November 7th, 2010
Rein zufällig habe ich am Freitag Nachmittag gesehen, dass der SV Waldhof bei den Kickers zu Gast ist. Nachdem ich ja gerade eine Biographie über die Waldhof-Legende Sepp Herberger lese, war das fast schon ein Muss, umso mehr vor allem als das Spiel im GAZi-Stadion stattfand und nicht auf der Bezirkssportanlage.
Obwohl das Spiel torlos blieb, war’s schon sehenswert. Ingesamt 600 Zuschauer waren schon mal sehr gut, die meisten davon kamen aus Mannheim, so dass der Fanblock auf der Gegengerade – der einzig offene Block dort – voll war. Auch auf der Haupttribüne waren viele Mannheimer, die sich auch durchaus bemerkbar machten, vor allem meistens fluchend über die vielen guten Chancen, die Waldhof liegen ließ. Die Kickers hatten außer Kampf wenig entgegenzusetzen und spielten vor allem nach vorne viel zu flapsig und verloren oft schnell den Ball. Am Ende immerhin ein etwas glücklicher Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten.




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Oktober 3rd, 2010
Nächster Stop im Projekt Oberliga Baden-Württemberg: das Jahn-Stadion in Schwäbisch Gmünd. Da ich nach dem Spiel mit Claus noch eine Runde laufen wollte und ich außerdem versprochen hatte, mich um seinen kaputten Rechner zu kümmern, fiel die Alternativpartie FSV Hollenbach – VfB Neckarrems aus – wäre mit 5 Toren aber wohl das bessere Spiel gewesen. Gmünd ist halt näher, so konnte ich vor dem Abflug über Schorndorf nach Gmünd noch kurz zum Shoppen in die Stadt gehen. Wie so oft kann man auch in Gmünd direkt am Stadion parken, allerdings fanden wir den Eingang an der Hauptstraße nicht und drehten erstmal eine halbe Runde um das Stadion und die sich in der Haupttribüne befindende Geschäftsstelle und gingen dann in den Eingang auf der anderen Seite.
Das Jahnstadion fasst wohl 5.000 Zuschauer. Glanzlicht ist die Haupttribüne, von der allerdings die Holzbänke entfernt wurden, so dass es dort jetzt Sitzschalen gibt – nimmt halt immer etwas vom althergebrachten Flair. Leider kann man nur mit Tribünenkarten auf die Haupttribüne, so dass wir uns auf der 4-stufigen Gegengerade einrichteten. Auf einer Hintertorseite gibt es noch einen Stehbereich auf einem Graswall, auf der anderen Hintertorseite steht man unattraktiv ebenerdig.
Vierter gegen Achtzehnter hieß es also, wobei mich die Normannia beim 0:0 in Freiberg zum Oberliga-Auftakt nicht sonderlich begeistert hatte. War die erste Halbzeit noch ganz amüsant mit Chancen hüben wie drüben, ging’s in der zweiten Halbzeit relativ monoton zu. Passspiel stand bei beiden Mannschaften nicht gerade im Vordergrund, vor allem Weinheim zeigte gerne die Fähigkeit, Bälle von hinten einfach möglichst weit und hoch zu klären. Trotz allem hätte auch schon ein Tor fallen können, wobei auch ein Untenschieden leistungsgerecht gewesen wäre, denn Gmünd tat sich doch recht schwer. In der 70. Minute dann immerhin noch das Tor des Tages durch Joker der Civelek, der von rechts in den Strafraum ging und statt abzuspielen lieber selbst aufs lange Eck zog – war wohl auch die bessere Wahl, weil a) Tor und b) die Kollegen in der Mitte gut zugestellt waren. Sicherlich kein spielerisches Highlight, aber war dann alles in allem ein akzeptabler Samstag-Mittag-Kick. Das Laufen danach in Plüderhausen war echt angenehm, auch wenn mich Claus am Anfang durch sein hohes Starttempo etwas auf dem falschen Fuß erwischte – ich bin halt einfach kein Tempo-Läufer, da kann ich wohl noch so viel dran arbeiten. Der Computer ist auch repariert, wobei wir währenddessen immerhin noch die Spielberichte der Samstagsspiele schauen konnte.
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Oktober 3rd, 2010
Der eine oder andere mag sich vielleicht schon über meine häufigen Besuche in der Oberliga Baden-Württemberg in letzter Zeit gewundert haben und ich hatte es ja auch schon nebenbei angesprochen: mit Projekt Oberliga Baden-Württemberg gibt’s mal wieder ein neues Ziel zum Hoppen. Nachdem mir in der Buli nach wie vor nur noch Leverkusen fehlt, die fehlenden 2. und 3.-Liga-Vereine sich nicht so nebenbei erledigen lassen und auch in der Regionalliga Süd nur Memmingen als Ground fehlt, dachte ich mir ich nutze, solange ich noch in Stuggi bin, die Gelegenheit, die Oberliga abzuhoppen. Der Aufwand hält sich vergleichsweise in Grenzen, sind doch 6 Vereine direkt aus der Stuttgarter Gegend und keine Anfahrt über 200km lang, wie man der folgenden, von mir selbst liebevoll erstellten Karte entnehmen kann:

(Quelle: Wikipedia.de; lizensiert unter Creative Commons Attribution-ShareAlike)
Reutlingen, die Kickers II, FC Nöttingen und den SV Waldhof Mannheim hatte ich schon vor Beginn des Projekts gekreuzt, mittlerweile sind noch Balingen, Freiberg, Illterissen, Neckarrems und, seit gestern, Schwäbisch Gmünd erledigt. Mal sehen wie sich der Rest entwickelt, leider spielt die Oberliga ja seltenst unter der Woche, was mir eigentlich mehr entgegen käme.
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September 5th, 2010
Am Freitag standen zum Oberliga-Hopping die Partien ASV Durlach – SSV Reutlingen und VfB Neckarrems – VfL Kirchheim auf dem Programm. Da es relativ bekloppt ist, Freitags nach Karlsruhe zu tingeln, ging’s also anstatt mit dem Auto auf die A8 mit der U-Bahn nach Remseck. Da selbiger Ort die Endhaltestelle der U14 bestand genug Möglichkeit, in der Bahn etwas zu dösen, denn nach dem BonFIRE-Meeting und dem donnnerstäglichen Klettern war ich doch relativ platt. Da Neckarrems kein Flutlicht hat, war der Anpfiff schon um 18:00, was das Spiel immerhin relativ früh fertig sein lässt. Gegen 17:30 war ich in Remseck und begab mich per pedes quasi direkt über das Remseck, den Zusammenfluss von Rems und Neckar, auf den Weg zum “Stadion”. Die Wegfindung erleichterten die männlichen Rentner, an denen sich relativ gut erkennen lässt, dass man richtig unterwegs ist. Am Stadion traf ich dann noch Claus, der mit dem Auto anreiste und kurz vor Anpfiff ging’s ins Stadion am Hummelberg.







1:0 für die Gastgeber
Der Begriff “Stadion” ist hier eigentlich mal wieder übertrieben, denn es gibt keine Tribüne und nur auf der Gegengeraden zwei Stufen – wenig prall, aber was will man machen. Immerhin war das Spiel ganz ansehnlich. Aufsteiger Neckarrems ging sogar in Führung, allerdings konnte Kirchheim vor der Pause noch ausgleichen – quasi eine Kopie des 1:0 der Gastgeber – und drehte das Spiel am Ende klar und verdient. Stadion mau, Spiel okay, immerhin eine Rote und ein Hefe in der Halbzeitpause – hätte schlimmer sein können. Danach ging’s gepflegt mit der U14 direkt bis zum Bihlplatz – Fahrzeit 40 Minuten.
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August 31st, 2010
Zum Topspiel der Oberliga Baden-Württemberg ging’s am Samstag zum FV Illertissen, der als Zweiter den Tabellenführer, Nöttingen, zu Gast hatte. Das Vöhlinstadion ist eigentlich kein Ground den man zwingend besucht haben muss, wenn man mal von der exzellenten Paprikawurst absieht.
Ansonsten Oberliga-Standard, von der Terrasse vom Vereinsheim kann man das Spiel beobachten, es gibt eine Tribüne und auf der Gegenseite eine Naturtribüne, auf der ich es mir dann auch bequem machte, denn die lag in der Sonne.








Das halbwegs schöne Wetter war noch mit das Beste am ganzen Spiel, in der ersten Halbzeit gab es sage und schreibe eine ganze Torchance. Wie’s halt so ist wenn sehr taktisch gespielt wird gab’s nicht wirklich viel Offensive, in der zweiten Halbzeit kamen dann immerhin noch ein paar Standards hinzu, aber gerechterweise ging’s dann torlos aus. Der einzige Abstecher nach Bayern in der Oberliga Baden-Württemberg ist damit erledigt – 7 Grounds erledigt, noch 12 übrig.
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