Wasen-Entjungferung
Trotz immer noch leichter Kränkelei ging’s am Freitag auf den Wasen. Hubert musste wegen Krankheit ganz passen, Basti und Lutz waren mit Proposal schreiben beschäftigt. So bestand unsere Gruppe aus Geburtstagskind (psst, geheim!) René und Patti sowie Axel und mir. Bis auf Axel war noch keiner von uns auf dem Wasen gewesen, insofern waren wir nicht darauf vorbereitet, dass man keine Getränke mitnehmen darf (wobei ich nachträglich gemerkt habe, dass das wohl nur für die Assi-Proll-Route von der S-Bahn direkt auf den Wasen gilt und nicht für den Weg von den Parkplätzen).
Also stellten wir uns vor der Unterführung auf und verzehrten erstmal unseren Zäpfle-Sixer, was uns die Bekanntschaft eines duften Typs einbrachte, der sich als “Vollgutsammler” vorstellte und uns stolz seine Tasche voll gesammelter, halbvoller Schnapsflaschen zeigte. Nur übers Internet wusste er nichts, so dass ich ihm noch den guten Rat mit auf den Weg geben konnte, dass er, falls er Pornos für Lau wolle, sich doch mal einen Computer zulegen sollte.

Patti, René und Axel beim Zäpfle-Vorglühen
Ansonsten war auf dem Wasen gar nicht so viel los, mal abgesehen von den Zelten. Wir hatten aber nicht reserviert, da wir da einerseits schon zwischen 16:30 und 17:00 vor Ort sein hätten müssen und andererseits pro Nase um die 30€ Mindestverzehr gehabt hätten. Also ging’s im wesentlichen ums schlendern, Sachen und Leute anschauen sowie lustige Läden besuchen.
Los ging’s mit dem Schießstand, wo Axel, René und ich immerhin 5 Lutscher, eine Blume, eine EU-Fahne und einen Schraubenzieher erbeuteten.

René und Patti präsentieren die Schieß-Gewinne
Den ersten Reinfall gab’s dann an der Losstand, wo wir erstmal eine ganze Weile brauchten um zu merken, dass wir mit unseren 265 Euro-Punkten eher am unteren Rand der Punkteskala rangierten. Gary (von SpongeBob) gab’s leider erst für 2.000 Punkte, weshalb wir uns für ein Spielzeug für’s Büro entschieden – mehr dazu am nächsten Freitag.
Danach ging’s nach Nahrungsaufnahme und Geburtstagsbier – danke nochmal, René! – in die “Time Factory”, ein unglaublich gelungenes Spukhaus mit Wasser, Druckluft, Spanngurten, Spiegelkabinett und einer phänomenal gefährlichen, drehenden Rolle, durch die man zum Abschluss durch muss. Aber seht selbst; es war jedenfalls jeden Cent der 2,50€ wert.
Man beachte den zweiten Durchgänger, einen Angestellten
Danach gab’s noch Desert und ein Absacker-Bier, bis wir uns wieder auf nach Cannstatt an den Bahnhof machten. Nicht nur da, auch am Hauptbahnhof war erstens unglaublich viel los und zweitens sah es aus wie die Sau. Ist halt doch ein Volksfest. War aber ein durchaus witziger Abend.


07. Oktober 2007 um 09:19
Hm, warum gibt es keine Aufnahme, wie Du durch die drehende Rolle gehst? Magst Du etwa der Einzige sein, der diesem extrem gefährlich erscheinenden Monstrum unterlag?!
07. Oktober 2007 um 09:21
Naja, dann hätte ich ja durchgehen müssen, die Kamera abgeben, zurück und nochmal durch! Ob ich das überlebt hätte…
07. Oktober 2007 um 09:44
Nein, mit der Kamera in der Hand natürlich! Dein eigenes Blair Witch Project!
10. Oktober 2009 um 12:22
[...] geht’s zum ersten Mal auf den Wasen. Gut, nicht zum ersten Mal, das war nämlich mit Patti, René und Axel vor knapp zwei Jahren. Im Gegensatz zu damals geht’s dieses Mal allerdings ins Festzelt, Plätze sind seit zwei [...]