Der Dienstreisende lebt nicht vom Brot (das kann er sich nämlich nicht leisten)
Heute habe ich ein bisschen über meine Abrechnung von meiner vergangenen Dortmund-Dienstreise gewundert und mich ein bisschen informiert. Für innerdeutsche Diesntreisen gibt’s erstmal folgende Sätze:
| Reisedauer | Pauschale |
|---|---|
| 8-14 Stunden | 6 Euro |
| 14 -24 Stunden | 12 Euro |
| 24 Stunden | 24 Euro |
Schon mal gut, dass man bis 8 Stunden gar nichts bekommt, aber der Satz ist allgemein recht witzig niedrig. Selbiger Satz teilt sich zu 20% auf Frühstück, 40% auf Mittag- und ebenfalls 40% auf Abendessen auf, also hat man für’s Frühstück 4,80€, für Mittag- und Abendessen je 9,60€. Witzigerweise wird ein Abzug immer mit dem Anteil von 24€ berechnet. Bin ich also 16 Stunden unterwegs und bekomme ein kostenfreies Mittagessen bleiben mir immerhin noch 2,40€ für’s Frühstück. Immerhin gilt “Teiltagegelder können durch diese Anrechnung allerdings nicht unter null Euro sinken” – man muss der Kasse also bei einer 9-stündigen Dienstreise mit kostenfreiem Mittagessen nicht noch 3,60€ zahlen.
Jetzt frage ich mich, warum mir von meinem 12€ für den ersten Tag für das Kostenfreie Abendessen nur 3,60€ (anstatt 9,60€) abgerechnet wurden – nicht dass ich mich beschwere, aber das sind ja 33,3% von 12€; vielleicht ist das im Ermessensspielraum der Kasse. Trotz allem ist es ja nicht so, dass man nicht auch mal noch eine Ausgabe für Verpflegung hat, selbst wenn man drei Mahlzeiten bekommt. Naja, alles genauso realistisch wie die angenomme Übernachtungspauschale von 20€ – da kommt man ja selbst mit einem Hostel kaum hin.
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