FSV Frankfurt – Viktoria Aschaffenburg 1:3 (1:1)

Am Samstag nach Carstens Geburtstag (24.03.) hatte ich es nicht zum FSV Frankfurt (damals 3:3 gegen Eintracht II) geschafft und so kam es mir gelegen, dass ich nach Dennis’ und Nicoles Hochzeit am Donnerstag am Samstag sowieso in Aschaffenburg war. Bei fast schon zu viel Sonnenschein machte ich mich gegen 13:45 auf den Weg nach Frankfurt-Bornheim, das in einer knappen halben Stunde zu erreichen ist. Trotz mangelhafter Beschilderung fand ich direkt zum Stadion und parkte im angrenzenden Wohngebiet am Johanna-Tesch-Platz (wieder was gelernt ;) ). Von da aus war ich in weniger als fünf Minuten zum Frankfurter Volksbank-Stadion gelaufen.

Das Stadion ist für Oberliga-Verhältnisse recht groß, insgesamt fasst es 24.000 Zuschauer. Bis auf die Haupttribüne sind alle Seiten quasi ein aufgeschütteter Hügel, von dem Stehplätze bis zum Spielfeld runter gehen; das Stadion erinnert also ein bisschen an das Münchner Olympiastadion. Die meisten Aufgänge zum Stadion sind allerdings abgesperrt, auf jeder Tor-Seite ist jeweils nur einer offen. Die Stehplätze sind teils sehr stark mit Gras bewachsen, so dass das Stadion recht naturbelassen aussieht. Krass: hier fand 2006 das Endspiel im Frauen-UEFA-Cup statt; zu FSV-Viktoria kamen dann aber nur 593 Zuschauer…

Der FSV Frankfurt ging als sicherer Meister der Oberliga Hessen 2006/07 in die Partie und stand damit schon als einziger Aufsteiger fest. Für die Viktoria blieb damit nur der zweite Platz, den es zu verteidigen galt. Außerdem bestand nach wiedergewonnener Form die Möglichkeit, den Frankfurtern die erste Saisonniederlage überhaupt beizubringen, nachdem man ihnen in der Hinrunde am Schönbusch eines der insgesamt fünf Unentschieden abgetrotzt hatte. Zur Verdeutlichung der Dominanz des FSV die Tabellensituation vor dem Spiel:

Pl.    Verein                         Sp.  g.  u. v.   Tore   Diff.   Pkte.
1   FSV Frankfurt                  29  24  5  0   72:14   58     77
2   Viktoria Aschaffenburg         29 17  5  7    53:27  26      56

Zu Beginn des Spiels tat sich wenig, erst in der 10. Minute gab’s den ersten Aufreger. Viktoria-Schlussmann Emmel und die Aschaffenburger #17 waren sich nicht einig wer den Ball nehmen sollte, aber wirklich gefährlich war die Szene nicht. Nur eine Minute später hatte die Viktoria die erste gute Szene: Samir Naciri wurde nach starkem Alleingang im 16er gefoult, aber FSV-Keeper Jourdan konnte gegen Simon Schmidt parieren und Fiordellisis – nach Ettls Sperre einzige Spitze, normal auf der Außenbahn aktiv – Nachschuss ging links am langen Pfosten vorbei. Kurz darauf hatte der FSV im Gegenzug die Chance zum 1:0, konnte aber nur eine Ecke herausholen. In der 18. Minute setzte sich Alexander Grod von der Viktoria bis zur Grundlinie durch, passte nach hinten und der Ball zappelte im Netz (2€ in die Wortspielkasse), aber laut Linienrichter war der Ball vor dem Rückpass im Toraus gewesen.

Bis zur 25 Minute passierte dann recht wenig und ab diesem Zeitpunkt nahm der FSV das Heft in die Hand. Nach einem Freistoß von halbrechts fiel dann auch verdientermaßen in der 33. Minute das 1:0 durch Strack. Die Viktoria zeigte sich allerdings wenig beeindruckt und kam nach vor der Pause zum Ausgleich: nach Flanke von Kovacs setzte sich Grod in der Mitte durch und souverän an Jourdan vorbei. Viel mehr passierte allerdings vor der Pause auch nicht mehr.

Nach der passierte fast 10 Minuten nichts, bevor wie aus dem Nichts der FSV fast erneut in Führung ging. Winters Schuss ging allerdings ans Außennetz. In der 55. netzte dann wiederum Grod zum 1:2 ein: nach schöner Flanke von Kovacs, wiederum von halbrechts, nahm Grod den Ball direkt und zimmerte ihn unter die Latte des Frankfurter Gehäuses. Danach hatte der FSV wieder eine starke Phase, in der in der 63. fast der Ausgleich fiel. Ein Gegenzug der Viktoria brachte fast das 1:3: Fiordellisi setzte sich auf rechts durch und ging in den 16er, sein Schuss knallte an die Latte und von da aus wieder aus dem Tor. Laut Fiordellisi war der Ball drin, ich kann’s von meiner Position aus nicht mit Sicherheit sagen. Den Schlusspunkt setzte in der 72. Minute der für Naciri eingewechselte Hedderich: auf rechts setzte sich wieder Kovacs durch, flankte in die Mitte und Hedderich verwandelte mit einem schönen Flugkopfball zum 1:3.

Verdientermaßen gewann die Viktoria 1:3 und so verlor der FSV zurecht nach 11 Monaten und 3 Tagen (!) zum ersten Mal wieder ein Spiel. Wenn die Viktoria so weiter spielt ist nicht nur der zweite Platz sondern auch ansehnlicher Fußball drin, der vielleicht auch ein paar Zuschauer mehr an den Schönbusch locken würde.

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Spielbericht beim FSV Frankfurt

Wort der Woche, Kalenderwoche 18/2007: Trauzeuge

Ein Trauzeuge ist eine benannte Person, die bei einer Eheschließung anwesend ist und diese bezeugen kann. Üblich ist, dass ein Trauzeuge auch nach der Heirat als Ansprechpartner und ggf. als Vermittler für die Eheleute zur Verfügung steht. (Quelle: Wikipedia.de)

Eigentlich wollte ich Trauzeuge ja schon letzte Woche wählen, aber ich wollte der von mir bezeugten Eheschließung nicht vorgreifen.

Erfolgreich bezeugt wurde von mir die selbige zwischen Dennis “Triple-Ewald” Ewald und Nicole Heger, jetzt ebenfalls Ewald. :)

Ich fühle mich nach wie vor sehr geehrt dass mich Dennis ausgewählt hat, umsomehr da ja seit dem 1. Juli 1998 keine Trauzeugen mehr vorgeschrieben sind. Mal sehen ob ich dank meines reichhaltigen Beziehungswissens auch beratend tätig sein kann. ;)

Franchise statt Fernseher

Nachdem es beim Mediamarkt in der Schwabengalerie diesen Fernseher für 299,-€ gab habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt, mir selbigen zuzulegen. Wer meine Einkaufsgewohnheiten kennt weiß dass dieses “kurz” sich als mehrere Tage intensives nachdenken darstellt. ;)

Am Montag bin ich dann mal vorbeigefahren um mir den Fernseher anzuschauen und neben dem doch nicht überragenden Bild und den monumentalen Ausmaßen hat mich dann vor allem das Gewicht von sage und schreibe 57 Kilogramm dazu bewogen auf den die 82cm Bildröhre zu verzichten und meinen 50cm-Oldtimer weiter zu betreiben.

Von den gesparten 299,-€ habe ich 50€ dafür in diese ultramodischen Treter in Weiß, Preußischblau und Cottbus-Müllmann-Orange mit dem wohlklingenden Namen “Nike Franchise Low” investiert.

Nike Franchise Low

Bierpreiserhöhung

Die taz berichtet in ihrem Artikel “Tanksäule schlägt Zapfsäule” darüber, dass auf Grund der weltweit großen Nachfrage nach Mais und Raps die Anbaufläche für Gerste immer kleiner wird:

Pro Jahr geht die Gerstenfläche um fünf Prozent zurück. Deshalb wird das Angebot auf dem Weltmarkt knapper und die Preise klettern in die Höhe. Derzeit kostet eine Tonne Gerste rund 180 Euro, vor zwei Jahren waren es noch 130 Euro. Für das Malz, das aus dem Getreide gewonnen wird, zahlten die Brauereien im Jahr 2006 pro Tonne 240 Euro. Momentan müssen sie für die gleiche Menge schon 400 Euro auf den Tisch legen.

Das ist annährend eine Verdoppelung des Preises für Gerstenmalz! Diese Preissteigerung wird wohl an den Konsumenten nicht vorbei gehen.

Bei der Brauerei Becks wird Bier zum 1. Mai teurer: “Ob Groß- und Einzelhandel und Gastronomie das weitergeben, liegt in deren Hand.” Im Nachbarland Österreich haben bereits Brauereien ihre Preise angehoben.

Hoffnung besteht, denn als wir demletzt in Österreich waren ist mir kein besonders hoher Bierpreis aufgefallen. In der Slowakei, bis auf einen Laden, sowieso nicht. ;)

Globus Toolkit 4: wsdl binding information missing for service

I got this error message after I had successfully deployed a Globus service when starting the container (if you only want to see a possible solution, scroll to the end of the post):

C:\Globus\bin>globus-start-container -nosec
Failed to start container: Failed to initialize ‘hlrs/GlobusTemplateService’ service
[Caused by: WSDLException: faultCode=OTHER_ERROR:
[CORE] wsdl binding information missing for service ‘hlrs/GlobusTemplateService’]

Strange, as everything seemed to be okay. When searching Google for the error message, you only get links where some problems with the WSDL file are discussed (trying to specify an array, which is always a problem in WSDL).

Running the container using the -debug flag gives a stack trace, which does not really help (stripped-down):

Failed to initialize ‘hlrs/GlobusTemplateService’ service.
Caused by WSDLException:
faultCode=OTHER_ERROR:
[CORE] wsdl binding information missing for service ‘hlrs/GlobusTemplateService':
at org.globus.axis.description.ServiceDescUtil
.fixNamespaces(ServiceDescUtil.java:452)

This does not really help, so after some fumbling around and looking around all files about a million times, a colleague realized that the error was in the deploy-server.wsdd file, more precisely in the <wsdlFile></wsdlFile> tag:

<wsdlFile>
share/schema/hlrs/GlobusTemplateService.wsdl
</wsdlFile>

I specified the WSDL file I defined myself, not the WSDL file flattened and preprocessed by the Globus build tools. The correct specification is:

<wsdlFile>
share/schema/hlrs/GlobusTemplateService_service.wsdl
</wsdlFile>

Additionally, I uploaded a minimal Eclipse project containing a Globus Toolkit 4 service, which you can download here. I used the service from the Globus 4 Tutorial. The project is licensed under the BSD license.

No ticks

Gestern kam für mich die Absage für meine Euro 2008-Karten-Bestellung. Weniger Glück als bei der WM, also diesmal überhaupt keine Karte für mich. Jetzt heißt’s Daniel, Nina und Thomas die Daumen drücken, immerhin hab ich erstmal 2.300€ gespart.

Wer noch keine E-Mail bekommen hat kann hier bei der UEFA nachprüfen, ob er Karten bekommen hat.

Stuttgarter Kickers – FK Pirmasens 0:0

Nachdem Thomas mich ja schon davon entlastet hatte, einen ausführlichen Bericht über das ganze Wien-Wochenende zu schreiben verweise ich aus Faulheit schonmal auf Huberts Beitrag zum Spiel, der auch mit Bildern gespickt ist.

Bei Kaiserwetter nahm ich diesmal die schnelle Route (U5 bis Bopser, U7 von Bopser bis zur Waldau) und traf mich eine knappe halbe Stunde vor Anpfif mit Hubert und Uli. Das schöne Wetter schlug sich auch gleich in der Zuschauerzahl wieder, mit 2890 Zuschauern waren das ungefähr doppelt soviel wie bei meinen anderen Kickers-Spielen diese Saison.

In der ersten Halbzeit ließ das Spiel wenig Spannung aufkommen: eher defensive Spielweise, wenig Torchancen, kaum schnelle Spielzüge (zumindest bei den Kickers). Pirmasens stand dicht und versuchte über Konter zu Chancen zu kommen, spielte diese aber auch nicht souverän durch. Als es mal schnell ging – Ecke Weller, der Ball kommt nochmal zu ihm raus und er flankt sofort nochmal – wurde es auch gleich gefährlich, aber Gambo köpfte vorbei. Die beste beziehungsweise sehenswerteste Chance gab es fast mit dem Pausenpfiff: Freistoß für die Kickers von halbrechts, aus vielleicht 25 Metern. Weller schießt und zieht den Ball auf den linken Pfosten, aber der Pirmasenser – tolles Wort! – Torwart kann abklatschen.

Zu unserer Verwunderung musste Sean “Sack Zement” Dundee nach der Halbzeit nicht auf der Bank Platz nehmen, trotz unterirdischer Leistung (in Anlehnung an Fury in the Slaughterhouse: “every team has its own Roque”?). Immerhin kam mit Sokol Kacani ein junger Spieler aufs Feld, der auch ordentlich Biss zeigte. Die Kickers hatten direkt nach dem Anpfiff die erste Chance, aber daraus entwickelte sich leider keine dauerhafte Feldüberlegenheit. Auf beiden Seite war aber die Hoffnung, den Siegtreffer zu siegen wohl noch da und so gab es auch jeweils einige gute Torchancen: auf Seite der Kickers zwei von eben Kacani, zusätlich einige Ecken. Pirmasens hatte zwei gute Chancen den Ball am rechten Pfosten an Yeldell vorbeizubefördern, aber beide Male ging der Ball rechts am Pfosten vorbei.

Insgesamt ein leistungsgerechtes 0:0, das immerhin in der zweiten Halbzeit weit ansehnlicher war als in der ersten. Sean Dundees Ausleihe war, das kann man wohl mittlerweile sagen, ein Reinfall, aber immerhin einen Versuch wert, nachdem Mesic ja überraschend in der Winterpause schon nach Hoffenheim ging. Der Aufstieg ist sowieso gelaufen, als Ziel sollte Platz drei oder – in Anlehnung an unser Tippspiel – der Platz vorm VfB II drin sein. ;)