Risikobetrachtung
Über Schneier on Security bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der sich mit der menschlichen Art der Risikobetrachtung auseinandersetzt: wie diese beeinflusst wird und sie uns oft zu falschen Schlüssen veranlasst.
The effect is identical with individuals. Ask 100 people which is a bigger danger to them, getting five sunburns or getting attacked by terrorists, and many will cite the latter.
That’s intuitive. Terrorism is, well, terrifying. But it’s also exceedingly rare. In this excellent paper, University of Wisconsin Professor Emeritus Michael Rothschild deigns to conjure the awful to make an important point. He shows that if terrorists were able hijack and destroy one plane per week and you also took one trip by plane per month in that same time, your odds of being affected by those terrorist attacks are still miniscule, one in 135,000.
Even if that implausible scenario played out, you would still be about 4.5 times more likely to die from skin cancer next year (one in 30,000) and 900 times more likely to get skin cancer if you’ve had five sunburns in your life (one in 150).
Sehr witzig fand ich die folgende Grafik des National Safety Council, die die Wahrscheinlichkeit verschiedener Todesarten dartstellt:
Der rot markierte Kreis stellt die Wahrscheinlichkeit dar, überhaupt zu sterben während die kleinen Kreise einen Anteil ihrer Häufigkit nach beanspruchen; der Kreis für Herzerkrankungen ist zum Beispiel fünf mal kleiner als der rote Kreis. Und Terrorismus taucht übrigens gar nicht auf.

08. März 2008 um 09:31
Legal execution vor lightning, das ist ja wirklich toll. Was hätte wohl Roy Cleveland Sullivan dazu gesagt?
05. Januar 2010 um 16:43
[...] werden. Über die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags im Flugverkehr zu werden, hatte ich ja schon mal geschrieben. Fivethirtyeight.com hat jetzt die “Odds of Airbone Terror” ausgerechnet; im Prinzip [...]