Dem Himmel so nah

Januar 5th, 2012

Irgendwann ist mir mal aufgegangen, dass der Birkenkopf zwar der höchste Berg in den inneren Stuttgarter Stadtbezirken – Mitte, Nord, Ost, Süd, West – ist, aber nicht der höchste im Stadtgebiet, da ist der höchste Berg nämlich die 549 Meter hohe Bernhartshöhe, die damit 38 Meter höher ist als der Birkenkopf. Näher ist man dem Himmel aber in Stuttgart woanders, nämlich auf dem Fernsehturm: der steht auf dem 485 Meter hohen Hohen Bopser, auf der oberen Aussichtsplatform ist man 152,40 Meter höher, macht stolze 637,40 Meter.

Wie der Birkenkopf lässt sich die Bernhartshöhe bequem vom HLRS aus anjoggen, meine Grobplanung ergab so knappe 3km. Am Mittwoch Morgen ging’s deshalb mit Kollege Axel auf einen frühen Lauf, der sich dank falsch einprogrammiertem Zielpunkt im GPS und völliger Orientierungslosigkeit in diese Richtung bis zur Bernhartshöhe schon auf knapp 7,5km erstreckte – ohne zwei hilfreiche Waldarbeiter währen wir wahrscheinlich gar nicht hingekommen. ;)

Die Fernsicht ist leider wenig prall, denn der Gipfel ist von Bäumen umgeben und außerdem gibt’s dort, außer der A8/81/831, wenig zu sehen. Zurück ging’s dann, Crosselemente eingeschlossen, auf quasi direktem Weg, so dass am Ende gute 11km zu Buche standen. Durchaus ein netter Lauf mit einigen ordentlichen Steigungen, kann gerne mal wiederholt werden, jetzt wo wir auch den richtigen Weg kennen. Unabhängig von unserer Orientierungslosigkeit muss man sagen, dass man schon wissen sollte, wo man hin muss, die Ausschilderung ist relativ sparsam. :)

Schwettern in Gesindelfingen

Januar 4th, 2012

Lange geplant, endlich realisiert: mit Kollege Axel ging’s gestern ins Badzentrum nach Sindelfingen. Das hat nicht nur ein echt breites 50m-Becken sondern auch eine Kletterwand am Springerbecken, von der aus man sich nach getaner (oder ungetaner) Arbeit einfach ins Wasser fallen lassen kann.

Erstmal spulten wir aber natürlich unser Schwimmprogramm ab, bei mir waren’s die üblichen 1.000m die sich auf der mittlerweile wieder ungewohnten 50m-Bahn recht gut erledigen ließen. Danach ging’s ein bisschen klettern – ist jetzt nix was ich jeden Tag oder bei jedem schwimmen gehen brauche, aber ist schon mal lustig. Zudem kostet der Eintritt studentisch günstige 2,80€, dagegen können die Stuttgarter Hallenbäder (Ermäßigung nur bis 25 Jahre, Einzeleintritt in Heslach 4,10€) für mich nicht anstinken. Mit der Klettergruppe gehen wir sicherlich nochmal hin, ansonsten muss ich mittlerweile auch schauen dass ich 10er- und Geldwertkarte noch bis Ende der Hallenbadsaison leer mache.

Mein ganz privater Silvesterlauf

Dezember 31st, 2011

Eigentlich wollte ich heute beim Silvesterlauf in Weilimdorf mitmachen; 11,11km, das wäre relativ gechillt geworden. Allerdings konnte ich mich natürlich nicht bis zum 29. entscheiden, ob ich mitlaufen wollte und die Anmeldung vor Ort war mir dann auch zu blöd, da hätte ich bis spätestens eine Stunde vor dem Lauf da sein müssen und dann ne Stunde rumstehen müssen, dann auch noch bei Regenwetter, alles irgendwie nicht so attraktiv, zudem ging der Lauf auch noch über zwei Runden, da steh ich ja auch nicht so drauf.

Also erstmal zwei Stunden dissertiert morgens, dann ein bisschen aufgeräumt und mich schließlich doch für einen privaten Halbmarathon entschieden, perfektes Laufwetter bei 3-5° und Regen. ;) Körperlich war’s eigentlich kein Problem, mein Bein merkte ich irgendwann relativ dumpf, aber nicht akut schmerzhaft. Mental war’s aber ganz schön anstrengend, kann mich an keinen langen Lauf erinnern, bei dem ich so wenig Lust hatte, fertig zu laufen. Aufhören ging natürlich trotzdem nicht so kam ich nach knapp 2:06 (Pace um Haaresbreite unter 6:00/km) am Österreichischen Platz an und nahm punktgenau die nächste U14 nach Hause.

Danach ging’s kurz in die Wanne – wer mal richtig schwitzen will und nicht in die Sauna will, sollte auch mal in der Wanne eine heiße Suppe essen, klappt echt gut. ;) Jetzt rauche ich noch die letzte Shisha des Jahres und schaue Once Upon a Time in America fertig, bevor’s zu Stulip zur Silvesterfeier geht.

Silvestereinkäufe (und Yoshi)

Herr K. kocht für Silvester probe

Dezember 29th, 2011

An Silvester ist Herr K. bei Stulip eingeladen und als guter Gast muss man ja auch etwas mitbringen. Das Haupgericht ist mit Käsefondue ja schon sehr opulent, deshalb entschied sich Herr K. für Buttermilchmousse als Dessert. Probekochen erschien nötig, weil Herr K. noch nie mit Sprenggelatine gearbeitet hatte und das Risiko, beim ersten Mal die ganze Angelegenheit zu einem unglücklichen Abschluss zu führen (verfrühtes Feuerwerk, dann auch noch in der Küche), doch sehr hoch war. Zum Glück konnte Mutter K. sachdienliche Hinweise geben und so ging’s gut (Herstellung und Geschmacksprobe) aus und das Dessert für Silvester ist gefunden.

Kühlung nach getaner Arbeit

Schon ein bisschen aufwändig

Et voilà!

WHB unerreicht

Dezember 22nd, 2011

(aus John Updike, 40 stories)