ging’s dann ebenfalls nochmal kurz in die Stadt, kurz durch die nette Fußgängerzone und dann ins Halifax, einen echt netten Burger-Laden. Geschmacklich sehr gut, Ambiente auch nett, sehr zu empfehlen; 2 Bier und 1 Burger 30€ weniger nett, das dürfte aber der Normalpreis sein. Danach ging’s noch auf einen Abstecher in die Freistadt Christiana – sehr interessant, allerdings war da quasi nix mehr los, so dass wir nach einem kurzen Ausflug auf die Pusher Street den Rückzug antraten.

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Nach dem zweiten Tag Meeting hatten wir vor dem Flug immerhin noch kurz Zeit, die Stadt ein bisschen bei Tageslicht zu sehen – Den lille Havfrue (Die kleine Seejungfrau), das Highlight der Stadt, musste natürlich besichtig werden. Amalienborg, Fußgängerzone, dann war’s auch schon Zeit für den Rückweg nach Stuttgart.

Nettes Städtchen, steht wohl nochmal auf der Agenda, denn der Länderpunkt Dänemark fehlt mir noch. ;)