Manchester United – Stoke City 2:1 (1:0)
Nachdem wir uns am Abend vorher schon schlau gemacht hatten, wo unser nächstes Hotel war, ging’s morgens mal gechillt zu und erst um 12:00 aus unserem Stamm-Travelodge auf den Weg zum Thistle Picadilly Gardens. Ungewohnt luxuriös – man denke nur an das 7-Quadrameter-Easyhostel
-, aber das war teil des Match Packages, das wir gekauft hatten, um sicher beim United-Spiel gegen Stoke dabei sein zu können und damit Old Trafford zu kreuzen. Zusätzlich gab’s auch noch eine Stadiontour am Mittwoch und 10% Prozent im MegaStore, wobei wir die nicht nutzten, soviel kann ich schon verraten.
Nach dem Hotelwechsel ging’s erstmal ins Arndale, immerhin Euroaps größte City-Center Mall. Am Dienstag stand allerdings erstmal nur schauen auf dem Programm, unsere Einkäufe erledigten wir dann beide erst am Mittwoch nach der Stadiontour. Danach ging’s erstmal gediegen zum Pizza Hut – immer dankbar, wenn man mal unter der Woche da ist und sich das 6,99 Pfund-All-you-can-eat-Buffet reinhauen kann; 12 Stück Pizza sind dann auch durchaus sättigend. Danach ging’s erstmal ins feine Hotel zurück und in den Whirlpool, auch ne feine Sache. Gegen Abend ging’s dann auch Richtung Old Trafford, mit der Metrolink ab Picadilly und kurzem Fußmarsch bequem zu erreichen.
Unsere Plätze im East Stand waren etwas in der Ecke, von der Sicht her aber trotzdem super. Gelegenheit, das Stadion zu fotografieren, hatten wir ja sowieso am nächsten Tag bei der Stadiontour noch genug. Immerhin waren wir nicht von lauter Match-Package-Asiaten umgeben, schon mal positiv. Positiv ist auch das Stadion, 76.212 Zuschauer, und das als All-seater! Zum Vergleich, international dürfen in Dortmund nur 65.614 Zuschauer ins Stadion! Schade ist, dass es a) nur sehr wenig Gästekarten gibt, was natürlich der Stimmung nicht abträglich ist und b) diese mehr oder weniger direkt unter uns in der Ecke waren, so dass wir kaum was sehen konnten. Allgemein war die Stimmung leider recht lau, in Manchester ist man wohl ähnlich verwöhnt wie bei den Bayern und dann quasi Augsburg als Erstligist vorbei käme wäre das halt auch kein Topspiel.











Auch auf dem Rasen bot sich nicht so viel, Stoke inklusive Robert “The Berlin Wall” Huth war im wesentlichen bemüht, die Null zu halten, was bis zum 1:0 für United auch ganz gut klappte. Wie so oft nicht außen drauf gegangen und Uniteds angeblicher neuer Superstar, Javier Hernández alias Chicarito (kleine Erbse, weil er seiner Vater, auch ein Kicker, früher wege seiner grünen Augen “Chicaro” (Erbse) genannt wurde) murmelte den Ball mit der Hacke rein. Bis zur Halbzeit tat sich wenig, dann glich Stoke eher überraschend nach einer Flanke durch einen gut plazierten Kopfball aus. Das war dann auch so ziemlich der einzige Zeitpunkt, zu dem mal Stimmung aufkam. Am Ende gab’s für Stoke allerdings trotzdem nichts zu holen, denn nur gut zehn Minuten später setzte Nani, am 16er nicht angegriffen, einen Schlenzer am langen Pfosten in die Maschen. Stoke ging damit quasi wie immer leer aus, United machte auf die Plätze zwei bis fünf Punkte gut und hat jetzt 2 Punkte Vorsprung vor City, allerdings zwei Spiele in der Hinterhand.
Nach dem Spiel ging’s wieder via Metrolink zurück in die Stadt, den Abend bei einigen Chips – Kollege Flopsi hatte taktisch geschickt gleich die 18er-Big-Bag für 2 Pfund gekauft – und “Sunshine Reggae auf Ibiza” ausklingen lassen – wieder eine Bildungslücke aufgearbeitet.
Kostprobe gefällig?
Tags: England, Fußball, Groundhopping, Manchester, Manchester United, Old Trafford, Premier League, Stoke City
20. Mai 2011 um 22:34
[...] nicht benutze). In Eindhoven war ich selbst, in Manchester allerdings nicht, wo bei sich das ja mittlerweile auch erledigt hat. Dublin als Finalort fand ich schon reizvoll, da ich noch nie in Irland war; außerdem sah das [...]