Samstägliches Sightseeing

Am vergangenen Samstag konnte ich mich, dank des recht ordentlichen Wetters, endlich mal wieder zum Sightseeing aufraffen – ja, Daniel, es gibt immer noch einige wenige Orte in Stuttgart, die ich nicht kenne ;) . Beschwingt von meiner frisch bestandenen Gelbgurtprüfung ging’s gegen 16:00 an den Bahnhof, um mich mit Axel Axeltenschert zu treffen. Von dort aus machten wir uns auf Richtung Killesberg und zum Bismarckturm, den wir auch problemlos fanden.


In aller Herrlichkeit

Der Bismarckturm, 1904 nach nicht ganz zweijähriger Bauzeit fertig gestellt, steht auf dem 409 Meter hohen Gähkopf, unweit des Höhenparks Killesberg und bietet eine famose Aussicht sowohl auf die Stadt als auch auf das Umland; Heslach verbirgt sich aber leider hinter der Karlshöhe, so dass man hier nichts markantes sehen kann. Der Turm ist nach dem Entwurf “Götterdämmerung” gestaltet, wie zum Beispiel auch derjenige in Tübingen. Der Turm wurde in den 50er Jahren verschlossen und erst am 18.09.2002 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, der Eintritt kostet pro Nase stolze 0,50€. ;)

Nachdem wir ein paar Bilder von unten geknipst hatten und vom Turmwächter als “professionelle Wanderer” eingelassen wurden, ging wir auf die Aussichtsplattform. Die Sicht ist echt super, auch wenn man in der Stadt nicht so sonderlich viel erkennt. Das Allianz-Gebäude an der Karlshöhe ist sehr markant, ebenso irgendein Gebäude an der Ecke Schwab-/Bebelstraße. Ob man das Bürogebäude an der Schwabstraße, in dem auch der Tengelmann untergebracht ist, erkennen kann, ist mir nicht ganz klar, vielleicht war’s auch was anderes.


Blick auf die Karlshöhe, links davor das Allianz-Gebäude; das schwarze Gebäude rechts in der Mitte könnte an der Schwabstraße stehen.

Nach ausgiebiger Fernsicht stiegen wir wieder ab und genossen erstmal ein vom Herrn Kübert in weiser Voraussicht mitgebrachtes Wulle, bevor wir uns auf der Innenstadtseite auf den Weg zur 43 machten. Auf dem Weg konnten wir noch ein paar leckere Brombeeren abstauben, in Ermangelung einer Schale oder ähnlichem allerdings nur so viele, wie wir bequem in der Hand tragen konnten. Mit der 43 ging’s dann bis zur Stadtmitte und dann per S-Bahn zum “Stadtfest Stuttgart West” an den Feuersee. Das war durchaus überschaubar klein, so dass wir uns auf den Getränkekonsum beschränkten und nebenbei noch etwas über die Flora am Feuersee lernten.


Lecker, lecker, Frau Veseloski!

In Ermangelung eines reichhaltigen Nahrungsmittelangebotes zogen wir dann erstmal in den Troll um, wo es neben leckerem Essen auch ein überaus feines Bier gab.


Was soll man da noch machen außer “Daumen hoch” und trinken?

Danach sind wir noch eine Runde ins Mosquito, wo wir uns mit Hubert getroffen haben. Bei lecker Weizenbier ließ es sich dort prima sitzen, auch wenn wir eingeregnet waren und nicht nach Hause konnten (oder wollten). Irgendwann war’s dann aber auch gut, schließlich musste ich am nächsten Morgen noch mit Hubert laufen gehen, so dass wir uns nach einem überaus ansprechenden Samstag auf den Weg nach Hause machten.

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