November 23rd, 2010
Nach dem 26km-Lauf ging’s am Sonntag nach einer kurzen Rancho Relaxo in der Badewanne und dem Frühstück ab nach Durlach, um weiter am Projekt Oberliga Baden-Württemberg weiter zu arbeiten. Zeitlich lief’s so gut, dass vorher noch ein Abstecher auf den Turmberg, der dem Stadion auch den Namen gab, möglich war. À la Heslach ging’s mit einer Standseilbahn hoch und runter, den einerseits war ich doch etwas platt vom Laufen, andererseits wäre es sonst auch etwas knapp geworden. Und meine wunden Oberschenkel waren auch dankbar, nicht hoch und runter laufen zu müssen.
Das Umparken vor dem Spiel hatte dann zwar nicht viel gebracht, aber immerhin ein paar Meter näher dran war der Parkplatz dann schon. Außerdem konnte ich noch dieses tolle Schild fotografieren:

Das Stadion ist schon etwas in die Jahre gekommen, hat aber allein schon durch seine Lage unterhalb des Turmbergs und am Rande eines Wohngebietes einen gewissen Charme. Die Bewohner an der Hintertorseite müssen jedenfalls keinen Eintritt bezahlen. Ansonsten gibt’s immerhin eine überdachte Stehtribüne und sogar einen Gästekäfig, die Hintertorseiten sind allerdings verwaiste Naturtribünen. Ansonsten ist man relativ nah dran und die Stufen sind ausreichend hoch um eine relativ gute Sicht zu bieten. Von der Gegentribüne aus war die erste Rote Karte im Spiel direkt vor der Nase, wenn man an der Mittellinie von hinten rein geht ist das halt auch zu erwarten – Durlach also schnell nur noch zu zehnt, und das gegen Spitzenreiter Nöttingen, sowieso quasi ein Derby. Auf dem ackerartigen Platz ging aber nicht viel und so ging’s mit 0:0 in die Pause.
Nach der Pause ging’s bunt weiter und Durlach holte sich gleich den nächsten Platzverweis – Gelb-Rot und Elfmeter für Nöttingen, den die Gäste allerdings fahrlässig vergaben. Auch die dritte (!) Rote Karte für Durlach erwies sich als wenig hilfreich und Nöttingen schaffte es nicht, gegen acht Durlacher ein Tor zu erzielen. Paradoxerweise rettet zwei Mal ein Nöttinger das 0:0 für die Durlacher, ein Mal sogar in dem ein Nöttinger kurz vor der Linie den Ball aus versehen weg köpfte und so ein Eigentor verhinderte. Die Stimmung stieg gegen Ende und beide Fangruppen – Fanblöcke kann man’s nicht wirklich nennen – maulten, was das Zeug hielt. Für 4€ auf jeden Fall eine äußerst unterhaltsames Spiel, einziger Wermutstropfen war, dass es keine Rote mehr gab.
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November 21st, 2010
Zweiter langer Lauf im Trainingsplan, 26km, das wäre auch erledigt. Um 7:06 ging’s am Bihlplatz mit der U1 zum Charlottenplatz, von da aus wieder durch den Schlossgarten Richtung Neckar und dann bis Remseck und zurück. Auf dem Rückweg konnte ich gerade noch eine U14 erwischen (ich glaube an der Haltestelle Münster Rathaus), so dass ich nicht im Kalten warten musste, meine Klamotten – vor allem die Lauftights *rrr* – waren teils patschnass.
Ansonsten war’s gefühlt anstrengender als der 24km-Lauf, ab Kilometer 20 vor allem wurde es ganz schön zäh. Trotz allem waren Puls und Pace gleich, insofern kann ich durchaus zufrieden sein.
Zur Belohnung ging’s erstmal in die Badewanne, war dann doch ganz schön schattig als ich am Bihlplatz wieder aus der Bahn stieg. Jetzt geht’s dann auf nach Karlsruhe, Oberliga-Hopping: der ASV Durlach empfängt den Spitzenreiter aus Nöttingen.
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November 13th, 2010
Zwei Wochenende und zwei Mal zweite Mannschaft der Kickers – auch eine Seltenheit für mich. Erneut gab’s ein Freitagsspiel, dieses Mal aber im Stadion an der Jesinger Allee in Kirchheim unter Teck. Die Teck – eigentlich Teckberg – ist übrigens ein Berg, auf dessen Gipfel sich die Burg Teck befindet. Das Stadion ist ansonsten kein sonderliches Highlight, im wesentlichen gibt es eine 400 Zuschauer fassende Haupttribüne, die immerhin noch eine Vortribüne hat. Auf der Gegengeraden gibt es noch einen kleinen Stehplatzblock, ansonsten ist ein Graswall um das Stadion umlaufend. A propos umlaufend, eine Laufbahn gibt es leider auch noch. Immerhin sind die Stehplatztribünen relativ hoch, so dass man von oben eine ziemlich gute Sicht auf das Spielfeld hat.
Wie letzte Woche gegen Waldhof im GAZi-Stadion gab’s auch dieses Mal leider wieder eine Nullnummer. Die erste Halbzeit war dabei relativ schwach, wobei es um die 20. Minute rum kurz munter war und beide Teams jeweils eine gute Chance hatten. In der zweiten Halbzeit ging dann mehr, gute Chancen gab’s auf beiden Seiten; am Ende lösten beide Teams die Defensive mehr oder weniger komplett auf, aber außer ein paar turbulenten Szenen passierte leider nichts. Trotz allem ein munteres Spiel vor Zuschauern, mal sehen ob’s die erste Mannschaft Morgen daheim gegen FSV Frankfurt II besser macht.
P.S.: Jetzt weiß ich auch, wer der Kickers-Spieler war, der die meiste Zeit mit seiner Freundin auf der Tribüne neben mir stand: Ersatztorhüter Günay Güvenc.
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Oktober 3rd, 2010
Der eine oder andere mag sich vielleicht schon über meine häufigen Besuche in der Oberliga Baden-Württemberg in letzter Zeit gewundert haben und ich hatte es ja auch schon nebenbei angesprochen: mit Projekt Oberliga Baden-Württemberg gibt’s mal wieder ein neues Ziel zum Hoppen. Nachdem mir in der Buli nach wie vor nur noch Leverkusen fehlt, die fehlenden 2. und 3.-Liga-Vereine sich nicht so nebenbei erledigen lassen und auch in der Regionalliga Süd nur Memmingen als Ground fehlt, dachte ich mir ich nutze, solange ich noch in Stuggi bin, die Gelegenheit, die Oberliga abzuhoppen. Der Aufwand hält sich vergleichsweise in Grenzen, sind doch 6 Vereine direkt aus der Stuttgarter Gegend und keine Anfahrt über 200km lang, wie man der folgenden, von mir selbst liebevoll erstellten Karte entnehmen kann:

(Quelle: Wikipedia.de; lizensiert unter Creative Commons Attribution-ShareAlike)
Reutlingen, die Kickers II, FC Nöttingen und den SV Waldhof Mannheim hatte ich schon vor Beginn des Projekts gekreuzt, mittlerweile sind noch Balingen, Freiberg, Illterissen, Neckarrems und, seit gestern, Schwäbisch Gmünd erledigt. Mal sehen wie sich der Rest entwickelt, leider spielt die Oberliga ja seltenst unter der Woche, was mir eigentlich mehr entgegen käme.
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September 5th, 2010
Am Freitag standen zum Oberliga-Hopping die Partien ASV Durlach – SSV Reutlingen und VfB Neckarrems – VfL Kirchheim auf dem Programm. Da es relativ bekloppt ist, Freitags nach Karlsruhe zu tingeln, ging’s also anstatt mit dem Auto auf die A8 mit der U-Bahn nach Remseck. Da selbiger Ort die Endhaltestelle der U14 bestand genug Möglichkeit, in der Bahn etwas zu dösen, denn nach dem BonFIRE-Meeting und dem donnnerstäglichen Klettern war ich doch relativ platt. Da Neckarrems kein Flutlicht hat, war der Anpfiff schon um 18:00, was das Spiel immerhin relativ früh fertig sein lässt. Gegen 17:30 war ich in Remseck und begab mich per pedes quasi direkt über das Remseck, den Zusammenfluss von Rems und Neckar, auf den Weg zum “Stadion”. Die Wegfindung erleichterten die männlichen Rentner, an denen sich relativ gut erkennen lässt, dass man richtig unterwegs ist. Am Stadion traf ich dann noch Claus, der mit dem Auto anreiste und kurz vor Anpfiff ging’s ins Stadion am Hummelberg.







1:0 für die Gastgeber
Der Begriff “Stadion” ist hier eigentlich mal wieder übertrieben, denn es gibt keine Tribüne und nur auf der Gegengeraden zwei Stufen – wenig prall, aber was will man machen. Immerhin war das Spiel ganz ansehnlich. Aufsteiger Neckarrems ging sogar in Führung, allerdings konnte Kirchheim vor der Pause noch ausgleichen – quasi eine Kopie des 1:0 der Gastgeber – und drehte das Spiel am Ende klar und verdient. Stadion mau, Spiel okay, immerhin eine Rote und ein Hefe in der Halbzeitpause – hätte schlimmer sein können. Danach ging’s gepflegt mit der U14 direkt bis zum Bihlplatz – Fahrzeit 40 Minuten.
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