FC Bayern München – SV Werder Bremen 4:1 (1:0)
Dezember 4th, 2011Letztes Bayern-Heimspiel in der Hinrunde, und dank wüstem Augsburg-Karten-Tausch auch mit meiner Wenigkeit im Stadion.
Morgens kurz zum Schwimmen, meine 1.000m abreißen – das klappt echt solide mittlerweile, kann man nix sagen – dann über den Decathlon auf zum Aichelberg, wo Claus das Steuer übernahm. Wir waren zeitig gegen kurz vor 13:00 schon am Kieferngarten, erfreulicherweise hatte Ex-Roomie Martin auch eine Karte für’s Spiel ergattert und so konnten wir uns zum Essen treffen und in der zweiten Halbzeit auch im Oberrang.
Mir schwante vor dem Spiel nichts gutes, Bremen ist ja auch nicht gerade Lieblingsgegner der Bayern… in der ersten Halbzeit machten aber die Bayern das Spiel, das sah aus ungewohnter Sicht in der Nordkurve gar nicht so schlecht aus, vor allem wenn’s schnell ging: Ribérys 1:0 nach einem fein ausgespielten Konter durchaus verdient.
Ähnlich dumm wie die Kickers am folgenden Sonntag stellten sich die Bayern auch nach der Halbzeit an: Pizarro und der eingewechselte Rosenberg erwiesen sich als unaufhaltsam, Rosenberg hatte keine Probleme zum Ausgleich einzunetzen. Robbens Einwechslung (für Alaba) brachte dann nach der 60. Minute die Wende im Spiel, auch wenn Marin hatte nach fast gleichem Spielzug das 1:2 auf dem Fuß hatte. Robben verwandelte dann einen berechtigten Foulelfmeter an Müller zum 2:1, ehe eine regulärer Gomez-Treffer wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Gomez wollte dann trotzdem das 3:1 erzielen, allerdings stiebitze ihm Ribéry den Ball vom Fuß, nachdem Gomez Keeper Mielitz schon umrundet hatte.
Den Abschluss besorgte Robben erneut durch einen Elfmeter. Bremen war da schon nur noch zu zehnt, nachdem Hunt nach einem rüden Foul an Kroos an der Mittellinie Rot gesehen hatte.
Am Ende sieht’s mit 4:1 natürlich wie ein Spaziergang aus, so ganz spiegelt das den Spielverlauf natürlich nicht mit – nach dem 1:1 hätte das Spiel schon kippen können. War jedenfalls ein wichtiger 3er und fast ein perfekter Bayern-Spieltag, hätte Schalke nicht noch gegen Augsburg gewonnen. Bewundernswert Martins Einstellung, dass er dann lieber ein 4:1 als ein 2:1 sah, wenn schon eine Niederlage, das ist irgendwie nicht so meine Welt.
Für Marting ging’s dann danach zu seiner Verwandschaft, für Claus und mich zum Heimspiel der Basketballer gegen Gießen.












