FC Bayern München – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)
November 28th, 2010Eigentlich wollte ich ja gar nicht unbedingt zum Bayern-Heimspiel gegen Frankfurt fahren, allerdings hatte ich mir ein Surfbrett ersteigert, dass ich in Rosenheim abholen musste und da bot sich einzig selbiges Heimspiel an, um nicht völlig unnötig nur nach Rosenheim und zurück zu fahren. Nach kurzem, aber intensivem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Freitag Abend ging’s sehr zeitig los, um kurz beim Decathlon in Plochingen vorbei zu schauen. Just in time war ich dann am Kieferngarten und konnte das Auto abstellen, bevor ich mich mit Ex-Kollege René am Marienplatz traf um ein bisschen zu schnacken, den Münchner Weihnachtsmarkt zu besuchen und noch eine Kleinigkeit zu essen. Berni’s Nudelbrett ist eigentlich ganz nett, allerdings etwas arg Massenabfertigung. So ganz sättigend war’s auch nicht, so dass ich mir auf dem Weg zum Stadion noch eine Polnische holte.
Das Spiel begann wie erwartet mit einer defensiven Eintracht und dominanten Bayern, ehe van Buyten nach einem kapitalen Bock Gekas das 0:1 ermöglichte. Allerdings konnte erst Butt den Schuss verhindern, dann blockte Breno auf der Torlinie ab und Kittel schoss den Abpraller daneben. Der ansonsten bisher bei Bayern nicht gerade durch Torgefahr auffällig gewordene Tymoshchuk sorgte mit einem schönen Linksschuss für das 1:0, das leider umgehend wieder zunichte gemacht wurde: wiederum van Buyten verschätzte sich bei einer Flanke auf Gekas, die Butt noch an den Pfosten lenkte. Beim Nachschuss war van Buyten dann spritzig wie ein Sack nasser Zement und konnte nicht verhindern, dass Gekas zum 1:1 einschob – wenn zwei Mann in der Mitte stehen sollte man allerdings meinen, dass zumindest einer Gekas am Nachschuss hindern können sollte. Völlig unbefriedigend ging es also mit einem völlig unnötigen 1:1 in die Pause. Und Frankfurt machte nach der Pause natürlich das Spiel eng und quasi nichts mehr nach vorne, so dass ich nicht gerade zuversichtlich war, dass am Ende drei Punkte stehen würden. Zwei Minuten reichten dann aber, um das Spiel zu entscheiden: nach einem Kroos-Schuss staubte Müller zum 2:1 ab, nach einem Ribéry-Schuss Gomez zum 3:1. Der Schlusspunkt war dann erneut Tymoshchuk vorbehalten, der zwei Minuten vor Schluss den Endstand herstellte. Alles in allem also eine klare Sache, auch wenn’s Zwischendurch nicht so aussah. Bis auf die Aussetzer von van Buyten eigentlich auch eine souveräne Angelegenheit, bin mal gespannt ob sich der nochmal fängt, so kann das ja nun wirklich nicht weiter gehen.
Nach dem Spiel ging’s dann problemlos nach Rosenheim und mit Brett im Gepäck wieder zurück nach Stuggi, wo ich dann gegen zehn ankam und sogar einen Parkplatz in der Hahnstraße fand – Glück gehabt!


































