Mai 31st, 2010
Philip K. Dick ist ja einer meiner Lieblingsautoren, insofern wurde es Zeit, mal wieder was von ihm zu lesen, diesmal also The Three Stigmata of Palmer Eldritch. Das Buch baut auf der Kurzgeschichte The Days of Perky Pat, ebenso kommt das aus Minority Report bekannte Konzept der Precogs – Menschen, die in die Zukunft sehen können – vor. Die Geschichte ist relativ abgedreht, denn es geht um den Konsum von zwei verschiedenen Arten von Drogen (Can-D und Chew-Z), die die Menschen auf den Kolonien, dem Mars zum Beispiel, konsumieren, um der doch relativ kargen Wirklichkeit zu entkommen. Ab dem Punkt, wo einer der Protagonisten Chew-Z konsumiert, ist nicht mehr erkennbar, ob die weitere Geschichte in der Wirklichkeit spielt oder nur drogeninduziert ist. Sehr verwirrend, aber auch interessant, vor allem in Bezug auf religiöse Konzepte, die Dick in diesem Buch verarbeitet.
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Mai 31st, 2010
Schon schlau sich ein Wakeboard zu kaufen und dann einfach mal ein Jahr nicht zu fahren. Letztes Jahr hat’s aber halt auch einfach nicht geklappt. Umso besser dass wir am Wochenende schon die 2010er-Saison eingeweiht haben und ich mein Board endlich mal gefahren bin – keine Ahnung ob das toll ist oder nicht, fuhr sich jedenfalls auch nicht schlechter als die Leihbretter. Natürlich hab ich mich die ersten zwei Mal erstmal ins Wasser geschmissen beim Start, danach ging’s aber ganz gut. War nur bitterkalt die erste Stunde, so mit Wind und Regen ist es im Neopren halt auch nicht sonderlich warm. Nach einer Stunde kam dann die Sonne raus und ich konnte mich schön aufwärmen nachdem ich zwei Mal an der unmöglichsten Stelle rausgeflogen bin. War aber auf jeden Fall mal wieder nett, nächstes Mal trau ich mich vielleicht auch wieder, switch zu fahren… und vielleicht probier ich auch mal wieder den Sprungstart, den ich schon mal konnte aber irgendwie nicht mehr hinkriege. Was bei turncable ganz cool ist, ist dass sie zwei Lifte haben, wovon einer auch im Uhrzeigersinn geht, was als Regular-Fahrer den Start doch erheblich angenehmer macht – eigentlich ist das aber auch halb so wild, man sitzt halt nur nicht ganz so schepp da. Etwas blöd ist dafür, dass sie relativ wenig Mitnehmer pro Lift haben und man dann meistens relativ lange warten muss. Nächstes Mal vielleicht wieder nach Gundelfingen, da ist vielleicht weniger los.
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Mai 31st, 2010
Dass ich erst am Montag aus Madrid zurück flog hatte dann doch einen Vorteil, denn so konnte ich am Sonntag noch das Zweitligaspiel zwischen Rayo Vallecano und Salamanca anschauen. Sehr cool ist es schonmal dass man aus der Metro-Station Portazgo direkt am Stadion rauskommt. Selbiges liegt direkt in einem Wohngebiet, urige Lage auf jeden Fall.


Nach dem ich ankam drehte ich erstmal eine Runde ums Stadion und schaute mir den Fanshop an, wo ich dann auch nicht widerstehen konnte und mir für 20 Euro ein Vallecano-Trikot kaufte. Weiter ging’s auf der Haupttribünenseite in den Ticketshop, wo ich allerdings kein Stehplatztrikot bekam – ist mir allerdings unklar ob es die nur als Jahreskarte gibt oder ob die einfach da nicht verkauft wurden. Ebenso wenig ist mir klar ob ich auf beide Tribünen gekonnte hätte – der Aufschrift auf der Karte nach jedenfalls schon. Dummerweise bin ich auf der falschen hoch und hatte deswegen leider keine Sicht auf den Salamanca-Fanblock. Anstatt auf der Tribuna Baja mitten in der Sonne rumzugammeln entschied ich mich, doch lieber in den überdachten und beschatteten Oberrang umzuziehen. Ist jedenfalls ein nettes Stadion mit zwei großen Tribünen, einer Kurve mit Stehplätzen und einer unbebauten Seite.




Eigentlich war ich nach dem doch durchaus anstrengenden Programm bisher durchaus müde, dafür war aber das Spiel ganz amüsant. Vallecano traf gleich zwei Mal Pfosten und ein Mal Latte, Salamanca weniger offensiv, aber immerhin auch mit einem Alu-Treffer. Im Gegensatz dazu bot die zweite Halbzeit deutlich weniger, etwas glücklich für Salamanca endete das Spiel dann auch torlos. Im Prinzip bringt das beiden aber wenig, Vallecano bleibt so immerhin 4 Punkte vor den Abstiegsplätzen während Salamanca weiterhin zwei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat.
Nach dem Spiel ging’s dann zum letzten Mal das Hostel wechseln und da ich nicht schon um acht ins Bett wollte, fuhr ich nochmal nach Moncloa um wenigstens überhaupt noch was zu sehen, was ich nicht beim letzten Besuch vor dem Getafe-Spiel schon gesehen hatte. Nette Gegend, wobei der Faro de Moncloa leider schon seit einiger Zeit wegen Sicherheitsmängeln geschlossen ist.
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Mai 29th, 2010
Schon eine Woche vergangen seit dem CL-Finale in Madrid. Wie schon direkt nach dem Abpfiff hält sich aber auch jetzt die Enttäuschung in Grenzen: einerseits war eh klar, dass es gegen Inter schwer wird, andererseits kann in einem Finale ja eh alles passieren. Im Endeffekt war’s nur die schlechte Abwehrleistung, die Milito zwei Mal ausnutzte, ist ja nicht so dass man von Inter vorgeführt wurde. Wenn Müller kurz nach der Pause das 1:1 macht sieht die Sache natürlich auch anders aus. Ribéry war von Altintop dann leider doch nicht zu ersetzen, Robben wurde meistens getripelt und hatte dementsprechend halt wenig Spielraum; Altintop war aber schon bemüht, kann man ihm nicht absprechen. Wenn’s dumm gelaufen wäre, wäre ja eh schon gegen Florenz oder Manchester Schluss gewesen, also was soll’s.
Die Stimmung nach dem Spiel war trotzdem gut, der geilen Saison entsprechend wurde die Mannschaft trotz der Finalniederlage ordentlich gefeiert. Ein Scherz war die Medaillen- und Trophäenverleihung, die über den VIP-Sitzen stattfand und quasi nicht zu sehen war. Gut, war uns ja auch egal, wo die Mailänder sich den Pott abholen und wer das sieht. Nach dem Spiel ging’s noch auf dem umständlichst möglichen Weg in die Stadt, wo wir dann irgendwann um halb zwei oder so auch in der Ecke aufschlugen, die ich mit Flopsi vorher schon unsicher gemacht hatte. Stellte sich heraus, dass die Spanier gar nicht so auf Sangría aus Eimern stehen, seltsame Sache.
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Mai 25th, 2010
He volvido de Madrid. Guter Trip, schade dass es mit dem CL-Sieg nichts wurde. Mehr Bilder und die Spielberichte kommen diese Woche, hier ein paar Impressionen:
Gemischtes

Arbeitssicherheit wird groß geschrieben beim freundlichen Thai

Wahrzeichen von Madrid – El oso y el madroño

Parque de Buen Retiro – Monumento a Alfonso XII

Henkelpott und ich

Plaza de España, Monumento a Miguel de Cervantes

Stierkampfarena Las Ventas
Estadio Santiago Bernabéu





Bayern-Kurve


Inter-Kurve

Bayern-Choreo

Inter-Choreo

Inter-Choreo, Abgang misglückt

In der Halbzeitpause

Bayern-Choreo Teil 2


Estadio Vicente Calderón und Moncloa

Río Manazanares und Estadio Vicente Calderón

Die Autobahnuntertunnelte Haupttribüne

Arco de la Victoria und Faro de Moncloa
Estadio Teresa Ribero




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