Projekt 52.2009.20: Donald A. Norman – The Design of Everyday Things
Was mich mal interessieren würde ist, wie ich überhaupt auf The Design of Everyday Things kam, ich habs mir vor längerer Zeit mal bestellt und dann lag es relativ lange rum weil ich es nicht zwischen Tür und Angel anfangen wollte. Trotzdem wurde es erstmal zum Klo-Buch, bevor ich es vor kurzem mal befördert und auf der letzten Dienstreise fertig gelesen habe.
Kognitionswissenschaften sind eigentlich nichts worüber ich bisher etwas weiß, aber irgendwo muss man ja anfangen und für den Bereich Usability ist dieses Buch exzellent. Donald A. Norman ist emeritierter Kognitionswissenschaftler und Mitbegründer der bekannten Nielsen Norman Group. Norman analysiert diverse Objekte des Alltags – unter anderem Telefone, Uhren, Computer, Türen – und beschreibt, was am Design teilweise falsch ist und warum der Nutzer manchmal wie der Ochs vorm Berg steht und nicht weiß was er tun soll. Vieles ließe sich im Alltag leicht verbessern, aber anstatt auf Usability wird auf vieles andere Wert gelegt – günstige Produktion oder hübsches Design zum Beispiel.
The Design of Everyday Things ist ein Buch für jedermann, leicht zugänglich, mit vielen Beispielen und Fotos an denen Norman gutes und schlechtes Design erklärt. Nicht nur für Designer empfehlenswert, sondern für jeden der sich für benutzbare Dinge im Allgemeinen interessiert. Wenn man das Buch gelesen hat, sieht man viele Dinge mit anderen Augen und kann seine Ab- oder Zuneigung zu gewissen Gegenständen auch sachlich Begründen – unbedingt empfehlenswert.
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