Impressionen aus Kopenhagen

November 12th, 2011

OPTIMIS-Flughafen-Meeting in “Kopenhagen”, das war also mein erster Trip nach Dänemark. Fing gleich gut an, denn auf dem Weg in die Stadt am Sonntag Abend schluckte der Geldautomat in der Bank neben dem Hotel gleich mal meine Kreditkarte – zaudernd und zögernd war ich kurz davor die Karte sperren zu lassen, dachte mir dann aber, dass das schon eine echte Bank ist und auch alles unmanipuliert aussah – war dann zum Glück auch so und am Montag früh vor dem Meeting konnte ich mir meine Karte wieder abholen. Es waren noch zwei andere Karten “gecaptured” worden, wobei mir die freundliche Dame in der Bank auch nicht sagen konnte, was der Grund war.

Montag Abend ging’s dann ebenfalls nochmal kurz in die Stadt, kurz durch die nette Fußgängerzone und dann ins Halifax, einen echt netten Burger-Laden. Geschmacklich sehr gut, Ambiente auch nett, sehr zu empfehlen; 2 Bier und 1 Burger 30€ weniger nett, das dürfte aber der Normalpreis sein. Danach ging’s noch auf einen Abstecher in die Freistadt Christiana – sehr interessant, allerdings war da quasi nix mehr los, so dass wir nach einem kurzen Ausflug auf die Pusher Street den Rückzug antraten.

[Disable Flash Gallery]

Nach dem zweiten Tag Meeting hatten wir vor dem Flug immerhin noch kurz Zeit, die Stadt ein bisschen bei Tageslicht zu sehen – Den lille Havfrue (Die kleine Seejungfrau), das Highlight der Stadt, musste natürlich besichtig werden. Amalienborg, Fußgängerzone, dann war’s auch schon Zeit für den Rückweg nach Stuttgart.

Nettes Städtchen, steht wohl nochmal auf der Agenda, denn der Länderpunkt Dänemark fehlt mir noch. ;)

Willkommen im Würfel

November 1st, 2011

Brückentags-Montag, da bot sich zur Erholung vom Allerheiligen-Surfcamp ein freierr Tag an. Da fußballtechnisch nix geboten war, ging’s mittags in die Stadt und danach mit Philip und Sabrina mal die neue Bücherei auschecken. Laut Philip soll das Gebäude nachts ganz fesch aussehen, tagsüber finde ich das äußere aber wenig ansprechend: grauer Würfel mit Fensterlöchern, sieht mehr nach einer Art Bücherknast aus, da hatte das Wilhelmspalais natürlich deutlich mehr Charme, wobei das Argument mit der Größe – die Zentralbibliothek im Wilhelmspalais war wohl die kleinste Stadtbücherei einer Großstadt in Europa – natürlich schon ein gewichtiges ist. Neben dem äußeren stört mich natürlich auch die Anreise, den das Wilhelmspalais war sowohl mit dem Rad als auch direkt mit der U1 bis Charlottenplatz erreichbar. Jetzt muss ich entweder die U1 nehmen und am labyrinthischen Charlottenplatz umsteigen oder ich nehm die U14 und laufe entweder vom Hauptbahnhof oder steige um bis Türlenstraße, beides natürlich weniger geil als vorher.

Drinnen habe ich mir jedenfalls erstmal meinen neuen Ausweis geholt und die Bücher, die ich dabei hatte abgegeben – ein Rätsel, warum die Abgabecomputer so urlahm sind, so einen gab’s ja am Wilhemspalais auch un der brauchte nach einlegen eines Buches nicht so ewig. Danach bewunderten wir kurz die Logistik, die Bücher werden mit einem Transportsystem automatisch auf die passenden Stockwerke verteilt, ganz interessant, ist aber noch im Testbetrieb.

Danach ging’s erstmal nach innen, die unteren Stockwerke 1. OG bis 4. OG, das so genannte Herz, sind so aufgebaut, dass sie um den leeren Innenraum angeordnet sind und man zwischen außen und großen, 4 Stockwerke hohen Innenraum im Treppenhaus hoch geht. Das Herz ist etwas arg dunkel, sieht man auch auf dem Foto. Etwas unübersichtlich ist es in den Stockwerken, weil an den Regalen keine Schilder mehr sind, die angeben welche Teilegebiete eines Themengebietes welche Bezeichnung haben, kommt aber ja vielleicht noch. Interessant wird es dann weiter oben, in den Stockwerken 5. OG bis 8. OG (hätte meiner Meinung nach eher das Herz sein sollen): Bücher sind dort zwar auch um den Innenraum angeordnet, dieser ist aber nicht leer sondern hat an den Außenwänden selbst Regale ist beeindruckend und vor allem die weiße Innenausstattung steht dann in starkem Kontrast zu den Büchern, die die einzigen Farbtupfen sind. Komischerweise ist nicht an jedem Treppenaufgang eine Infotafel, was in dem jeweiligen Stockwerk wo zu finden ist, da muss ich wohl nächstes Mal auch mit Faltplan hin. Leider war die Dachterasse gesperrt, dort wird wohl noch gebaut.

Gebraucht hätte ich eigentlich keine Bücher, allerdings konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen, einige mitzunehmen, ein bisschen was über Segeln, Surfen, ein von Philip empfohlenes Buch und sogar ein PS3-Spiel (White Knight Chronicles, das ich sicher nicht platinieren werde, bei einem Aufwand von 500+h). Positiv erwähnen möchte ich noch, dass die Schließfächer im Keller jetzt ohne Pfand sind, vor allem war im Wilhelmsplais ja auch immer nervig, dass man ein 2€-Stück gebraucht hat. Achso, und Bücher über Waffen haben wir irgendwie keine gefunden, wobei ich gerade im OPAC gesehen habe, dass es zumindest bei “8.OG.D01″ eines geben soll. ;)

Danach ging’s noch kurz in die Stadt, Strumpfhosen anschauen. Also Sabrina natürlich, nicht wir. ;) Philip und ich vertrieben uns die Zeit damit, lustige Hüte auszuprobieren. Nicht so gut, wie der rosane Cowboyhut, den ich mal aufhatte, aber fast genauso schön. ;)

[Disable Flash Gallery]

Mehr von Madeira unter Wasser

Oktober 6th, 2011

Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Bootstauchgang zum Cap Garajau – wegen Wind war selbiger erst ausgefallen, fand dann aber am Montag (3. Oktober) doch noch statt. Da waren ein paar riesige Zackenbarsche dabei, sonst war’s relativ fischreich und insgesamt ein schöner Abschluss des (Tauch-)Urlaubs.

Vater und Sohn

Stefan, Chef der Tauchbasis

Ein wie auch immer gelaunter Zackenbarsch

Nochmal der Zacki

Anker, yay

Kettentaucher

Madeira unter Wasser

Oktober 1st, 2011

Tauchgang abgesagt dank Wind und Regenwetter – hab ich also kurz Zeit, ein paar Tauchbilder online zu stellen, nachdem wir es noch geschafft haben, eine CF-Karte zu kaufen, war gar nicht so einfach, aber immerhin einfacher, als ein Segelboot zu mieten, denn das ist hier wirklich völlig unmöglich… hmm, hör ich da eine Geschäftsidee, Daniel? ;) Wie auch immer, hier ein paar Eindrücke von unter Wasser und unserem einzigen Tauchgang mit Kamera. Ist halt schon anders als im Aquarium Roten Meer, hat aber auch seinen Charme, vor allem die Wellenbewegung.


Anemone


Drachenkopf


Seestern


Seestern


Putzergarnelen


Seestern


Papageienfisch


Kawuras, der Krebs?

Fare Thee Well!

September 26th, 2011

So schnell ist ein Jahr rum und Supergreg hat uns wieder Richtung Griechenland verlassen – verständlich, ist doch der Promotionsvorgang für ihn dort deutlich besser überschaubar, das HLRS erzählt ja, zumindest was Ex-Distributed Systems angeht, auch nicht gerade eine Erfolgsgeschichte was Promotionen angeht, wobei sich das hoffentlich bald ändern wird. ;) Es war jedenfalls eine schöne Zeit und der Grieche ein guter Bürokollege, mal sehen ob ich dann als nächstes Pierre begrüßen darf – Franzosen sind in dem Büro ja fast schon Pflicht. ;)


Greg beim Staffel-Sit-In


Axel und ich, auch beim Sit-In


Das letzte Bild

Der Sonntag war jedenfalls noch mal ein superfainer Tag: Morgens holten wir erstmal einen Stadtmobil-Transporter und fuhren die letzten Sachen von Greg zu mir und luden aus. Da Axel erstmal die Karre weg bringen musste, machten wir so lange ein Staffel-Sit-In und warteten auf Axel – interessant, wie viele Leute da vorbei kommen und wer einem da alles helfen will – danke nochmal an die Kids, die Greg sogar eine Packung Lakritz schenkten. ;) Das Zeug reintragen – yeah, neue Couch für mich! – ging dann zu dritt auch flott, so dass wir gleich zu den Gartenfreunden konnten – so wie’s Anfang mit dem Griechen in Stuttgart, so hörte es also auch auf. Danach noch kurz einen Mittagsschlaf eingelegt, einen Abschiedssekt getrunken und dann war’s auch schon Zeit, sich zu verabschieden – hoffentlich not “for ever“.