FC Bayern München (Basketball) – LTi Gießen 89:53

Dezember 4th, 2011

Nach dem Bremen-Heimspiel am Samstag Nachmittag ging’s zum Heimspiel der Basketballer gegen LTi Gießen. Abpfiff Fußball 17:15, Anpfiff Basketball um 19:00 – eigentlich easy. Stellte sich allerdings als etwas komplizierter heraus, denn der jetzige “Audi Dome”, die ehemalige Rudi-Sedlmayer-Halle, ist zwar eine ehemalige Olympia-Halle, allerdings nicht auf dem Olympia-Gelände, dort ist die ehemalige Radhalle, jetzt “Event-Arena”. Naja, was soll man sagen, ich hatte mich gar nicht informiert, Claus hatte sich leicht geirrt, kamen wir halt etwas zu spät.

Im Endeffekt war’s eh egal, denn das Spiel war eh ein No-Brainer für die Bayern. Wir kamen auf die Plätze, als es schon 17:5 (!) stand – nach 8 Minuten. Das erste Viertel ging dann 21:5 aus, mit 31:12 im zweiten stand es dann zur Halbzeit 52:17 – ordentliche Packung für Gießen. Die Bayern ließen es dann ruhiger angehen, drittes Viertel 21:19, viertes Viertel sogar 16:17 für Gießen. Der Endstand von 89:53 war jedenfalls mehr als deutlich.

Ist halt immer so eine Sache, wenn es zu eindeutig ist, das ist dann auch wieder nicht recht, man will’s halt halbwegs spannend mit einem Sieg am Ende. ;) Wie auch immer, Stimmung war gut, Ergebnis passt, war ein netter Absacker nach dem Fußball, aber halt auch nix, was ich nach jedem Heimspiel brauche. Nächstes Spiel: Würzburg-FCB am 23.12., das wird bestimmt eine spannendere Kiste.

Head coach Dirk Bauermann

Schweinsteiger und Boateng zu Gast

Man merkt das Alter :)

Stuttgarte Rebels – Schwenninger ERC 1b 5:3 (2:0, 2:2, 1:1)

November 12th, 2011

Erstes Heimspiel der Rebels, gleichzeitig Eröffnung der neuen Eiswelt Stuttgart – eine gute Gelegenheit, mal wieder zum Eishockey auf die Waldau zu schauen. Die Partie gegen die zweite Mannschaft von Schwenningen versprach mehr Spannung als das letzte Spiel gegen Bad Liebenzell, die ja mit 15:3 nach Hause geschickt wurden. Also Kollege Axel Axeltenschert eingepackt und per Zacke und Haigst ab auf die Waldau.

Immerhin 439 Zuschauer sahen eine Partie, in der im ersten Drittel die Rebels das Spiel weitgehend kontrollierten und mit 2:0 in Front gingen. Einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr ermöglichten den Schwenningern zwei Kisten und ein 2:2 im Mitteldrittel. Die Partie wurde dann irgendwann recht ruppig, es gab haufenweise Strafen und die Strafbank der Schwenninger war fast besser gefüllt als die normale Bank. ;) Das 5:3 von Mauch im dritten Drittel war dann die Entscheidung und ein ganz feines Tor: Konter in doppelter Unterzahl, erst gestürtzt, im Rutschen wieder aufgestanden und dann den Puck ins Eck genagelt.

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Nettes Spielchen mit verdientem Sieg für die Rebels, die fertige Eiswelt sieht jetzt zwar nicht so viel anders aus als vorher, ist aber gut, dass keine Baustelle mehr ist, es war in der Halle deutlich wärmer als früher. Wo vorher eine Hintertor-Sitzplatztribüne war gibt’s jetzt übrigens eine Kiosk-/Technik-/Toilettenbehausung, auch interessant. Einziges Manko: die Rote war nicht sonderlich lecker, die beste Rote auf der Waldau gibt’s halt einfach beim Paule. :)

TV Bittenfeld – GWD Minden 23:30 (11:16)

November 6th, 2011

5 Jahre Stuttgart und nicht ein Mal beim Handball und/oder in der Porsche-Arena gewesen, außer zum Startunterlagen für den Zeitung-Lauf abholen, da kam das Heimspiel des – ausgerechnet – TV Bittenfeld gerade recht. Mit Kollege Axel Axeltenschert ging’s nach Cannstatt, wo wir noch Stulip aufgabelten und uns erst mal bei der Noodle Box versorgten, auf Grund der Sprachschwierigkeiten – zum Glück waren wir nicht betroffen – auch eine durchaus humorige Angelegenheit. Ebenfalls eher witziger Natur war der Falschparker auf den U11-Gleisen in der Mercedesstraße, wie auch immer man meinen kann, die Straße ginge auf den Gleisen weiter, so unübersichtlich ist das eigentlich nicht

An der Arena angekommen ging’s erst mal ans Karten wichteln, dann weiter zum Bier wichteln und ab auf die Plätze. Hintertor, relativ weit oben, gute Sicht, kann man nix sagen. Es ging auch gleich relativ spektakulär los, die Mannschaftsansage erinnert ein bisschen ans Eishockey, dazu gab’s noch Pyrotechnik- und Raucheinlagen, ganz nett gemacht, hätte ich bei einem Zweitligaspiel jetzt auch so nicht erwartet. Zu Gast war GWD Minden – GWD steht übrigens für “Grün-Weiß Dankersen” – letztjähriger Meister der Nord-Staffel der zweiten Liga, allerdings in den Playoffs gescheitert. Bittenfeld hielt eine gute Viertelstunde mit, eigene Fehler und der starke Mindener Torwart bedeuteten aber zur Halbzeit schon fünf Tore Rückstand. Nach der Pause zog Minden relativ schnell auf acht Tore Differenz davon, am Ende stand mit 23:30 eine doch recht deutliche Niederlage zu Buche, wobei der Mindener Torwart wohl Mann des Spiels war. Ganz nett am Handball ist, dass man eigentlich immer auf’s Klo oder an den Bierstand kann, weil ja eh genug Tore fallen – hat auch was. ;)

Nach dem Spiel ging’s für uns wieder per pedes zum Wilhelmsplatz und dann nochmal auf einen Absacker an den Palast, nachdem uns die “Selekteuse” – ja, das gibt’s wirklich, eine Türsteherette mit aufgehübschter Berufsbezeichnung – nicht ins “5″ lassen wollte, wobei ich mich eh frage, warum man in so einen Laden will. Der Rest zog dann an die “Schankstelle” weiter, wobei ich bei 4€ für eine halbe dankend ablehnte mir das anzuschauen (O-Ton Betreiber: “Bei der Größe sind wir nicht darauf angewiesen, Abend für Abend 800 Leute durchzuwinken” – ja, klar, bei den Preisen auch nicht…), des weiteren auch deswegen, weil am nächsten morgen endlich mal der beim Hochschulsport gebuchte Schwimmkurs besucht werden sollte. Nette Sache, das Handball jedenfalls. Nix, was ich jetzt dauernd brauche, aber durchaus anschauenswert.

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P.S.: Das interessante Maskottchen der “Wild Boys” aus Bittenfeld heißt übrigens Johnny Blue, das kennen wir doch irgendwoher:

P.P.S.: Auch witzig, der Besserwisser, der meinte uns belehren zu müssen, als wir uns über die Namensherkunft von Charlottenplatz etc. unterhielten, als wir mit der U1 in die Stadt fuhren. Der zuckte schon immer ganz hektisch und traute sich dann, war aber leider nicht belesen genug, uns weiter zu helfen. Ist halt doof, weil a) niemand kann Besserwisser leiden und b) wenn schon besserwissen, dann auch wirklich was hilfreiches beitragen.

Putain, c’etait niquel!

Oktober 31st, 2011

Allerheiligen-Surfcamp zum zweiten, dieses Mal ging’s zu viert auf nach Seignosse, mit von der Partie waren Hubert, Klaus und Philip. Wie letztes Mal ging’s wieder über La Mathieu, dieses Mal allerdings bereits am Freitag direkt von Stuttgart nach La Mathieu mit Zwischenstop bei Hubert. Dank fucking Zürich dauerte die Fahrt eher achteinhalb als sechs Stunden, ein Ärgernis im Herzen Europas, diese Schweiz. ;)

Samstag ging’s dann ein bisschen nach St. Marcellin und eine Reihe Nussbäume absammeln, davor und danach gab’s eine sehr reichliche Verpflegung durch Huberts Bruder Louis. Am Sonntag ging’s dann weiter nach Seignosse, dieses Mal völlig entspannt, wenn man vom ewigen Ärgernis Toulouse absieht. Wir waren sogar so zeitig da, dass Hubert und ich gleich noch eine Abendsession einlegen konnten, sehr schön. Danach ging’s traditionell wieder zum gemeinsamen Essen ins Le Napoli, sehr fein, dieses Mal mit einer deutlich größeren Gruppen, waren doch insgesamt vierzehn Surfer dabei, wobei sich in unser Bungalow auf insgesamt 7 Leute beschränkte.

Wettertechnisch war’s leider nicht ganz so fein wie letztes Jahr, am ersten Tag war’s ein bisschen unangenehm nieselnd und wir beschränkten uns auf Seignosse und La Fameuse Sud in Hossegor – endlich mal vor’m Rock Food surfen. Am Dienstag und Mittwoch ging’s nach Hendaye, auch sehr schön, allerdings am Dienstag sehr ungemütlich und ordentlich zugig, da war’s schon echt unangenehm in der Mittagspause. Donnerstag stand dann Biarritz auf dem Programm und Freitags waren die Wellen relativ lau, so dass nur eine kurze Session in Hossegor anstand – die hätte man sich auch sparen können, aber immerhin konnte man dann ohne Board noch ein bisschen Spaß mit den Wellen haben.

Im Vergleich zum letzten Jahr lief’s vom Surfen her deutlich besser, das viele Schwimmen hat schon ordentlich was gebracht, auch wenn das Paddeln natürlich eh anstregend ist. Aber obwohl ich dieses Jahr ein supergeiles Body Glove 7″6′ fuhr ging mir das Paddeln deutlich besser von der Hand beziehungsweise vom Arm als letztes Jahr mit dem Bic Magnum 8″4′ – schade nur, dass ich das Board nicht käuflich erwerben konnte, fuhr sich auch echt gut und ich bin insgesamt einige sehr ordentlich Wellen geritten, es ist also immerhin mal wieder eine positive Entwicklung zu verzeichnen gewesen. :)

Vom Surfen abgesehen war’s auch sehr gut, die Gruppe war nett und die Verpflegung, wie auch letztes Jahr, allererste Sahne: morgens jeweils frische Croissants, Schoko-Croissants und Baguettes, mittags ordentliches Vesper am Strand und insgesamt drei Mal zum Essen eingeladen – was will man schon mehr. Am Freitag ging’s dann noch in die Therme in St. Paul-les-Dax vor dem finalen Abendessen im Little Princess und am Samstag stand dann die Fahrt nach La Mathieu an – auch wieder entspannt vom Verkehr und dank Studio Braun auch sehr kurzweilig. Bei Louis gab’s dann nochmal ein sehr feines Abendessen mit lecker Ravioles und Dessert, ebenfalls niquel! Die Fahrt am Sonntag nach Stuttgart war dann auch okay, auch wenn uns die Schweiz natürlich nicht ohne Stau passieren ließ, dieses Mal war’s am Gubristtunnel wegen Gaffern und Unfall auf der Gegenfahrbahn, furchtbar. Lustig dann Philip am Zoll bei der Frage des Zöllners wo wir herkämen: “Sind Sie eine Familie? Oder ein Club? Wo kommen Sie denn her?”: “Span… äh, Frankreich”. Naja, hat den Zöllner dann aber auch nicht weiter interessiert und so stachen wir über die A81 nach Stuttgart, wo Philipp dann noch Hubert und mich nach Hause fahren “durfte”, da mein Auto ja am HLRS im Hof stand und das Tor Sonntags zu ist… lag zum Glück alles auf dem Weg zu Philip. Ein dickes Dankeschön nochmal an Hubert, der uns in La Mathieu einquartierte und durch seinen Bruder ordentlich verköstigen ließ sowie speziell an den einzigen Fahrer Philip, der in den 10 Tagen insgesamt 32 Stunden und 38 Minuten (!) hinter dem Steuer saß und uns 3206 Kilometer durch die Gegen fuhr!

Mal sehen ob die Idee mit einem Marokko-Surfcamp im Februar was wird, ansonsten geht’s vielleicht zur Überbrückung mal wieder auf die Kanaren. In der Gallerie gibt’s übrigens alle Bilder, hier eine Auswahl:


Auf der Fahrt nach La Mathieu


La Mathieu im Nebel


Vor’m Kamin in La Mathieu


Nüsse sammeln


Vor der Abfahrt nach Seignosse


Nach der Sonntag-Abend-Session


Die Mikaels beim Abendessen im Le Napoli


C’est niquel aussi


Hendaye


Hendaye mit Flut und Backwash


Ebenfalls in Hendaye


Nochmal Hendaye


Gruppenfoto


Kleines Gruppenfoto


Ein sehr bieriges Bier


Biarritz


Grand Plage, Biarritz


Im Fameux Rock Food


Letzter Abend im Little Princess


Brillentausch

Excusez-moi, desolée

Oktober 10th, 2011


Squash (Rémi Gaillard) von nqtv

Okay, so witzig war’s nicht anzuschauen, dafür hab ich aber auch nicht alleine gesquashed sondern mit guten Stulip zusammen. Muss ewig her sein dass ich das letzte Mal war, eventuell noch mit Kollege Heekchen, weiß ich aber gar nicht mehr. War jedenfalls lustig und schweißtreibend, kann gerne demnächst wiederholt werden. :)