Eigentlich – ja, genau, eigentlich – hatte ich heute einen ausgeklügelten Plan: Meeting bei Alcatel von 09:00 bis 13:00, danach direkt ins MineralBad Cannstatt und später vor’m Theater halt noch den verschwommenen Nachmittag nacharbeiten. Tja, soweit der Plan, aber es war fast klar, dass das Meeting eben länger dauert – am Ende bis ungefähr viertel nach drei. Ins Mineralbad wollte ich dann auch nicht mehr, da ich ja mittags gehen wollte, weil da wohl eher weniger los ist. Als ich dann nach Zuffenhausen zur S-Bahn lief, kam zufällig gerade eine 52, Ziel Bad Cannstatt Wilhelmsplatz, vorbei. Zum Wilhelmsplatz wäre ich ja auch Richtung Schwimmbad gefahren und sowieso wollte ich auch zum StinkefixVerleihnix, also dachte ich mir, ich nehme halt den Bus, man will ja auch mal was anderes sehen. Die Fahrt dauerte auch kaum lang, aber immerhin war die Route ganz interessant – über Zuffenhausen, Rot und Hallschlag; immerhin kannte ich mich ab dem Robert-Bosch-Krankenhaus wieder halbwegs aus. Beim Verleihnix gab’s leider nichts interessantes, auch wenn die Auswahl aus N64-Spielen größer war als beim letzten Mal.
Heute Morgen war ich in Weilimdorf auf einer Miniramp, die ich zufällig über Google Maps gefunden habe – nach meiner “Hausrampe” in Vaihingen an der Uni und der an der Hall Eleven in Cannstatt ist das jetzt die dritte, die ich gefahren bin.
Das ist das gute Stück
Ich denke diese ist noch ein Stückchen größer als die in Cannstatt (und damit natürlich auch größer als die an der Uni), dafür ist die Transition aber weniger giftig. Auf den Drop-In-Versuch habe ich bei der Höhe mal lieber verzichtet und nachdem ich mich bei einem relativ hohen Kickturn fast ins Flat geschmissen hätte, habe ich auch lieber meinen Helm aufgesetzt. Komisch ist, dass die Ramp aus Beton ist und relativ große Lücken zwischen den Platten hat – längs und quer -, was sie etwas seltsam fahren lässt. Die Frontside Kickturns liefen aber sowieso wieder nicht, ich war schon froh dass der Backside halbwegs okay war und ich wenigstens, trotz relativ großem Flat, auch das Pushen ordentlich hin bekommen habe. Zwischendurch war ich dann auf dem angrenzenden asphaltierten Bolzplatz, auf dem ich Ollies geübt habe – sicherlich weit davon entfernt, auch nur akzeptabel zu sein, aber ein paar – für mich – gute waren schon dabei – immerhin klappt’s besser als jemals zuvor. Mal sehen ob ich Morgen an die Uni fahre und mich nochmal am Drop-In versuche oder nach Warmbronn, wo es auch eine Miniramp gibt.
Am Sonntag sollte es nach samstäglichen Sportprogramm eigentlich nur zum UI-Cup-Spiel VfB-Saturn Ramenskoje gehen, aber sowas lässt sich ja trefflich mit Sightseeing kombinieren. Zum angepeilten Ausflug auf den Württemberg fehlte leider die Zeit, denn der Noch-Bittenfelder Axel Axeltenschert hat nur wenige Möglichkeiten, in die Stadt zu fahren. So ging es dann, mit eben jenem Turm-Besichtigungs-Buddy, alternativ zum Burgholzhofturm und in eine Ecke von der Stuttgart, in der wir beide noch nicht warten. Die Aussicht ist deutlich anders als auf dem Bismarckturm, da man viel weiter am Neckar entlang schauen kann, also nach Cannstatt und bis Esslingen. Und da der Turm kostenlos begehbar ist, kann man auf jeden Fall mal hinschauen.
Nach einem gekühlten Wegzäpfle auf dem Turm ging’s Richtung Cannstatt und über den Wilhelmsplatz und ein leckeres Eis zum Stadion. Karten gab’s – bei am Ende stolzen 12.600 Zuschauern – natürlich in Massen. Es war sogar soviel Andrang, dass die Untertürkheimer Kurve gar nicht geöffnet war. Im Stadion durften wir dann erstmal feststellen, dass es nur alkoholfreies Bier gab – an Herrn Kübert war somit also kein Geld zu verdienen.
Das Spiel, meine Saisoneröffnung und Axels erster Besuch im Gottlieb-Daimler-Stadion der Mercedes-Benz-Arena, war eher durchwachsen, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die erste viertel Stunde kämpfte ich im wesentlichen gegen das einschlafen, danach ging’s aber. Der VfB tat sich jedoch schwer gegen defensiv stehende Russen, kam aber nicht unverdient durch einen schönen Freistoß von Simak in der 83. Minute zum 1:0 und folglich ging’s in die Verlängerung.
Dort avancierte gerade der bisher wenig erfolgreiche Ciprian Marica – 2 Tore in 28 Bundesligaspielen für den VfB letztes Jahr – zum Matchwinner. Erst köpfte er eine schöne Flanke von Hilbert von der Grundlinie ein, dann drückte er einen Ball, den die Russen nach einer Ecke von Khedira nicht klären konnten, zum 3:0-Endstand über die Linie.
Alle drei Tore
Danach ging’s über den Wilhelmsplatz zum Brunnen-Wirt, wo es klassisch Curry Spezial und Pommes Schranke gab. Mit Schrecken mussten wir allerdings feststellen, dass das Hefe dort 3,60€ kostet – nächstes Mal also doch wieder nur Imbiss.
“Ein wichtiger Hinweis für alle Fans: Da es sich beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht um ein Risikospiel handelt, dürfen an diesem Samstag aufgrund der Witterungsverhältnisse Thermoskannen mitgeführt werden. Der heiße Tee kann also mit auf die Tribüne. Wir freuen uns auf viele Besucher im “Jagdrevier” Audi Sportpark.”
Posted on 3 February 2012 | 10:40 pm
Nice comment on Kongregate: “Was stuck on level 19 until I had some steak, at which point I was able to finish the game. Very good, but may be difficult for vegetarians.”