Borussia Mönchengladbach – TSG Hoffenheim 0:0

Der Sonntag, Abschlusstag der Niederlande-Bremen-Gladbach-Belgien-Tour, begann quasi mit ausschlafen. Gegen 10:00 ging’s dann ans stadtfein machen und nach dem auschecken per Fußweg zum Auto. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof bis nach Oberkassel läuft man schon ein Stück, aber da wir es nicht direkt eilig hatten war das schon okay. Die Stadt hat quasi noch komplett geschlafen, insofern fanden wir nicht mal einen Bäcker, der offen hatte. Also ging’s ohne Stärkung zum Stadion, wo ich meinen noch vom Donnerstag übrig gebliebenen Donut für die Allgemeinheit zur Verfügung stellte – yummy. :)

Anfahrt

Der Borussiapark liegt direkt an der A61 und ist mit vielen, allerdings kostenpflichtigen Parkplätzen ausgestattet, vergleichbar mit der LTU-Arena in Düsseldorf. 5 Euro für’s Parken sind schon recht happig, aber eigentlich kann man natürlich mit dem VRR anreisen, dessen Benutzung kostenlos ist, wenn man schon die Eintrittskarte hat. Da wir nach dem Spiel während des Spiels noch los nach Lüttich mussten, gab es für uns allerdings keine Alternative zum Parken am Stadion direkt. Vom P5 sind wir dann so ungefähr 10 Minuten zum Stadion gelaufen.

Stadion

Das “Stadion im Borussiapark” ist mit knapp 54.000 Plätzen das zweitgrößte Stadion der zweiten Liga, nach der Allianz-Arena. Es steht im Nordpark in Mönchengladbach und wirkt, da es frei steht, auch recht imposant.

Stadion im Borussiapark
Auf dem Weg zum Stadion

Wir hatten zwar Karten für den Oberrang, sahen uns aber vor dem Spiel das Stadion auch vom Unterrang aus mal an. Die Sicht ist von beiden Rängen aus sehr gut, da kann man nichts sagen.

Gegentribüne vom Unterrang aus
Die Gegentribüne vom Unterrang aus

Spiel

Zu Beginn spielte Hoffenheim ordentlich mit und versuchte sich auch offensiv, aber im Prinzip ging’s erstmal darum, aus einer sicheren Abwehr raus zu spielen. Torchancen gab’s wenige, das Spiel plätscherte vor sich hin. Ein seltsamer Junge hinter uns kommentierte allerdings jede einzelne Aktion auf dem Feld und stellte dazu noch brilliante Fragen – way to go. Dieses Generve veranlasste uns dann, zur Pause wieder in den Unterrang umzuziehen, wo massig Platz war.

Choreographie vor dem Spiel
Choregraphie vor’m ersten Heimspiel

Da klar war, dass wir vor Abpfiff gehen müssen, war es uns nicht unrecht, dass das Spiel an sich wenig hergab. Das änderte sich allerdings gegen Ende, als die Borussia mehr und mehr offensiv wurde und Hoffenheim seinerseits den Angriff quasi einstellte. In der 81. Minute, mitten in der Offensivphase der Gladbacher, die es einfach nicht fertig brachten, ein Tor zu erzielen, gingen wir dann schließlich zum Auto zurück und zuckten jedes Mal zusammen wenn Jubel zu hören war. Schließlich ging’s ja dann doch 0:0 aus, so dass wir immerhin kein Tor verpassten. ;)

Ab nach Belgien

Es waren zwar schon einige Leute ähnlich früh auf dem Weg zum Parkplatz wie wir, aber es war doch noch so wenig los, dass wir keinerlei Probleme hatten, flott auf die Autobahn zu kommen. Gut, keinerlei Probleme stimmt nicht ganz, die Spurenführung am Nordpark ist doch teilweise komisch, vor allem wenn unvermittelt Spuren mittels Pylonen abgesperrt werden. Jedenfalls ging’s zügig nach Lüttich, zum finalen Akt der Tour.

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