Streikbrecher

Februar 13th, 2009

Hätte ich lieber daheim mal ins Internet geschaut, bevor ich zur Arbeit gegangen bin:

Für morgen, Freitag, den 13. Februar, ruft die Gewerkschaft ver.di, Bezirksverwaltung Stuttgart, die Beschäftigten des Landes zu einem eintägigen Warnstreik auf.

Wie’s halt so ist wenn man spät nach Hause kommt: am nächsten Morgen fällt man im wesentlichen in die Kleider, zur Haustür raus und in die Bahn um möglichst schnell bei der Arbeit und ebenso schnell wieder im Feierabend zu sein. Immerhin hat der Übergang Flugzeug-S-Bahn gestern ur super geklappt und ich war um kurz vor zwölf daheim – Mist, gibt’s wieder nur 60% vom Tagesgeld. ;)

Abgelaufen

Februar 8th, 2009

8 Stunden hat’s dann von Haustuer zu Hostel doch gedauert: los daheim um 05:00, Abflug in Stuttgart um 06:50, Abflug in Muenchen kurz vor 09:00, Landung in Athen kurz nach 12:00 Ortszeit (also dt. Zeit +1:00). Seit kurz nach 14:00 bin ich im Hostel, habe schon ein Mythos auf dem Balkon geschluerft und mache mich jetzt auf den Weg in die Stadt, bevor’s zu Panathinaikos geht. Beim freundlichen Pakistani neben dem Hotel gab’s zum Bier auch noch einen leckeren Schokoriegel – mindestens haltbar bis 01.01.09 – yummy!

P.S.: Falls sich jemand fragt, was ich in Athen – ausser Fussball – eigentlich mache: IRMOS General Assembly von Dienstag bis Donnerstag. Deshalb gibt’s dann Morgen auch einen Hotelwechsel in das Hotel, in dem auch das Meeting stattfindet.

Slow start

Januar 7th, 2009

Wenn man morgens ins Büro kommt, der Laptop kaputt ist und man erstmal bei Dell in die Warteschleife darf, kann man schon von einem langsamen Start ins neue Arbeitsjahr sprechen. Immerhin hat Dell ganz nette Musik in der Warteschleife und die Support-Mitarbeiter waren auch sehr nett; nach kurzer, per Telefon angeleiteter Bastelei meinerseits kam heraus, dass wohl die Hauptplatine defekt ist und Morgen ein Techniker kommt und eine neue einbaut. Folglich muss ich mir meinen kurzzeitigen Ersatzrechner erstmal einrichten, was auch eher ein langsames unterfangen ist. Und dann bin ich im wesentlichen heute noch in Sachen Hilfestellung hier unterwegs gewesen – wenn mich so viele Leute etwas fragen, komme ich mir am Ende noch schlau vor, sehr gefährlich.

I am just a simple paper boy

November 30th, 2008

Nach noch fast 6 Stunden Arbeit am geheiligten Sonntag ist es endlich mal wieder geschafft:

30-Nov-2008

Dear Mr Kübert,

Your manuscript entitled “Enhancing Trust in Dynamic Coalitions by Extending WS-Agreement with Electronic Signatures” has been successfully submitted online and is presently being given full consideration for publication in Security and Communication Networks.

Your manuscript number is SCN-XX-XXX. Please mention this number in all future correspondence regarding this submission.

You can view the status of your manuscript at any time by checking your Author Center after logging into http://mc.manuscriptcentral.com/scn . If you have difficulty using this site, please click the ‘Get Help Now’ link at the top right corner of the site.

Thank you for submitting your manuscript to Security and Communication Networks.

Sincerely,
Security and Communication Networks Editorial Office

Wie immer am Tag der Deadline submittiert, vielen Dank auch von hier aus an Co-Autor René, der sich vor allem durch echt konstruktive Kritik ausgezeichnet hat. Wie geht’s jetzt weiter? First Review Phase Results gibt’s am 1. März 2009, die Final Acceptance Notification dann am 1. Juli 2009 und das Camera Ready Manuscript muss dann am 31. Juli 2009 submittiert werden. Ich denke aber am 01. März werden wir schon wissen, ob das was war oder ob wir’s umschreiben und woanders einreichen müssen. So lange Daumen drücken kann aber leider auch kein Mensch.

P.S.: Co-Autor dieser Journal-Sonderausgabe ist übrigens kein geringerer als Bruce Schneier.

Es gibt nichts gutes außer man tut es

November 18th, 2008

Getreu diesem Motto habe ich heute mal wieder gemenschelt und auf der Arbeit den Kühlschrank sauber gemacht. Lustige Sachen wie diesen Saft hatten wir schon letzte Woche entsorgt, als wir beim BREIN-Review Platz für das Sieges-Bier gebraucht hatten:

Man beachte die feine Trennung in zwei Phasen
Man beachte die feine Trennung in zwei Phasen

Weniger fein war die folgende Masse, die sich im Gemüsefach ausgebreit hat(te) – wer weiß, ob die nicht einfach eine sich vermehrende Amöbe war:

Lecker, Frau Veseloski, lecker!
Lecker, Frau Veseloski, lecker!

Wie gesagt, entweder war es irgendein Blob-artiges Lebenwesen oder eher was Honig-artiges, hat nämlich geklebt wie Pattex. Naja, jedenfalls ist der Kühlschrank jetzt “sauber” – im Vergleich zu vorher jedenfalls, denn irgendwie ist der halt an sich etwas siffig, aber man kann die unteren zwei Platten wenigstens wieder benutzen. Und solange man nur original verpackte Lebensmittel darin lagert, ist das alles kein Problem.