FC Bayern München – FC Zenit St. Petersburg 1:1 (1:0)
Wieder ein UEFA-Cup-Hinspiel – wie gegen Getafe – und wieder nur ein 1:1 – wie gegen Getafe. Immerhin kein 1:5 wie Bayer Leverkusen, für die nach dem Hinspiel das Viertelfinale bereits gelaufen war. Und ich muss sagen mir fällt es schwer, nach dem gestrigen Spiel schlecht gelaunt zu sein.
Zuerst einmal die Stimmung: die beste, die ich bisher in der Allianz-Arena erlebt habe. Der Süden machte ordentlich Dampf, der Norden – wo auch ich stand – war auch überraschend laut und selbst die Tribünen gingen angemessen gut mit. Vom Spiel her hatte Bayern in der ersten Halbzeit eigentlich keine Probleme, außer dem Abschluss. Zenit kam eigentlich nicht zum Zug und Bayern spielte sich einige gute Chancen heraus, das 1:0 von Ribéry kam allerdings durch den Nachschuss bei seinem eigenen Foulelfmeter zustande.
In der zweiten Halbzeit war Zenit nicht wiederzuerkennen, denn auf ein Mal gelang ein flüssiges Kurzpassspiel und einige gefährliche Szenen. In der 60. dann der unglückliche Ausgleich für Zenit durch ein Eigentor von Lucio – sollte nicht passieren, kommt aber vor. Bayern danach erstmal von der Rolle, Zenit setzte aber nicht ordentlich nach. Chancen gab’s danach auf beiden Seiten, aber die von Bayern kamen wenigstens aufs Tor während die von St. Petersburg eigentlich alle vorbei gingen – bis auf den einen Tunnel von Rensing den Zé Roberto noch von der Linie kratzte, huiuiui. Man merkte bei den Bayern schon den Saisonzeitpunkt und auch das DFB-Pokalfinale vom Samstag, aber gegen Ende versuchten sie nochmal aufzudrehen, angefeuert vom wie gesagt auch klasse unterstützenden Publikum. Leider half alles nichts und es ging mit 1:1 nach Hause.
Wie gesagt, wirklich schlimm war das Ergebnis nicht, wobei die schlechte Torausbeute ärgerlich war. Dass man sich mal so ein Eigentor reinlegt kann schon passieren, da muss man vorne halt auch noch eins machen. Mit 1:1 daheim ist trotzdem noch alles drin, man braucht nur ein Tor, und das reicht erstmal selbst wenn Zenit in Führung ginge. Ansonsten kann man im UEFA-Pokal-Halbfinale auch ausscheiden, so schlecht ist Zenit ja jetzt auch nicht. Ich hoffe auf Doppelpack-Toni am 01.05., denn Klose steht zumindest Richtung Tor nach wie vor neben sich, auch wenn er im Bereich hinter den Spitzen viel ackert und Podolski war gestern auch glücklos, hängt mir allerdings meistens auch zu weit zurück. Es kann doch nicht sein, dass der defensive Mittelfeldmann Zé Roberto regelmäßig vor Podolski steht. Und Konter sollte man auch noch mal üben, da wäre einiges mehr drin gewesen.
Tags: FC Bayern München, UEFA-Cup
25. April 2008 um 18:41
Russland vor, noch ein Tor!!
Tja, ich muss das tun, sind ja nu meine Brötchengeber…. irgendwie….
28. April 2008 um 10:05
Brötchengeber hin oder her, die kriegen am Donnerstag hoffentlich die Hammelbeine lang gezogen.