Das gehört in ein Museum!
Nach dem morgendlichen Auschecken gegen 11:00 aus meinem Hostel durfte ich freundlicherweise mein Gepäck liegen lassen, so dass ich mich nur mit dem Rucksack bepackt erstmal auf den Weg zur Metro-Haltestelle Omonia machte, um das weitere Vorgehen zu planen. Mit Hilfe des Baedekers suchte ich mir zwei Punkte aus, die ich besuchen wollte: den Lykabettus und das Archäologische Nationalmuseum.
Erstmal ging’s zum Lykabettus, den ich auch problemlos fand. Die Seilbahn fand ich nach kurzem Umweg auch ohne Probleme, allerdings habe ich dummerweise eine Hin- und Rückfahrkarte gekauft – braucht jemand eine einzelne Runterfahrt (der Grieche, den ich hoch laufen sah, wollte leider auch wieder runter laufen und die Karte nicht mal geschenkt nehmen). Vom Lykabettos hat man schon eine tolle Aussicht und Smog war heute auch keiner zu sehen. Aber schon komisch, wie kalt es durch den Wind dort oben ist wenn man unten in der Stadt schon in der Sonne schwitzt.
Runter machte ich mich dann auch zu Fuß, um gleich den Abstieg Richtung Museum zu machen (die Seilbahn liegt auf der falschen Seite). Nun gut, der Plan war gut, die Ausführung mäßig, aber nach kurzem Fußmarsch war ich dann gegen 13:30 am Museum, wo ich mir erstmal was zu essen kaufte und kurz die Sonne genoss, bevor ich rein ging. Unglaublich interessant und die ersten anderthalb Stunden war ich auch echt aufnahmefähig, dann ging’s allerdings rapide bergab mit der Informationsaufnahme. Den Rest bin ich dann mehr oder weniger flott abgelaufen, um wenigstens mal grob alles gesehen zu haben. Eine sehr beeindruckende Sammlung, der Baedeker hat schon recht, wenn er das Museum als “muss man unbedingt gesehen haben” einstuft.
Eigentlich hatte ich ja doch noch einen dritten Punkt auf dem Plan: Syntagma-Platz mid Grabmal des unbekannten Soldaten und Ermou-Straße, aber das ließ ich dann doch lieber sein, denn ich musste ja noch mein Gepäck aus dem Hostel holen und zum anderen Hotel fahren. Gepäck holen und zur Metro laufen war leicht, das Hotel finden zwar auch, aber das liegt mal stramme 15 Minuten (gepäckfrei, mit Gepäck habe ich nicht auf die Uhr geschaut) Fußmarsch von der Metro-Station weg. Es ist zwar netter als das Hostel, dafür kostet das Internet für 24h siebzehn (!) Euro. Mit den Business-Kaspern kann man’s ja machen. Morgen muss ich dafür nur zum Frühstück und dann zum Meeting nicht mal das Hotel verlassen – hat ja auch was.
P.S.: Bilder folgen demnächst. Nachher läuft mein Netzwerk-Anschluss im Hotel aus und beim Meeting gibt’s keinen, vielleicht also erst gegen Ende der (Werk-)Woche.
Tags: Archöologie, Athen, Dienstreisen, Lykabettus, Museum