November 13th, 2010
Zwei Wochenende und zwei Mal zweite Mannschaft der Kickers – auch eine Seltenheit für mich. Erneut gab’s ein Freitagsspiel, dieses Mal aber im Stadion an der Jesinger Allee in Kirchheim unter Teck. Die Teck – eigentlich Teckberg – ist übrigens ein Berg, auf dessen Gipfel sich die Burg Teck befindet. Das Stadion ist ansonsten kein sonderliches Highlight, im wesentlichen gibt es eine 400 Zuschauer fassende Haupttribüne, die immerhin noch eine Vortribüne hat. Auf der Gegengeraden gibt es noch einen kleinen Stehplatzblock, ansonsten ist ein Graswall um das Stadion umlaufend. A propos umlaufend, eine Laufbahn gibt es leider auch noch. Immerhin sind die Stehplatztribünen relativ hoch, so dass man von oben eine ziemlich gute Sicht auf das Spielfeld hat.
Wie letzte Woche gegen Waldhof im GAZi-Stadion gab’s auch dieses Mal leider wieder eine Nullnummer. Die erste Halbzeit war dabei relativ schwach, wobei es um die 20. Minute rum kurz munter war und beide Teams jeweils eine gute Chance hatten. In der zweiten Halbzeit ging dann mehr, gute Chancen gab’s auf beiden Seiten; am Ende lösten beide Teams die Defensive mehr oder weniger komplett auf, aber außer ein paar turbulenten Szenen passierte leider nichts. Trotz allem ein munteres Spiel vor Zuschauern, mal sehen ob’s die erste Mannschaft Morgen daheim gegen FSV Frankfurt II besser macht.
P.S.: Jetzt weiß ich auch, wer der Kickers-Spieler war, der die meiste Zeit mit seiner Freundin auf der Tribüne neben mir stand: Ersatztorhüter Günay Güvenc.
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November 7th, 2010
Rein zufällig habe ich am Freitag Nachmittag gesehen, dass der SV Waldhof bei den Kickers zu Gast ist. Nachdem ich ja gerade eine Biographie über die Waldhof-Legende Sepp Herberger lese, war das fast schon ein Muss, umso mehr vor allem als das Spiel im GAZi-Stadion stattfand und nicht auf der Bezirkssportanlage.
Obwohl das Spiel torlos blieb, war’s schon sehenswert. Ingesamt 600 Zuschauer waren schon mal sehr gut, die meisten davon kamen aus Mannheim, so dass der Fanblock auf der Gegengerade – der einzig offene Block dort – voll war. Auch auf der Haupttribüne waren viele Mannheimer, die sich auch durchaus bemerkbar machten, vor allem meistens fluchend über die vielen guten Chancen, die Waldhof liegen ließ. Die Kickers hatten außer Kampf wenig entgegenzusetzen und spielten vor allem nach vorne viel zu flapsig und verloren oft schnell den Ball. Am Ende immerhin ein etwas glücklicher Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten.




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Oktober 3rd, 2010
Nächster Stop im Projekt Oberliga Baden-Württemberg: das Jahn-Stadion in Schwäbisch Gmünd. Da ich nach dem Spiel mit Claus noch eine Runde laufen wollte und ich außerdem versprochen hatte, mich um seinen kaputten Rechner zu kümmern, fiel die Alternativpartie FSV Hollenbach – VfB Neckarrems aus – wäre mit 5 Toren aber wohl das bessere Spiel gewesen. Gmünd ist halt näher, so konnte ich vor dem Abflug über Schorndorf nach Gmünd noch kurz zum Shoppen in die Stadt gehen. Wie so oft kann man auch in Gmünd direkt am Stadion parken, allerdings fanden wir den Eingang an der Hauptstraße nicht und drehten erstmal eine halbe Runde um das Stadion und die sich in der Haupttribüne befindende Geschäftsstelle und gingen dann in den Eingang auf der anderen Seite.
Das Jahnstadion fasst wohl 5.000 Zuschauer. Glanzlicht ist die Haupttribüne, von der allerdings die Holzbänke entfernt wurden, so dass es dort jetzt Sitzschalen gibt – nimmt halt immer etwas vom althergebrachten Flair. Leider kann man nur mit Tribünenkarten auf die Haupttribüne, so dass wir uns auf der 4-stufigen Gegengerade einrichteten. Auf einer Hintertorseite gibt es noch einen Stehbereich auf einem Graswall, auf der anderen Hintertorseite steht man unattraktiv ebenerdig.
Vierter gegen Achtzehnter hieß es also, wobei mich die Normannia beim 0:0 in Freiberg zum Oberliga-Auftakt nicht sonderlich begeistert hatte. War die erste Halbzeit noch ganz amüsant mit Chancen hüben wie drüben, ging’s in der zweiten Halbzeit relativ monoton zu. Passspiel stand bei beiden Mannschaften nicht gerade im Vordergrund, vor allem Weinheim zeigte gerne die Fähigkeit, Bälle von hinten einfach möglichst weit und hoch zu klären. Trotz allem hätte auch schon ein Tor fallen können, wobei auch ein Untenschieden leistungsgerecht gewesen wäre, denn Gmünd tat sich doch recht schwer. In der 70. Minute dann immerhin noch das Tor des Tages durch Joker der Civelek, der von rechts in den Strafraum ging und statt abzuspielen lieber selbst aufs lange Eck zog – war wohl auch die bessere Wahl, weil a) Tor und b) die Kollegen in der Mitte gut zugestellt waren. Sicherlich kein spielerisches Highlight, aber war dann alles in allem ein akzeptabler Samstag-Mittag-Kick. Das Laufen danach in Plüderhausen war echt angenehm, auch wenn mich Claus am Anfang durch sein hohes Starttempo etwas auf dem falschen Fuß erwischte – ich bin halt einfach kein Tempo-Läufer, da kann ich wohl noch so viel dran arbeiten. Der Computer ist auch repariert, wobei wir währenddessen immerhin noch die Spielberichte der Samstagsspiele schauen konnte.
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Oktober 3rd, 2010
Der eine oder andere mag sich vielleicht schon über meine häufigen Besuche in der Oberliga Baden-Württemberg in letzter Zeit gewundert haben und ich hatte es ja auch schon nebenbei angesprochen: mit Projekt Oberliga Baden-Württemberg gibt’s mal wieder ein neues Ziel zum Hoppen. Nachdem mir in der Buli nach wie vor nur noch Leverkusen fehlt, die fehlenden 2. und 3.-Liga-Vereine sich nicht so nebenbei erledigen lassen und auch in der Regionalliga Süd nur Memmingen als Ground fehlt, dachte ich mir ich nutze, solange ich noch in Stuggi bin, die Gelegenheit, die Oberliga abzuhoppen. Der Aufwand hält sich vergleichsweise in Grenzen, sind doch 6 Vereine direkt aus der Stuttgarter Gegend und keine Anfahrt über 200km lang, wie man der folgenden, von mir selbst liebevoll erstellten Karte entnehmen kann:

(Quelle: Wikipedia.de; lizensiert unter Creative Commons Attribution-ShareAlike)
Reutlingen, die Kickers II, FC Nöttingen und den SV Waldhof Mannheim hatte ich schon vor Beginn des Projekts gekreuzt, mittlerweile sind noch Balingen, Freiberg, Illterissen, Neckarrems und, seit gestern, Schwäbisch Gmünd erledigt. Mal sehen wie sich der Rest entwickelt, leider spielt die Oberliga ja seltenst unter der Woche, was mir eigentlich mehr entgegen käme.
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