Der Tankwart ist wieder da
Gestern fuhr ich mal wieder an meiner Lieblingstankstelle in Leinfelden vor um die edle Karosse zu betanken. Insgesamt gibt es dort nur vier Zapfstellen, wobei der Platz in der Mitte recht eng ist; da der rechts außen aber noch enger ist, manövrierte ich mich geschickt an die zweite Position von links, obwohl mir klar war, dass ich den Schlauch natürlich meterweit um’s Heck ziehen muss. Allerdings stellte ich fest dass der rotgekleidete Mensch, den ich beim Anfahren schon gesehen hatte, wie befürchtet wirklich ein Tankwart war, der mich auch gleich diensteifrig einwies, so dass noch Platz zum benachbarten Auto wäre – hat zwar nicht funktioniert, aber hin- und hergefahren bin ich trotzdem mal.
Bevor ich, ob des wenigen Platzes zwischen Tür und Zapfsäule, aussteigen konnte, hatte er, nachdem er gefragt hatte was ich denn tanken wollte (“Super plus, oder glauben Sie etwa ich kann mir das nicht leisten?”) schon den Schlauch rausgezogen und die Betankung eingeleitet. Bevor er mich zur Kasse komplimentierte – “Sie können dann schon reingehen” – drückte er mir noch einen Zettel mit Barcode in die Hand, mit dem man für ihn einen Euro bezahlen kann und begann dann mit der Scheibenreinigung.
Da der Tankvorgang dann noch eine Weile dauerte stand ich erstmal dumm an der Kasse rum; vielleicht ist aber die Idee, dass man in dieser Zeit einkauft – aber nicht mit mir. Da ich eigentlich keine Lust auf den Tankwart hatte, er mir aber nicht mal die Möglichkeit gab, seine Dienste abzulehnen, verzichtete ich dann auch auf den 1€-Obulus.
Irgendwie seltsam, diese Tankwart-Geschichte. Nicht dass ich mich beschwere wenn meine Scheiben kostenfrei gereinigt werden, aber im Prinzip soll man dafür ja bezahlen. Und dafür mach ich’s dann doch lieber selbst, ebenso wie das Tanken an sich. Da ich ja sowieso vor Ort sein muss bis alles erledigt ist, spare ich auch nicht mal Zeit. Mal sehen wie lange das anhält.
23. Januar 2008 um 13:09
Wie so oft, meine volle Zustimmung
. Man spart ja echt gar nix, also do it yourself!
23. Januar 2008 um 18:09
Bei der Tankstelle komm ich mal vorbei – bei dem momentanen Zustand meines Autos mache ich bei nem Euro noch Gewinn