Gestern um 17:00 war Abgabgefrist für Projektproposals in Call 8, ab heute kann also wieder normal gearbeitet werden und der crunch mode ist wieder vorbei. Vorherrschende Aussage in den E-Mails bezüglich Proposals: “thanks for the good work, now let’s keep our fingers crossed”.
Dem geneigten Leser wird es sofort ins Auge gesprungen sein: in der Seitenleiste gibt’s jetzt zwei Countdowns, die die Zeit bis zu den nächsten zwei persönlichen Großereignisse runterzählen: mein Ende am HLRS am 31.07.2012 und das Ende meiner Stuttgarter Zeit am 30.09.2012 – un oeil qui rit et un oeil qui pleure.
OPTIMIS-Flughafen-Meeting in “Kopenhagen”, das war also mein erster Trip nach Dänemark. Fing gleich gut an, denn auf dem Weg in die Stadt am Sonntag Abend schluckte der Geldautomat in der Bank neben dem Hotel gleich mal meine Kreditkarte – zaudernd und zögernd war ich kurz davor die Karte sperren zu lassen, dachte mir dann aber, dass das schon eine echte Bank ist und auch alles unmanipuliert aussah – war dann zum Glück auch so und am Montag früh vor dem Meeting konnte ich mir meine Karte wieder abholen. Es waren noch zwei andere Karten “gecaptured” worden, wobei mir die freundliche Dame in der Bank auch nicht sagen konnte, was der Grund war.
Montag Abend ging’s dann ebenfalls nochmal kurz in die Stadt, kurz durch die nette Fußgängerzone und dann ins Halifax, einen echt netten Burger-Laden. Geschmacklich sehr gut, Ambiente auch nett, sehr zu empfehlen; 2 Bier und 1 Burger 30€ weniger nett, das dürfte aber der Normalpreis sein. Danach ging’s noch auf einen Abstecher in die Freistadt Christiana – sehr interessant, allerdings war da quasi nix mehr los, so dass wir nach einem kurzen Ausflug auf die Pusher Street den Rückzug antraten.
Nach dem zweiten Tag Meeting hatten wir vor dem Flug immerhin noch kurz Zeit, die Stadt ein bisschen bei Tageslicht zu sehen – Den lille Havfrue (Die kleine Seejungfrau), das Highlight der Stadt, musste natürlich besichtig werden. Amalienborg, Fußgängerzone, dann war’s auch schon Zeit für den Rückweg nach Stuttgart.
Nettes Städtchen, steht wohl nochmal auf der Agenda, denn der Länderpunkt Dänemark fehlt mir noch.
Habe heute den ersten Schritt Richtung Ende meines Aufenthaltes am HLRS im Speziellen und in Stuttgart im Allgemeinen gemacht und Telefon und Internet gekündigt – gut, wird erst im April wirksam, aber besser so als vergessen und dann um 2 Jahre verlängert. Und schon werde ich schwermütig… wie singen die Monsters of Liedermaching: brauch dringend nen Wermut, gegen die Schwermut.
Heute morgen schön mit Kollege Flopsi um 04:45 Ortszeit aufgestanden, obwohl mein Bus erst um 5:20 ging, aber was soll man die paar Minuten auch noch machen. So konnte ich in Ruhe duschen, noch ein bisschen Football (Vikings@Bears) anschauen und dann noch ein bisschen Surf-Feeling tanken, kam doch eine Reportage über das Sommer-Roxy-Event in Biarritz. Vom Büro ging’s dann gleich heim, einen Termin mit der Genossenschaft war nehmen und danach direkt nach Neuhausen, wo das HLRS-Doktorandenseminar statt fand, auf dem ich die Ehre hatte, den letzten Vortrag zu machen. Weil das alles noch nicht stressig genug war, ging’s dann noch mit Stulip eine Runde squashen.
War wie immer ein vorzüglicher Trip, einzige meine schlechte eingelaufenen Schuhe bereitete mir, im wahren Wortsinn, schmerzen, eine allerdings recht kleine Blutblase auf dem rechten kleinen Zeh zeugt noch davon. Die drei Spiele waren allesamt nett, ebenso die Stadien, Bilder und Spielberichte kommen die Tage. Ein Video gibt’s schon vorher, der erste – außer Flopsi, der ist schon informiert – der mir sagt, wo das war und was da los war, kriegt ein Bier ausgegeben.
“Ein wichtiger Hinweis für alle Fans: Da es sich beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht um ein Risikospiel handelt, dürfen an diesem Samstag aufgrund der Witterungsverhältnisse Thermoskannen mitgeführt werden. Der heiße Tee kann also mit auf die Tribüne. Wir freuen uns auf viele Besucher im “Jagdrevier” Audi Sportpark.”
Posted on 3 February 2012 | 10:40 pm
Nice comment on Kongregate: “Was stuck on level 19 until I had some steak, at which point I was able to finish the game. Very good, but may be difficult for vegetarians.”