¡Te dejé, Leinfelden!
Mit Ablauf des gestrigen Tages bin ich meine Landwohnung in Leinfelden nun endgültig los, die Wohnungsabgabe war sogar schon am Montag, dem 26. Mai. Stuttgarter, genauer gesagt Heslacher, bin ich dann allerdings sogar schon seit dem 20. Mai, den an diesem Tag habe ich mich umgemeldet.
Wer mich seit dem Umzug schon gesehen hat, hat meine Begeisterung für Heslach und den Stuttgarter Süden allgemein schon erfahren. In der Stadt ist es halt einfach tausend Mal besser als auf dem Land und die zentrale Wohnlage hier ist optimal. Hinzu kommt, dass die Wohnung einfach genial ist – vor allem auch der Aufstieg von einem auf drei Zimmer. Im Vergleich zu vorher ist der Preis, obwohl er in der Summe natürlich höher ist, auch ein Witz. Und diesen Beitrag schreibe ich, natürlich ohne Internetzugang
, auf meinem exzellenten Freisitz.
Leinfelden hatte natürlich auch seine Vorzüge – wobei die, meiner jetzigen Wohnlage gegenübergestellt, gar nicht so groß beziehungsweise wirkliche Vorzüge sind:
- Absolut keine Parkplatzprobleme vor der Haustür – da sieht’s im Süden natürlich anders aus, aber da ich demnächst sowieso mit den Öffis zur Arbeit fahren werde ist das nur ein bedingtes Problem.
- Unmittelbare Nähe zur Bücherei und zum Schwimmbad – die Bücherei ist hier natürlich nicht so nah, dafür aber viel größer und einen Ramschtisch hat sie auch und ihre Auswahl ist besser; das Stadtbad Heslach dürfte auch kaum weiter weg sein als das Leinfeldener Schwimmbad von meiner alten Wohnung.
- Eine angenehme Route, um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – okay, das kann ich von hier aus nicht wirklich gut; ich werde die Route mit Hubert mal austesten, aber für jeden Tag ist das nichts.
- Im Prinzip ruhige Wohnlage – das stimmt auch nur bedingt, denn erstens habe ich neben einer Kirche gewohnt, zweitens hat man die Flugzeuge deutlich gehört und drittens bei passendem Wind auch die Autobahn; die Lage an der Böheimstraße im Süden ist natürlich trotzdem vom Verkehr her schlechter, aber nachts fällt mir das kaum auf und tagsüber ist es nicht wirklich ein Problem – und einen Tod muss man sterben, wie Hubert so schön sagte.
- Einen Mit-Mieter, der alle Pakete annahm – tja, das war natürlich Luxus, denn außer für Einschreiben musste ich nie zur Post, aber mal sehen wie sich das hier im Haus entwickelt.
- Keine Kehrwoche – stimmt schon, allerdings nur weil ich die gegen Geld machen habe lassen; die große Kehrwoche hier ist natürlich nicht so fein, aber alle 8 Wochen ist das auch okay.
Im Prinzip entpuppen sich die großen “Vorzüge” also allesamt als nicht wirklich haltbar. Und selbst die größten Nachteile im Süden – Parkplätze und Verkehr – stehen in keinem Verhältnis zu dem Plus an Lebensqualität, dass ich durch die Wohnung bekommen habe. Doppelplusgut ist auch, dass Hubert ziemlich genau zwei Minuten entfernt wohnt; vielen Dank auch nochmal wegen der Empfehlung für den Süden, die wirklich meinen Geschmack getroffen hat!
Eingerichtet bin ich nach wie vor zwar eher rudimentär, aber ich plane auch nicht, hier auszuziehen solange ich in Stuttgart bin, also habe ich ja Zeit meine Einrichtung in aller Ruhe zu vervollständigen. Besuch ist mir, auch ohne bisher komplett zu sein, natürlich immer und jederzeit willkommen.
Achso, vielleicht der Vollständigkeit halber nochmal meine neue Adresse (die es allerdings auch im Impressum gibt):
Roland Kübert
Kelterstraße 20
70199 Stuttgart
¡Adiós, Leinfelden, bienvenido Heslach!
Tags: Heslach, Leinfelden, Stuttgart
18. August 2008 um 15:20
[...] der Wien-Rückkunft gings nämlich auch schon weiter, diesmal zu Roland, ihn endlich mal in der neuen Wohnung besuchen! Nach einer Woche Wien war das Auffinden von Rolands Wohnung dann auch leicht zu [...]