Simulating the usage of SLAs for job scheduling in an HPC environment
Januar 31st, 2011My presentation from today’s PhD seminar at HLRS:
My presentation at PARENG 2011 will be based on this one. Take special note off the last slide.
My presentation from today’s PhD seminar at HLRS:
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Bayern gegen Lautern, erstes Heimspiel dieses Jahr. Das Hinspiel, dem ich auch beiwohnte, war ja bekanntermaßen wenig erfolgreich und der erste von viele Stolpersteinen in der Hinrunde. Lautern konnte seine Form danach nicht bestätigen und sucht mittlerweile den Anschluss an die Abstiegsplätze – aber das heißt ja nix, und nach dem verschenkten Sieg in Wolfsburg war ich mir alles andere als sicher, dass unbedingt ein Sieg werden würde. Im Gegensatz zum Wolfsburg-Spiel ging’s allerdings nicht mal gut los, spielten die Bayern in Halbzeit 1 doch ziemlich unterirdisch. Gomez war vorne alleine quasi verloren, Robben der einzige der offensiv bemüht war, wenn er auch, wie er später zugab, zu viel wollte und sich oft fest dribbelte. Müller zwar ziemlich schwach, aber mit einem – etwas glücklichen – 30m-Pass auf Robben, den dieser an Sippel vorbei legte und souverän am auf der Linien klären wollenden Lauterer vorbei einschob – 1:0 mit dem Pausenpfiff nach einer ansonsten schwachen ersten Halbzeit in der man sich auch über einen Rückstand nicht beschweren hätte können. Lautern stand gut, war agiler und die Bayern-Abwehr alles andere als sattelfest. Weiter in der Einzelkritik, Schweinsteiger ist auf der 10er-Position meiner Meinung nach verschenkt, aber nach dem momentanen Überangebot auf der 6… auf der durften van Bommel und Gustavo starten, die beide nicht sonderlich positiv auffielen. Gleiches gilt auch für die ganz Abwehrreihe: Pranjic eine mittelschwere Katastrophe, weshalb er dann auch mit Gustavo tauschen durfte. Lahm zwar mehr oder weniger solide, aber völlig ohne Impuls nach vorne – wo ist da bloß die Form geblieben. Die Innenverteidiger Badstuber und Tymoshchuk – da muss ich nach wie vor jedes Mal schauen wie man den überhaupt schreibt – vor allem im Aufbauspiel teils katastrophal, wie eigentlich das gesamte Passspiel. Unglaublich auch wie viel momentan über den Torwart gespielt wird, kaum schnelles Spiel und überhaupt wenig Pässe nach vorne – da bin ich echt mal auf Mittwoch und das CL-Achtelfinale gespannt… Das 1:0 beruhigte immerhin die Gemüter des verständlicherweise ungehaltenen Publikums, so dass in der Halbzeitpause genug Muse vorhanden war, die neuen Partner von Yingli Solar mit ihrem Drachentanz zu bestaunen – naja, was nimmt man für’s Geld nicht alles in Kauf, aber das war schon ein bisschen absurd. Erinnerte mich ein bisschen an das “Mr. Sparkle”-Video aus Simpsons, auch wenn das natürlich japanisch war.
Mr. Sparkle
Was passiert, wenn man mal schnell spielt, zeigte sich direkt nach der Pause: Robben stark auf außen spielte steil, Schweinsteiger erlief sich den Ball und legte quer auf Gomez – 2:0! Das 3:0 lag in der Luft, aber stattdessen rutschte Gustavo auf Linksaußen weg, Tymoshchuck flipperte die Hereingabe unglücklich zu Moravek – nur noch 2:1 nach gut 60 Minuten, da ging das Zittern wieder los, wäre ja nicht die erste Führung die Bayern aus der Hand gibt, schon komisch, denn früher war Bayern mit einem 2:0 meistens durch. Lautern war kurz am 2:2 dran, dann berappelten sich die Bayern allerdings. Altintop, in der 75. Minute für Robben gekommen, hatte Glück dass seine Flanke nach außen zu Gomez in der Mitte abgelenkt wurde, der cool das 3:1 erzielte. Nur 4 Minuten später dann die Entscheidung, als Schweinsteiger auf Gomez passte und dieser dann alleine vor Sippel alle Zeit der Welt hatte und ins linke Ecke schoss. Den Schlusspunkt durfte dann der ansonsten unglückliche, aber bemühte Müller setzen, nachdem Altintop sich schön im 16er durchgesetzt hatte und geschickt verzögerte, bis Müller in der Mitte da war.
Alles in allem natürlich mit 5:1 dem Ergebnis nach eine klare Sache, auch wenn es lange Zeit – bis zu Robbens 1:0 – nicht so aussah. Schon komisch, dass es nach dieser ja angeblich optimalen Vorbereitung so schlecht läuft, die Pause scheint einigen auch nichts gebracht zu haben; die Abwehr ist nach wie vor total unsicher, Lahm offensiv quasi gar nicht mehr vertreten und Schweinsteiger meiner Meinung nach auf der 10er-Position verschenkt. Warum van Gaal ihn von der 6er-Position, auf der er letztes Jahr Weltklasse war, abzog, weiß auch nur er. Fakt ist außerdem, dass es mit nur einem Stürmer vorne extrem schwierig ist, insofern bin ich von diesem System nach wie vor nicht vollends überzeugt. Da vor allem viel zu wenig nachgerückt wird, ist Gomez oft alleinige Anspielstation gegen vier Verteidiger. Naja, wie das so ist, letztes Jahr hat mich das zwar auch nicht überzeugt, da waren aber halt die Ergebnisse da, wenn’s nicht gut läuft ist ja immer leicht maulen. Mund abputzen, weiter machen und am Mittwoch Aachens Mythos vom Pokalschreck zerstören – bitte.
Nach Final Fantasy XIII habe ich heute meine zweite Platin-Trophäe auf der PS3 gespielt – Heavy Rain. Nachdem ich beim zweiten Durchgang einen Bock geschossen hatte, durfte ich ab dem Ende von Kapitel 1 noch mal alles spielen, was alleine schon relativ lange gedauert hat. Dazu kam dann noch die “All Endings”-Trophy, für die man insgesamt 7 verschiedene Enden spielen muss – auch durchaus anstrengend und am Ende relativ nervig, weil man viele Szenen mehrfach spielen muss. Immerhin hatte das den Vorteil, dass ich jetzt auch alle Enden gesehen habe, Heavy Rain hat da schon durchaus extrem verschiedene Ausgänge. Danke an Basti für die lange Ausleihe, nachdem du jetzt mit deiner Diss abgeschlossen hast kannst du ja auch auf Platin gehen.
Für mich steht dann wohl Flower als nächstes auf der Liste.
Den letzten Patch, den das Spiel heute morgen installieren wollte, habe ich erst mal übersprungen, über 1100 MB waren mir dann doch zu viel und da der Patch im wesentlichen nur Move-Unterstützung hinzufügt, war das auch kein Fehler.
Charles Bukowski war mir namentlich durchaus bekannt, ich erinnere mich auch an die zumindest bei den Kritikern relativ gut weg gekommene Verfilmung seines Lebens in Factotum, bisher konnte ich mich allerdings nicht dazu aufraffen, etwas von ihm zu lesen. Bei einem quasi unbekannten Autoren stellt sich ja auch immer die Frage, was man eigentlich als Einstieg lesen soll? Für Charles Bukowski entschied ich mich für zwei Bände mit Kurzgeschichten, von denen Fuck Machine der erste ist.
Bukowski, oft als der “Poet von ganz unten” beschrieben, da er lange Jahre in ärmlichen Verhältnissen lebte und in einem Milieu arbeitete, das die meisten Schriftsteller nur vom Hörensagen kennen, hat schon einen sehr eigenen Stil. Sehr vulgär, sehr schrill, aber auch immer gewürzt mit einer Prise Humor. Paradebeispiel ist die titelgebende Geschichte “Die Fickmaschine”, deren deutscher Titel vielleicht zu offensiv wirkte, so dass der Titel des ganzen Buches Englisch geschrieben wurde, in der es um einen deutschen Wissenschaftler geht, der eben eine Fickmaschine erfunden hat, deren Dienste Bukowski beziehungsweise sein Alter Ego Hank und seine Freunde in Anspruch nehmen.
Bukowski again, erneut Kurzgeschichten. Ich kann das nicht genau beurteilen, aber eventuell sind die Geschichten in Kaputt in Hollywood eher autobiographisch geprägt. “Geburt, Leben und Tod einer Untergrundzeitung” erzählt zum Beispiel von Open City, einer Underground-Zeitung, die in der Kolumne “Notes of a dirty old man” einige der ersten Veröffentlichungen von Bukowski brachte. Direkt, offen, aggressiv – Beispiel gefällig? Die letzten zwei Sätze von “Geburt, Leben und Tod einer Untergrundzeitung”:
Ich ging aufs Klo und zog einen herrlichen Bierschiß ab. Dann stieg ich ins Bett, wichste mir einen runter und schlief.
Den Abschluss der Sammlung bildet eine Interview des deutschen Journalisten Thomas Kettners mit Bukowski in Los Angeles 1975 – auch sehr interessant.