TuS Koblenz – FC St. Pauli 1:5 (0:2)

Dezember 7th, 2009

Am Wochenende musste ich mal wieder nach Aschaffenburg: erstens musste ich am Bora die Winterreifen aufziehen und ihn gegen den coolen GTI tauschen, da der Bora noch vor Ende des Jahres einen Partikelfilter bekommen soll, zweitens feierte Nina ihren, hmm, 24 Geburtstag oder so. ;) Da ich am Samstag tagsüber keine weiteren Pläne hatte, bot es sich an Koblenz zu kreuzen, da das von Aschaffenburg nur schmale 160km sind. Da die zweite Liga Samstags jetzt Samstags spielt, war das erst überhaupt möglich, aber die Anstoßzeit um 13:00 Uhr ist schon verflixt früh, vor allem wenn man vorher noch zwei Geburtstagskuchen vorbereiten und Winterreifen aufziehen muss. War also nix mit ausschlafen, aber immerhin ging’s um kurz nach neun los und da quasi kein Verkehr war, war ich, begleitet von meiner Frau Mama, gegen 11:00 in Koblenz. Das reichte gerade zum parken, das Deutsche Eck von nahmen und die Festung Ehrenbreitstein von weitem zu sehen und einen Glühwein zu trinken, bevor ich dann mit dem Bus problemlos schnell zum Stadion kam – der Fußweg von 4km war mir dann doch etwas zu lang.

Das Stadion Oberwerth ist nicht gerade ein Schmuckkästchen – die Haupttribüne ist ganz nett und die Gegentribüne recht ordentlich, eine der Kurven ist eine Sitzplatz-Stahlrohrtriübne. Von meinem Platz in Block hatte ich allerdings nicht mal einen Blick auf die Haupttribüne, weil da eine seltsame Containerkonstruktion davor ist, in der wohl die Haupttribüne bewirtet wird. Trotz Laufbahn ist die Sicht auf beide Tore aber eigentlich okay, gefühlt ist man zumindest nicht furchtbar weit weg. Humoristisch ist auf jeden Fall die Musik vorher, das Schängellied sollte man sich auf jeden Fall mal anhören. :) Sehr gut ist auch die “Blue Black Schängel Army“, während “So a schöner Tag” auf Hochdeutsch doch etwas komisch klingt.


Cowelenzer Schängelsche

Mit Pauli hab ich mir offensichtlich kein schlechtes Spiel rausgesucht, alleine stimmungstechnisch macht Pauli ja einiges her. Erwartungsgemäßg gab es beim Spiel 16. gegen 2. nichts für Koblenz zu holen, dass es so knüppeldick kommt hatte wohl aber auch keiner erwartet. Nach mauem Beginn ging Pauli schnell in Führung und verdient auch mit 0:2 in die Pause, Koblenz leistete offensiv kaum Gegenwehr. In der zweiten Halbzeit spielte Pauli solide weiter und hätte auch deutlich mehr als fünf Tore erzielen können. Der Koblenzer Ehrentreffer war dann eigentlich nicht mal Ergebniskosmetik.


Yeldell erneut geschlagen

Danach ging’s mit dem Bus zurück in die Stadt und zügig nach AB, so dass ich vor der abendlichen Party bei Nina immerhin noch kurz Zeit hatte, daheim was zu Essen zu schnappen.

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Spielbericht beim FC St. Pauli
Spielbericht bei TuS Koblenz

Alemannia Aachen – FC St. Pauli 1:3 (0:1)

März 15th, 2009

Für dieses Wochenende hatte ich mit Thomas eigentlich einen kleinen Roadtrip geplant: für Samstag stand die Partie Willem II Tilburg – Twente Enschede auf dem Plan, danach sollte es zum Übernachten nach Aachen gehen und am Sonntag war ein Besuch im Tivoli geplant. Kurzfristig reduzierten wir das Programm dann auf den sonntäglichen Aachen-Trip, denn das Spiel der Eintracht gegen Hoffenheim wurde auf den Samstag verlegt. Das war mir einerseits auf Grund meiner nicht kompletten Fitness nicht unrecht, andererseits konnte ich außerdem das Heimspiel der Kickers gegen Erfurt noch mit Hubert zusammen anschauen und musste ihn nicht alleine auf der Waldau lassen.

Anfahrt

Die Anfahrt zum Tivoli kannte ich noch vom 2. Spieltags-Trip 2007 mit Flopsi, bei dem wir uns den Tivoli mal von außen angeschaut hatten als wir auf dem Weg nach Sittard waren. Relativ Langweilig ging’s also von Thomas aus auf die A3, bei Köln auf die A4 bis Aachen-Zentrum, dann waren wir schon am – alten und neuen – Tivoli. Wir sind noch ein Stückchen weiter gefahren und haben eigentlich optimal an der Straße geparkt, was kein Problem war, da wir so gegen 11:30 schon vor Ort waren – Bleifuß und freier Autobahn sei Dank.

Einem kurzen Stadtrundgang – im wesentlichen um Rathaus und Dom herum – ließen wir ein Mittagessen im Kaiserwetter folgen, so dass Thomas dieses Mal auch endlich seine Pizza essen konnte, nicht wie demletzt in Mannheim, als am Ende nur der Pizza Hut blieb. Durchaus lecker, wobei komischerweise meine Off the shelf-Spinat/Gorgonzola-Pizza teurer war als Thomas’ selbst zusammengestellt Spezial, aber was soll’s. Zum Glück war nicht viel Betrieb, so dass wir nicht ganz eine halbe Stunde vor Anpfiff am Stadion waren.

Stadion

Dort war schon unglaublich viel los und als wir drin waren entpuppte sich unser Block V als im wesentlichen voll. An der Seite zur Tribüne war zwar noch Platz, von dort aus war allerdings ein Tor nicht zu sehen, so dass wir es vorzogen ganz unten an den Zaun zu gehen, von wo aus wir auch eine bessere Sicht auf das Stadion an sich hatten.

Der Tivoli fasst hat insgesamt 21.300 Plätze, von denen kurioserweise nur 3.700 Sitzplätze sind, die restlichen 17.600 sind Stehplätze. Die Hintertor-Stehplatztribünen wirken dann – gerade von unten besehen – auch mächtiger als die beiden überdachten Sitzplatztribünen. Alles in allem ein durchaus kultiges Stadion und durchaus einen Besuch wert, bevor die Alemannia demnächst in den “Neuen Tivoli” umziehen wird, der sich nur ein Stück weiter Richtung Autobahn befindet.

Spiel

Das Spiel begann relativ mäßig, große Torchancen waren Mangelware. Aachen zwar feldüberlegen, aber ohne Effektivität, ganz im Gegensatz zu St. Pauli, dass aus der ersten Chance nach 16 Minuten gleich das 0:1 machte. Bis zur Pause war’s das dann allerdings auch schon gewesen, was der Aachener Stimmung, die vor dem Anpfiff und zu Beginn des Spiels ganz ordentlich rüber kam, natürlich nicht förderlich war. Einzig die Aussagen eines Aachener Vizemeisters von 1969, der in der Halbzeitpause ein Trikot überreicht bekam, das speziell zum Saisonabschluss entworfen wurde, dass man sich doch jetzt mal zusammenreißen und gewinnen sollte, wurden mit Jubel quittiert.

Geholfen haben die Worte es alten Recken allerdings nichts, denn Pauli erhöhte innerhalb der ersten zehn Minuten gleich auf 0:3, jeweils durch Konter. Aachen kam zwar knapp 10 Minuten später noch zum 1:3, allerdings war schon zu merken, dass der Kampfgeist fehlte und so blieb’s auch dabei. Das Publikum war ordentlich sauer und die Mannschaft traute sich nicht einmal in vor die Fans – beziehungsweise sie versuchte in die Ecke zu kommen, zog aber auf Grund der Beschumpfung durch das Publikum dann doch gleich Richtung Spielertunnel ab. Bei einer besseren Leistung hätte es vielleicht noch ein paar mehr Gesänge à la “Olé, olé, olé – Kaiserstadt AC” gegeben. ;)

Nach dem Spiel

Nach Abpfiff ging’s genauso entspannt wie vorher in nicht mal fünf Minuten zum Auto zurück. Kurz gewendet, schnell auf die Autobahn und nach etwas über zweieinhalb Stunden war Thomas abgeliefert, das Auto wieder voll getankt und ich auch daheim, und das bei auf der Rückfahrt deutlich ökonomischerer Fahrweise. Tja, die Stimmung hätte besser sein können, aber das Ergebnis ließ halt verständlicherweise nur wenig Aachener Begeisterung aufkommen. Das Stadion ist aber schon sehr cool, durchaus klassisch halt und bei einem engeren Spiel herrscht dort bestimmt eine tolle Atmosphäre – zumindest noch bis Saisonende.

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Spielbericht auf kicker.de

FC Augsburg – MSV Dusiburg 1:1 (1:1)

Februar 15th, 2009

Nachdem ich für den heutigen Sonntag kein Programm hatte, entschied ich mich recht kurzfristig, endlich mal das Rosenaustadion zu kreuzen. Augsburg zieht ja zur nächsten Saison in das neue Stadion um und immerhin war der MSV Dusiburg mit “Peter dem Großen” ;) zu Gast; außerdem sind meine nächsten Wochenenden relativ verplant, also dachte ich mir “was man hat, hat man” oder, wie Don Quijote sagt, “ein hab ich ist besser als zwei hätt’ ich”, im Zweifelsfall wär’s sonst diese Saison wohl einfach nichts mehr geworden und damit wohl überhaupt unwahrscheinlich, nochmal ein Ligaspiel im Rosenaustadion zu sehen.

Anfahrt

Nachdem ich gestern bei Philip auf der Wii-Party war, die dann doch etwas länglich war, wählte ich die bequemste Variante: Zug ab Stuttgart um 10:00. Einerseits hatte ich keine Lust, mit dem Auto zu fahren und da es gestern schon nicht anspringen wollte, war es fraglich ob das heute besser funktioniert hätte. Die Hinfahrt ist mit 02:30 und einem Umstieg in Ulm auch recht bequem, allerdings kostet das Wochenendticket mittlerweile auch schon 37€, preislich ist das eher kein Unterschied zum Fahren mit dem Auto, selbst alleine nicht.

In Augsburg war ich dann um zwanzig vor zwölf, so dass ich im wesentlichen von der Stadt nur das Rathaus, den Perlachturm und den Dom gesehen habe. Da es recht kalt war, hätte ich aber wohl sowieso keine Lust auf ausgedehntes Sightseeing gehabt. Eigentlich kann man das Stadion aus der Innenstadt fußläufig erreichen, da die Zeit aber etwas knapp bemessen war nahm ich dann doch die Straßenbahn bis zum Polizeipräsidium, von wo aus man auch noch mal ungefähr 10 Minuten läuft.

Stadion

Auch wenn das Rosenaustadion, eröffnet 1951, heute altbacken wirkt, war es doch bis zur Fertigstellung des Münchner Olympiastadions eines der wichtigsten Stadien für Fußball und Leichtathletik in Deutschland und der FC Bayern hat hier 1957 seinen ersten DFB-Pokal gewonnen. Das Stadion bietet heute ungefähr 28.000 Zuschauern Platz und verfügt über eine überdachte Haupttribüne. Auf der Gegengeraden gibt es 3 Sitzplatzblöcke, der Rest sind Stehplatzblöcke. Trotz Laufbahn ist die Sicht, auch vom oberen Rand aus, sehr gut. Eine private Seite gibt weitere Informationen zum Stadion.

Spiel

Das Spiel ging munter los, dominiert von den starken Augsburgern. Bereits in der ersten Viertelstunde erspielte sich der FCA bestimmt ein halbes Dutzend guter Torchancen, die aber mehr oder weniger leichtfertig vergeben wurden. Effektiver zeigte sich der MSV, der mit dem ersten Torschuss 0:1 in Führung ging. Der FCA war kurz perplex, spielte dann aber weiter nach vorne und kam noch vor der Pause zum mehr als verdienten Ausgleich. Kurz vor’m Halbzeitpfiff kam dann noch ein alter Bekannter auf’s Feld, Ex-Bayer Sandro Wagner für den verletzten Kouemaha.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem Übergewicht des FCA, nachdem der MSV die erste Chance hatte. Schiedsrichter Willenborg, schon in der ersten Halbzeit vom Publikum als “Schieber” bezeichnet, wurde gerade in dieser Halbzeit die Zielscheibe der Fans, wobei Thurk wohl eine Schwalbe machte – also kein Elfmeter die korrekte Entscheidung war – und dafür glücklicherweise nicht die Ampelkarte sah und das Tor von Makiadi wohl nicht unbedingt zu Recht aberkannt wurde; sah im Stadion vielleicht alles anders aus, aber wohl – von den teilweise kleinlichen Pfiffen abgesehen – eine solide Leistung des Schiedsrichters. Die heißeste Szene gab es in der 72. Minute, als Ben-Hatira den Augsburger Torwart Neuhaus überlupfte, Müller den Ball aber gerade noch eingesprungen von der Linie kratzte. Am Ende wogte das Spiel hin und her, ohne noch weitere große Chancen zu produzieren. Alles in allem durchaus kurzweilig mit vielen Torchancen, auch wenn der Spielfluss manchmal vom Schiedsrichter unnötig gebremst wurde.

Nach dem Spiel

Nach dem Abpfiff wählte ich den Fußweg zum Bahnhof durch den Wittelsbacher Park, bei dem man auch am Hotelturm vorbei kommt. Der Stil kam mir aus gutem Grund bekannt vor, ist er doch von Marina City in Chicago inspiriert. Da mein Zug erst um 16:28 fuhr, hatte ich genug Zeit zum Bahnhof zu kommen und mich dort noch zu verproviantieren; dann ging’s über Donauwörth nach Stuttgart – leider nicht ganz so schnell wie morgens, aber mit 03:00 Fahrzeit immer noch akzeptabel schnell.

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Spielbericht bei kicker.de

SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 0:0

November 7th, 2007

Ursprünglich hatte ich den Besuch der Brita-Arena, des neuen Stadions des SV Wehen Wiesbaden, mit Kollege Flopsi schon an Triple-Ewalds Hochzeit geplant, doch zu dem Zeitpunkt war das Stadion noch nicht fertig. So ging’s dann stattdessen mit Thomas nach Wiesbaden zum Spiel gegen die Löwen.

Anfahrt

Von Aschaffenburg aus ist man mit dem Auto in weniger als 45 Minuten am Stadion; die Verbindung über die A3 und A66 ist – sofern der Verkehr mitspielt – sehr gut. In Erbenheim fährt man von der A66 auf die B455 und kommt auf dieser direkt zum Stadion. Da wir keine Lust auf den Stadionparkplatz hatten sind wir direkt an der Kreuzung am Stadion rechts abgebogen und in das scheinbare Kasernengelände gefahren. Dort wohnen wohl noch Amerikaner und es gibt auch ein Warnschild, aber wenn man bei der ersten Möglichkeit rechts und wieder rechts abbiegt kommt man in ein Industriegebiet, wo man ohne Probleme parken kann. Je nachdem, wie früh man ist, kann man näher am Stadion parken oder eben nicht. Zu beachten ist, dass man nicht unter der B455 durch fährt, denn das Wohngebiet auf der anderen Seite ist an Spieltagen gesperrt.

Wir hatten einen gemütlichen Fußweg von nicht ganz 15 Minuten zu bewältigen, bevor wir am Stadion ankamen und uns an der nebenan liegenden Jet noch mit einem Bier versorgten. Das bietet sich an, da die Getränkepreise drinnen doch eher happig sind: 3,00€ für ein 04,l-Bier, auch das Essen (Bratwurst etc.) kostet je 3€.

Stadion

Die Brita-Arena befindet sich auf dem “Stadiongelände an der Berliner Straße”, wo sich auch das “Stadion an der Berliner Straße” befindet. Das wäre sicherlich auch einen Besuch wert, jedoch spielt der SV Wehen Wiesbaden eben in der neuen Brita-Arena. Diese besteht komplett aus Stahlrohrtribünen und wurde in relativ kurzer Zeit hochgezogen.

Das Stadion wirkt, trotz Stahlrohrkonstruktion, sehr solide. Positiv ist auf jeden Fall, dass es ein reines Fußballstadion ist und man an allen Seiten recht nah am Stadion ist; bekannte Nebenwirkung ist natürlich, dass man die Linien eventuell nicht sieht, aber man kann nicht alles haben. Insgesamt passen 12.066 Zuschauer in das Stadion, 5.800 Plätze sind Stehplätze, wobei ausnahmslos alle Plätze überdacht sind.

Überraschenderweise war die Stimmung auch sehr gut; für einen Verein, der erst seit kurzem in Wiesbaden spielt und nicht direkt aus der Stadt kommt, etwas verwunderlich. Vielleicht ist das aber auch nur der erste Hype, mal sehen wie sich das in der Rückrunde oder bei weniger Erfolg darstellt.

Spiel

Von Anfang an entwickelte sich eine sehr muntere Partie, in der in der ersten Halbzeit die Wehen optisch mehr vom Spiel hatten. 1860 wirkte teils unkonzentriert, die Wehener störten früh und versuchten die 60iger mit Pressing unter Druck zu setzen. 1860 war im wesentlichen durch Konter gefährlich, kam nach und nach aber besser ins Spiel. Die ganz großen Chancen blieben vor der Pause aus, so dass das 0:0 auch in Ordnung ging, es war eins der besseren Sorte.

In der zweiten Hälfte hätte 1860 sehr früh in Führung gehen können, denn Schwarz konnte nach einer Flanke von Di Salvo den Ball am Fünfmeterraum stoppen, der Schuss wurde aber gerade noch abgeblockt. Danach folgte eine Sturmphase der Wehener, die 1860 kaum Luft zum atmen ließen. Zu Bemängeln bleibt in dieser Phase aus Wehener Sicht nur die schlechte Chancenverwertung.

Eine weitere sehr gute Chance für die Löwen hatte dann noch di Salvo, als ein Rückpass von Simac viel zu kurz geriet. Richter kam aber aufmerksam sofort raus und bügelte den Abwehrfehler wieder aus. Chancen gab’s insgesamt Hüben wie Drüben, nur verwertet wurde keine. Das war aber wenigstens ein 0:0 der besseren Sorte, quasi ein offener Schlagabtausch, also kann man auch mal ohne ein Tor leben.

Abfahrt

Problemlos wie die Anfahrt gestaltete sich auch die Abfahrt. Bequem zum Auto zurück laufen, drehen, das Industriegebiet nach oben verlassen und schon ist man wieder auf der Autobahn. Einziger Schock war dann die Anzeige von 20km Stau ab dem Seligenstädter Dreieck Richtung Würzburg, die sich allerdings als Fehler entpuppte, so dass wir eine knappe Stunde nach Abpfiff schon wieder in Aschaffenburg waren.

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Spielbericht beim SV Wehen
Spielbericht beim TSV 1860 München
Thomas’ Bilder

Borussia Mönchengladbach – TSG Hoffenheim 0:0

August 25th, 2007

Der Sonntag, Abschlusstag der Niederlande-Bremen-Gladbach-Belgien-Tour, begann quasi mit ausschlafen. Gegen 10:00 ging’s dann ans stadtfein machen und nach dem auschecken per Fußweg zum Auto. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof bis nach Oberkassel läuft man schon ein Stück, aber da wir es nicht direkt eilig hatten war das schon okay. Die Stadt hat quasi noch komplett geschlafen, insofern fanden wir nicht mal einen Bäcker, der offen hatte. Also ging’s ohne Stärkung zum Stadion, wo ich meinen noch vom Donnerstag übrig gebliebenen Donut für die Allgemeinheit zur Verfügung stellte – yummy. :)

Anfahrt

Der Borussiapark liegt direkt an der A61 und ist mit vielen, allerdings kostenpflichtigen Parkplätzen ausgestattet, vergleichbar mit der LTU-Arena in Düsseldorf. 5 Euro für’s Parken sind schon recht happig, aber eigentlich kann man natürlich mit dem VRR anreisen, dessen Benutzung kostenlos ist, wenn man schon die Eintrittskarte hat. Da wir nach dem Spiel während des Spiels noch los nach Lüttich mussten, gab es für uns allerdings keine Alternative zum Parken am Stadion direkt. Vom P5 sind wir dann so ungefähr 10 Minuten zum Stadion gelaufen.

Stadion

Das “Stadion im Borussiapark” ist mit knapp 54.000 Plätzen das zweitgrößte Stadion der zweiten Liga, nach der Allianz-Arena. Es steht im Nordpark in Mönchengladbach und wirkt, da es frei steht, auch recht imposant.

Stadion im Borussiapark
Auf dem Weg zum Stadion

Wir hatten zwar Karten für den Oberrang, sahen uns aber vor dem Spiel das Stadion auch vom Unterrang aus mal an. Die Sicht ist von beiden Rängen aus sehr gut, da kann man nichts sagen.

Gegentribüne vom Unterrang aus
Die Gegentribüne vom Unterrang aus

Spiel

Zu Beginn spielte Hoffenheim ordentlich mit und versuchte sich auch offensiv, aber im Prinzip ging’s erstmal darum, aus einer sicheren Abwehr raus zu spielen. Torchancen gab’s wenige, das Spiel plätscherte vor sich hin. Ein seltsamer Junge hinter uns kommentierte allerdings jede einzelne Aktion auf dem Feld und stellte dazu noch brilliante Fragen – way to go. Dieses Generve veranlasste uns dann, zur Pause wieder in den Unterrang umzuziehen, wo massig Platz war.

Choreographie vor dem Spiel
Choregraphie vor’m ersten Heimspiel

Da klar war, dass wir vor Abpfiff gehen müssen, war es uns nicht unrecht, dass das Spiel an sich wenig hergab. Das änderte sich allerdings gegen Ende, als die Borussia mehr und mehr offensiv wurde und Hoffenheim seinerseits den Angriff quasi einstellte. In der 81. Minute, mitten in der Offensivphase der Gladbacher, die es einfach nicht fertig brachten, ein Tor zu erzielen, gingen wir dann schließlich zum Auto zurück und zuckten jedes Mal zusammen wenn Jubel zu hören war. Schließlich ging’s ja dann doch 0:0 aus, so dass wir immerhin kein Tor verpassten. ;)

Ab nach Belgien

Es waren zwar schon einige Leute ähnlich früh auf dem Weg zum Parkplatz wie wir, aber es war doch noch so wenig los, dass wir keinerlei Probleme hatten, flott auf die Autobahn zu kommen. Gut, keinerlei Probleme stimmt nicht ganz, die Spurenführung am Nordpark ist doch teilweise komisch, vor allem wenn unvermittelt Spuren mittels Pylonen abgesperrt werden. Jedenfalls ging’s zügig nach Lüttich, zum finalen Akt der Tour.

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Spielbericht bei Borussia Mönchengladbach
Spielbericht bei TSG Hoffenheim