Roland – WSRFLite 2:1 (0:1)

März 31st, 2008

Some time ago I tried to gain some insight into Unicore 6 because the Globus Toolkit is, at best, tedious to use. After some fiddling around, I learnt that for the experiments I wanted to do, WSRFLite would suffice; but trying to implement a service and a client in WSRFLite proved to be more difficult than programming for Globus – in principle, like developing for Globus without Borja Sotomayor’s “The Globus Toolkit 4 Programmer’s Tutorial” -, so I gave it up as it was not pressing at all.

But after the OMII-Training for D-Grid last month I gave it another shot today after I was no longer in the mood to write proposal stuff. And guess what – after a “short” session of about only 4 hours I finally got it to work! From configuration issues to missing documentation, nothing could stop me and now I have a running container, two deployed services (factory and resource) and a working client – in your face, WSRFLite!

When time permits – which may be somewhere from today to in two or three weeks, I’ll write the steps up and provide everything as a documentation.

Edit: You can obtain the documentation from my personal page at HLRS or use this link to download it directly.

Wort der Woche, Kalenderwoche 14/2008: Hagestolz

März 31st, 2008

Hagestolz

Ein Hagestolz ist ein älterer Junggeselle, umgangssprachlich auch ein Junggeselle aus Überzeugung oder ein Mann, der die Ehe verabscheut.

Auf das Wort kam ich über diesen Strip von Garfield auf Spanisch und die Übersetzung des Wortes “solterón”.

Felix Magath, VW und der Fackellauf

März 28th, 2008

Beim NDR gibt’s ein sehr interessantes Video, dass sich mit Felix Magaths Einsatz beim Fackellauf für die Olympischen Spiele 2008 in Peking auseinandersetzt. Und zumindest interessant ist auch dieses Interview mit der Degenfechterin Imke Duplitzer.

Projekt 52.2008.09: Eduard Graf von Keyserling – Dumala

März 26th, 2008

Eduard Graf von Keyserling, den “baltischen Fontane”, las ich zum ersten Mal im Rahmen der SZ-Bibliothek Teil 1; Wellen war das zweite Buch, das ich vergangenes Jahr gelesen habe. Und als ich demletzt in der Bücherei über ein Buch von Harry Mulisch stolperte, fand ich an gleicher Stelle auch Dumala von Keyserling.

Wie Wellen ist auch Dumala ein Roman, der im Baltikum spielt. Erwin Werner ist Dorfpastor und mit seiner Frau Lene nur mehr oder weniger glücklich. Abwechslung vom teils doch eintönigen Leben im Pastorat erfährt er im wesentlichen dann, wenn er nach Schloss Dumala fährt. Dort pflegt die hübsche Baronin Karola Werland ihren todkranken Mann. Dieser ist offiziell zwar der Grund für Werners Besuche, er ist jedoch auch in Karola verliebt und erhofft sich mehr als nur Gespräche. Mit seiner Liebe zu Karola steht er nicht alleine da, denn Karl Pichwit, ein Diener des Barons, sowie der in der Nachbarschaft lebende Baron Behrent von Rast sind ebenfalls in Karola verliebt.

Über den Dorftratsch erfährt Werner, dass Karola sich heimlich in einem Turmzimmer mit von Rast vergnügt. Er beobachtet sie deshalb nachts heimlich, ebenso wie Karl Pichwit. Und nachdem er merkt, dass von Rast immer eine riskante Abkürzung nimmt, die über eine morsche Brücke führt, beschließt er schließlich, einen Mordanschlag zu verüben. Er lockert einige Brückenbretter und verbirgt sich im Wald, hält aber kurz vor dem Unglück von Rasts Kutsche an. Dies veranlasst von Rast, der durchschaut dass Werner der Täter war, mit Karola zu fliehen. Zurück bleiben der Baron Werland, Karl Pichwit und Pastor Werner. Als der Baron schließlich stirbt, reist Pichwit ab und die Verwandten des Barons an, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, sind jedoch entsetzt, dass er seine Frau nicht enterbt hat. Karola kommt schließlich, ohne von Rast, wieder nach Dumala zurück, um ihr Erbe anzutreten. “Allein sein, daß ist wohl meine Bestimmung” sind einige ihrer letzten Worte.

Die Einsamkeit an sich ist ein großes Thema in diesem Roman, denn ebenso wie Karola einsam wiederkehrt so blieben vorher die drei Männer zwar zusammen, aber trotzdem einsam zurück. Ein interessanter Roman, der die Psychologie der Charaktere detailliert offenbart; 8 von 10 Punkten.

P.S.: Sehr alte Texte sind teilweise einfach unfreiwillig komisch, was auch für Dumala, erstmals 1908 erschienen, gilt. Besonders amüsant fand ich die folgende Szene, die sich zuträgt als Werlands Verwandte nach dessen Tod in Dumala tafeln.

Oben an der Tafel saß die Baronin Sophie aus Pehwicken. Sie hatte die Fettsucht und nahm die ganze Schmalseite des Tisches ein. Der Leutnant Emmerich von Basserowschen, der ziemlich ungezogen war, nannte sie: “die Tanten Sophie”, weil sie für eine Tante zuviel sei. Dann kamen die Kinder des Grafen, die Zwillinge der Tante Sophie, fette, sechzehnjährige Mädchen, denen dicke blonde Zöpfe über den Rücken niederhingen, und die zwei Dragonerleutnants und Mademoiselle Pin. (S. 121)

Hündische Selbstbedienung

März 25th, 2008

Die Erfindung des Jahres:

(via Respectful Insolence)