September 5th, 2010
Am Freitag standen zum Oberliga-Hopping die Partien ASV Durlach – SSV Reutlingen und VfB Neckarrems – VfL Kirchheim auf dem Programm. Da es relativ bekloppt ist, Freitags nach Karlsruhe zu tingeln, ging’s also anstatt mit dem Auto auf die A8 mit der U-Bahn nach Remseck. Da selbiger Ort die Endhaltestelle der U14 bestand genug Möglichkeit, in der Bahn etwas zu dösen, denn nach dem BonFIRE-Meeting und dem donnnerstäglichen Klettern war ich doch relativ platt. Da Neckarrems kein Flutlicht hat, war der Anpfiff schon um 18:00, was das Spiel immerhin relativ früh fertig sein lässt. Gegen 17:30 war ich in Remseck und begab mich per pedes quasi direkt über das Remseck, den Zusammenfluss von Rems und Neckar, auf den Weg zum “Stadion”. Die Wegfindung erleichterten die männlichen Rentner, an denen sich relativ gut erkennen lässt, dass man richtig unterwegs ist. Am Stadion traf ich dann noch Claus, der mit dem Auto anreiste und kurz vor Anpfiff ging’s ins Stadion am Hummelberg.







1:0 für die Gastgeber
Der Begriff “Stadion” ist hier eigentlich mal wieder übertrieben, denn es gibt keine Tribüne und nur auf der Gegengeraden zwei Stufen – wenig prall, aber was will man machen. Immerhin war das Spiel ganz ansehnlich. Aufsteiger Neckarrems ging sogar in Führung, allerdings konnte Kirchheim vor der Pause noch ausgleichen – quasi eine Kopie des 1:0 der Gastgeber – und drehte das Spiel am Ende klar und verdient. Stadion mau, Spiel okay, immerhin eine Rote und ein Hefe in der Halbzeitpause – hätte schlimmer sein können. Danach ging’s gepflegt mit der U14 direkt bis zum Bihlplatz – Fahrzeit 40 Minuten.
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August 31st, 2010
Zum Topspiel der Oberliga Baden-Württemberg ging’s am Samstag zum FV Illertissen, der als Zweiter den Tabellenführer, Nöttingen, zu Gast hatte. Das Vöhlinstadion ist eigentlich kein Ground den man zwingend besucht haben muss, wenn man mal von der exzellenten Paprikawurst absieht.
Ansonsten Oberliga-Standard, von der Terrasse vom Vereinsheim kann man das Spiel beobachten, es gibt eine Tribüne und auf der Gegenseite eine Naturtribüne, auf der ich es mir dann auch bequem machte, denn die lag in der Sonne.








Das halbwegs schöne Wetter war noch mit das Beste am ganzen Spiel, in der ersten Halbzeit gab es sage und schreibe eine ganze Torchance. Wie’s halt so ist wenn sehr taktisch gespielt wird gab’s nicht wirklich viel Offensive, in der zweiten Halbzeit kamen dann immerhin noch ein paar Standards hinzu, aber gerechterweise ging’s dann torlos aus. Der einzige Abstecher nach Bayern in der Oberliga Baden-Württemberg ist damit erledigt – 7 Grounds erledigt, noch 12 übrig.
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August 28th, 2010
Ein Mittwoch ohne Programm, da bot es sich an auf die Alb zu fahren und der zweiten Mannschaft der Kickers beim Gastspiel in Balingen zuzuschauen. Einerseits reifte vor dem Spiel schon der Gedanke, mal die Oberliga BaWü komplett abzuhoppen, andererseits ist das Au-Stadion in Balingen auch an sich ganz sehenswert, hat immerhin eine schmucke Holztribüne. Da ich ausnahmsweise mal relativ zeitig los kam, konnte ich das Auto schon mal am Stadion abstellen und den Kilometer in die Stadt laufen, um mir die Kirchen, die Eyach und vor allem das Zollernschloss anzuschauen – nettes Städtchen, relativ klein, aber mit durchaus sehenswerter Innenstadt.

Friedhofskirche


Zollernschloss


Stadtkirche

Meinen Rundgang beendet ich quasi perfekt getimed am Stadion, so dass ich noch eine Runde um den Platz drehen konnte bevor das Spiel los ging. An sich Oberliga-Standard, die Tribüne ist aber schon durchaus sehenswert. Sitzbänke mit Rückenlehne hat man ja sonst auch nicht so oft.






Balingen begann wie von Kickers-Trainer Hinck befürchtet defensiv und beschränkte sich auf Konter, hatte aber die ersten guten Chancen. Nach einer sehenswerten Kombination über Leutenecker und Jung auf der rechten Außenbahn kam der Ball in der Mitte zu Yilmaz, der mit seinem Schuss an den Innenpfosten Balingens Torwart Kraus keine Chance ließ. Das war’s dann erstmal bis zur Pause, in der ich mir ein feines Oberliga-Menü holte: Weizen vom Faß im Glas und eine Paprikawurst für 5€ – das ist ja immer fast das Schönste an der Oberliga.
In der zweiten Hälfte passierte wenig, Balingen schaltete meistens viel zu langsam um und kam nur durch Leichtsinnsfehler der Kickers zu Offensivaktionen. Alles in allem ein ungefährdeter Auswärtssieg in einem mehr oder weniger schwachen Spiel. 6 Grounds down, 13 to go.

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August 8th, 2010
Zum Auftakt-Spiel der Oberliga Baden-Württemberg ging’s am Freitag nach getaner Arbeit mit Kollege Claus nach Freiberg. Eigentlich relativ am Arsch der Welt, aber immerhin mit der S-Bahn (dank Studi-Netz-Ticket kostenfrei) in einer Stunde zu erreichen. Den Bus zum Stadion konnte ich mir allerdings sparen, da mich Claus in Freiberg am Bahnhof aufsammelte.
Das Wasenstadion in Freiberg sieht ein bisschen wie ein größere Ausgabe vom Otto-Dipper-Stadion in Metzingen aus. Eine – zugegebenermaßen sehr ordentliche – Haupttribüne, das war’s. Im Gegensatz zu Metzingen ist das Gelände an sich aber kleiner, dafür ist die Tribüne aber größer und von oben hat man schon eine durchaus passable Perspektive auf das Spielfeld. Bekannte findet man, mit Ausnahme von Ex-Kickers-Innenverteidiger Jens Härter, der nach seinem Ausflug zum mittlerweile insolventen Ex-Regionalliga Süd- und Jetzt-Oberligisten Reutlingen weiter zu Freiberg wechselte, bei keiner der beiden Mannschaften, die sich in der vorigen Saison beide im oberen Mittelfeld platzieren konnten. War jedenfalls ein netter Kick mit fainer Halbzeitverpflegung in Form von Weizen aus dem Glas und Roter Wurst, dem nur die Tore gefehlt hatten. Chancen gab’s für beide Teams, das 0:0 geht aber auch in Ordnung. Kurz vor Schluss gab’s dann noch standesgemäßt eine Gelb-Rote Karte, aber trotzdem ging’s noch so rechtzeitig zu Ende, dass ich die 20:30-S-Bahn noch erwischte, denn ansonsten hätte eine halbe Stunde Wartezeit angestanden. So war ich dann relativ flott daheim, nur ärgerlich dass ich wegen einiger Bummelanten auf der Treppe zur U-Bahn selbige um ziemlich genau 5 Sekunden verpasste.
P.S.: Bei der Gmünder Tagespost gibt es einen Spielbericht.
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Juni 11th, 2009
Vergangenen Freitag war ich sowieso auf dem Weg Richtung Basel, da bot es sich an das vorverlegte Auswärtsspiel der Kickers II beim FC Nöttingen mitzunehmen, zumal der Eintritt noch frei war. Flugs ging’s nach der Arbeit noch Heim, wählen, dann Richtung Westen auf der A8. Nöttingen, ein Ortsteil von Remchingen, liegt ziemlich genau zwischen Pforzheim und Karlsruhe ist von Stuttgart aus in knapp 50 Minuten zu erreichen.
Der FC trägt seine Spiele im Panoramastadion aus, das 3.800 Zuschauern Platz bietet. Im wesentlichen hat es Oberliga-Charme, von den Stufen auf der Gegentribüne hat man aber eine echt gute Sicht auf das Spielfeld. Auf der Haupttribünenseite befindet sich das Vereinsheim, von wo aus die VIPs das Spiel verfolgen können.

Alles in allem ein nettes Stadion und relativ neu für Oberliga-Verhältnisse. Der Kiosk und die Toiletten, die sich auf der Gegengeraden-Seite befinden, sind auch ordentlich.
Im wesentlichen ging’s im Spiel ja um nichts mehr, auch wenn die Kickers einen neuen Oberliga-Punkterekord aufstellen hätten können. Nach lauem Beginn ging Nöttingen nach nicht ganz einer viertel Stunde in Führung, die die Kickers durch Mijo Tunjic noch vor der Pause drehen konnten. In der Pause wurde ich dann von einem der mitgereisten Kickers-Ultras (ich war glaube ich einer von zwei Menschen mit Kickers-Trikot im Stadion, an sich quasi keine Gästefans und als Ultra trägt man wohl eher schwarze Kapuze und so) angesprochen: “Sind Sie aus Stuttgart?” und “Gehen Sie auch zu den Heimspielen?”. Cute, ich wusste gar nicht, dass ich so alt aussehe. Vielleicht lag’s aber auch an meiner Kappe, die mir den nötigen Härtegrad verlieh.
Zu Gute halten muss ich den Ultras, dass sie immerhin am Ende etwas Stimmung gemacht haben – als einzige im Stadion. Unglücklich, dass just in dieser Phase Nöttingen zwei Konter fuhr und den Kickers noch zwei Tore einschenkte – den Ausgleich hatte Bediako schon in der 56. Minute besorgt.
Ärgerlich, dass man sich in der zweiten Halbzeit noch drei Tore einschenken lässt, aber was soll’s, wenn’s um nichts mehr geht. Mit dem siebten Platz in der Oberliga hat das U23-Team eine deutlich bessere Leistung gezeigt als die 1. Mannschaft – mal sehen wie sie den Verlust von einigen Spielern, die in die 1. Mannschaft aufrücken, verkraften können.
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